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Lesedauer 4 Min.

Keramik als neues Terrain: H. Moser & Cie. – Streamliner Tourbillon Concept Ceramic

Radikale Reduktion und Haute Horlogerie in ihrer reinsten Form
H. Moser & Cie. – Streamliner Tourbillon Concept Ceramic, Automatikuhr aus Keramik mit Tourbillon

H. Moser & Cie. – Streamliner Tourbillon Concept Ceramic

© H. Moser & Cie. 

Mit der Streamliner Tourbillon Concept Ceramic betritt H. Moser & Cie. bewusst Neuland – und bleibt sich dabei gleichzeitig treu. Die Schaffhauser Manufaktur verbindet erstmals die ikonische Formensprache der Streamliner-Kollektion mit einem der anspruchsvollsten Materialien der modernen Uhrmacherei: anthrazitfarbener Hochleistungskeramik. Als Ergebnis präsentiert sich eine Uhr, die visuell reduziert, technisch hochkomplex und zugleich überraschend sinnlich wirkt.

H. Moser & Cie. – Streamliner Tourbillon Concept Ceramic, Automatikuhr aus Keramik mit Tourbillon

H. Moser & Cie. – Streamliner Tourbillon Concept Ceramic

© H. Moser & Cie.

Architektur, Licht und Materialästhetik

Mit ihrem kissenförmigen 40-Millimeter-Gehäuse und dem vollständig integrierten Armband aus anthrazitfarbener Keramik interpretiert die Streamliner ihre organischen Linien neu. Die Konstruktion erreicht dabei eine Höhe von insgesamt 12,8 Millimetern. Dank verschraubter Krone und einer Wasserdichtigkeit von bis zu 12 Bar ist sie zudem klar auf den täglichen Einsatz ausgelegt. Ein transparenter Saphirglasboden erlaubt den Blick auf das mechanische Innenleben.

Die Materialwahl ist mehr als ein ästhetischer Schritt. Keramik erweist sich als extrem widerstandsfähig gegenüber Kratzern, ist hypoallergen, leicht und temperaturstabil. Gleichzeitig eröffnet sie neue Möglichkeiten in der Oberflächenbearbeitung. Die Manufaktur kombiniert eine vertikale Satinierung am Armband, eine kreisförmige Satinierung am Gehäuse sowie fein polierte Kanten zu einem komplexen Wechselspiel von Licht und Schatten. Diese nuancierte Finissierung verleiht der modelltypischen Form eine außergewöhnliche Tiefe und betont ihre fließende Architektur auf subtile Weise.

 

H. Moser & Cie. – Streamliner Tourbillon Concept Ceramic, Automatikuhr aus Keramik mit Tourbillon

H. Moser & Cie. – Streamliner Tourbillon Concept Ceramic

© H. Moser & Cie. 

Grand-Feu-Emaille in Red Fumé

Den visuellen Gegenpol zum dunklen Gehäuse bildet ein intensives Zifferblatt in Red Fumé. Ein Weißgoldgrund wird dabei zunächst strukturiert graviert, um eine gehämmerte Oberfläche zu erzeugen. Darauf folgen mehrere Schichten fein gemahlener Emaillepigmente, die in wiederholten Brennvorgängen verschmolzen werden. Dieses klassische Grand-Feu-Verfahren interpretiert die Marke auf zeitgemäße Weise und erreicht damit eine außergewöhnliche Farbintensität und Tiefe. Besagtes Uhrengesicht verzichtet vollständig auf Indizes oder Logos und folgt damit konsequent der minimalistischen Designphilosophie von H. Moser & Cie. Die Zeit wird ausschließlich über die facettierten Stunden- und Minutenzeiger mit Globolight-Einsätzen angezeigt, die sich klar und kontrastreich vom leuchtenden Rot abheben.

 

H. Moser & Cie. – Streamliner Tourbillon Concept Ceramic, Automatikuhr aus Keramik mit Tourbillon

H. Moser & Cie. – Streamliner Tourbillon Concept Ceramic

© H. Moser & Cie.

Fliegendes Tourbillon mit Doppelspirale

Bei sechs Uhr offenbart sich das mechanische Herz der Uhr in Form eines fliegenden Minutentourbillons. Es wird vom hauseigenen Automatikkaliber HMC 805 angetrieben, das mit einem Durchmesser von 32 Millimetern und einer Höhe von 5,5 Millimetern konstruiert ist. Die Unruh arbeitet mit einer Frequenz von 21.600 Halbschwingungen pro Stunde, während die Gangreserve mindestens drei Tage beträgt. Die zentrale Innovation dieses Werks liegt in der von der Precision Engineering AG entwickelten Doppelspirale. Zwei exakt aufeinander abgestimmte Spiralfedern gleichen die Auswirkungen der Schwerkraft bei der Ausdehnung aus und verbessern dadurch den Isochronismus sowie die Ganggenauigkeit deutlich. Die skelettierte Brücke des Tourbillons unterstreicht die Leichtigkeit der Konstruktion, während die Schwungmasse aus 18-karätigem Rotgold einen warmen Kontrast zu den anthrazitfarben beschichteten Brücken und der Werkplatte bildet, die mit den charakteristischen Moser-Doppelstreifen veredelt sind.

 

H. Moser & Cie. – Streamliner Tourbillon Concept Ceramic, Automatikuhr aus Keramik mit Tourbillon

H. Moser & Cie. – Streamliner Tourbillon Concept Ceramic

© H. Moser & Cie. 

Funktionen und Anzeige

Trotz ihrer hohen mechanischen Komplexität bleibt die funktionale Anzeige bewusst reduziert. Die Uhr konzentriert sich ausschließlich auf die Darstellung von Stunden und Minuten und lässt das Tourbillon als dynamischen Mittelpunkt wirken. Diese Reduktion auf das Wesentliche ist Teil der Philosophie von H. Moser & Cie., die technische Raffinesse über Klarheit und Substanz definiert. Getragen wird die beachtliche Neuvorstellung an einem vollständig aus Keramik gefertigten Armband, das sich nahtlos in die Linienführung des Gehäuses einfügt und die organische Formsprache der Streamliner konsequent fortsetzt. Gesichert wird es durch eine dreiteilige Faltschließe mit eingraviertem Moser-Logo. Für umgerechnet rund 97.700 Euro wechselt das Haute-Horlogerie-Exemplar ans eigene Handgelenk.

 

Neuerfindung des Ewigen Kalenders: Audemars Piguet – Code 11.59 Ewiger Kalender Automatik Squelette

Keramikuhren H. Moser & Cie. Tourbillon

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