Girard-Perregaux Laureato Fifty: Zum 50. Jubiläum erreicht die Ikone eine neue Stufe der Raffinesse
Girard-Perregaux – Laureato Fifty
Girard-PerregauxIkone mit eigener Handschrift
Die Geschichte der Laureato beginnt im Jahr 1975. In einer Zeit, in der die Schweizer Uhrenindustrie vor tiefgreifenden Veränderungen stand, präsentierte Girard-Perregaux eine Uhr, die technische Innovation und unverwechselbares Design miteinander verband. Die charakteristische Kombination aus achteckiger Lünette, kreisförmiger Basis, tonneau-förmigem Gehäuse und integriertem Armband entwickelte sich schnell zu einem Markenzeichen der Kollektion. Dabei entstand besagtes Modell keineswegs zufällig. Bereits 1971 hatte Girard-Perregaux mit einer Quarzfrequenz von 32.768 Hertz, dem bis heute gültigen Industriestandard, Uhrengeschichte geschrieben. Die Laureato wurde vier Jahre später zum gestalterischen Ausdruck dieses Innovationsgeistes und entwickelte sich über die Jahrzehnte kontinuierlich weiter, ohne ihre Identität aufzugeben. Jede Generation brachte neue technische und ästhetische Impulse mit sich, blieb jedoch dem ursprünglichen Konzept bemerkenswert treu. Die neue Laureato Fifty setzt genau hier an. Sie versteht sich nicht als nostalgische Rückschau, sondern als zeitgemäße Interpretation einer Designikone, deren Grundidee auch heute nichts von ihrer Relevanz verloren hat.
Girard-Perregaux – Laureato Fifty
Girard-PerregauxJubiläumskollektion mit besonderem Anspruch
Girard-Perregaux beschreibt die Laureato Fifty als den „unmittelbarsten Ausdruck von 235 Jahren Haute Horlogerie“. Entsprechend hoch waren die Ansprüche bei ihrer Entwicklung. Statt die Kollektion grundlegend zu verändern, konzentrierte sich die Manufaktur auf eine konsequente Verfeinerung nahezu aller Details. Proportionen, Finissierungen, Materialien und Ergonomie wurden gezielt überarbeitet. Erstmals wird die Jubiläumskollektion dabei in zwei unterschiedlichen Größen angeboten. Neben den bekannten 39-Millimeter-Modellen erscheint die Laureato Fifty erstmals auch in einer 36-Millimeter-Version. Diese kompaktere Interpretation orientiert sich stärker an klassischen Proportionen und dürfte insbesondere Liebhaber eleganterer Gehäusegrößen ansprechen. Darüber hinaus erhielt die Kollektion ein überarbeitetes Armband mit neuer Feinverstellung in der Faltschließe. Gerade bei integrierten Stahlarmbändern gehört dieser Aspekt zu den wichtigsten Komfortmerkmalen überhaupt.
Auch in 36 Millimetern erhältlich: Girard-Perregaux – Laureato Fifty
Girard-PerregauxNeue 39-Millimeter-Modelle und die Rückkehr zu klassischen Proportionen
Besondere Aufmerksamkeit verdienen die beiden neuen 39-Millimeter-Varianten. Sie verkörpern den technisch und handwerklich anspruchsvollsten Teil der Jubiläumskollektion und demonstrieren eindrucksvoll die Fertigungstiefe der Manufaktur. Im Mittelpunkt steht ein tiefblaues Emaillezifferblatt, das aufwendig mithilfe traditioneller Fertigungsmethoden hergestellt wird. Die transparente Emaille wird über einem klassischen „Clous de Paris“-Muster von Hand aufgetragen, mehrere Male gebacken und anschließend poliert, wodurch eine außergewöhnliche Tiefenwirkung entsteht. Je nach Lichteinfall verändert sich die Wahrnehmung der Oberfläche permanent. Mal erscheint das Blau nahezu schwarz, dann wiederum leuchten intensive Farbtöne aus dem Uhrengesicht hervor. Diese aufwendige Technik findet man nur selten in Verbindung mit einer modernen Sportuhr mit integriertem Armband.
Daneben präsentiert Girard-Perregaux eine zweite Variante mit massivem 18-karätigem Goldzifferblatt. Auch hier dient das „Clous de Paris“-Motiv als Grundlage, doch das Zusammenspiel aus Edelmetall und Struktur verleiht der Uhr einen völlig anderen Charakter. Die Oberfläche wirkt lebendig und verändert sich mit jeder Bewegung des Handgelenks. Auch die Datumsscheibe ist aus dem luxuriösen Metall gefertigt.
Die neuen 36-Millimeter-Modelle greifen bewusst klassischere Dimensionen auf und interpretieren die Laureato in einer besonders ausgewogenen Form. Eine Variante übernimmt die Gestaltung des goldfarbenen „Clous de Paris“-Zifferblatts und übersetzt sie in ein kompakteres Format. Die zweite Ausführung kombiniert ein silberfarbenes „Clous de Paris“-Zifferblatt mit einer diamantbesetzten Lünette. Insgesamt 64 Brillanten mit einem Gesamtgewicht von rund 0,55 Karat sorgen für zusätzliche Lichtreflexe.