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Lesedauer 3 Min.

Eine Studie in Licht und Struktur: Louis Erard Le Régulateur Esprit Flinqué

Louis Erard präsentiert eine neue, auf Licht und Struktur fokussierte Architektur des Regulatorzifferblatts, einer erklärten Spezialität der unabhängigen Schweizer Marke. Neu sind die skelettierten Anzeigen für Stunde und Sekunde.
Louis Erard Le Régulateur Esprit Flinqué
© Louis Erard

Louis Erard hat sich in den vergangenen Jahren als Spezialist für Regulator-Zifferblätter positioniert – also Zeitmesser, bei denen Stunden, Minuten und Sekunden getrennt voneinander angezeigt werden. Diese ursprünglich von Präzisionspendeluhren bekannte Darstellung folgt einer klaren Hierarchie: Die Minute steht im Zentrum, während Stunden und Sekunden dezentral indiziert werden. 

Die Minute im Fokus

Mit dem neuen Le Régulateur Esprit Flinqué präsentiert die Schweizer Marke erneut eine expressive Edition, die die Anzeigen mit traditionellem Kunsthandwerk in erfrischend moderner Anmut interpretiert. Sie werden über Ebenen, Texturen und ein orchestriertes Spiel mit Licht inszeniert. Die Automatikuhr ist in zwei je auf 99 Exemplare limitierten Varianten erhältlich.

Louis Erard Le Régulateur Esprit Flinqué, blaues Zifferblatt

Louis Erard Le Régulateur Esprit Flinqué, Ref. 85248AA65.BVA158

© Louis Erard

Eine Bühne für Textur, Glanz und Licht

Im Mittelpunkt steht das neu entwickelte Zifferblatt mit der sogenannten Esprit-Flinqué-Technik. Es handelt sich um eine mehrschichtige Konstruktion, die verschiedene Finissierungen kombiniert: Guillochierungen, Sonnenschliff und lackierte Flächen ergänzen einander und erzeugen ein dynamisches Spiel aus Reflexion und Tiefe. Im Einklang mit dem Regulator-Zifferblatt steht die klare visuelle Hierarchie im Fokus. Der Blick wird unmittelbar zur Minutenanzeige im Zentrum gelenkt, ausgeführt in kräftigem Blau oder gedeckterem Grau. Feine, strahlenförmig angeordnete Linien strukturieren die Fläche und lassen das Licht auf dem Zifferblatt tanzen. Je nach Bewegung am Handgelenk verändern sich Helligkeit und Intensität. Erstmals setzt Louis Erard auf skelettierte Scheiben für Stunden und Sekunden, was die von Leichtigkeit und Licht geprägte Anmut zusätzlich unterstreicht. Als ein Tribut an die bewaldete Heimat im Schweizerischen Jura ist die Spitze des Minutenzeigers in Form eines Tannenzweigs ausgeführt.

Louis Erard Le Régulateur Esprit Flinqué, 85248AA.BVA153 und 85248AA65.BVA158, zwei Uhren

Louis Erard Le Régulateur Esprit Flinqué, Ref 85248AA.BVA153 und 85248AA65.BVA158

© Louis Erard

Zwei Farbwelten, zwei Charaktere

Die blaue Variante bringt eine lebendige, kontrastreiche Wirkung mit sich. Unterschiedliche Blautöne – von tief bis hell – strukturieren das Zifferblatt und werden durch ein beigefarbenes Kalbslederband ergänzt, das Wärme ins Gesamtbild bringt. Demgegenüber steht die graue Version mit einer bewusst reduzierten monochromen Ästhetik. Hier erstreckt sich der Farbton von Zifferblatt bis Armband und erzeugt eine ruhige Präsenz. Beide Modelle sind in einem 39 Millimeter großen Edelstahlgehäuse untergebracht und bauen 12,82 Millimeter hoch. Angetrieben werden beide Varianten vom automatischen Regulator-Kaliber Sellita SW266-1. Es arbeitet mit einer Frequenz von 4 Hertz und bietet eine Gangreserve von rund 38 Stunden. Durch den Saphirglasboden lässt sich das fein vollendete Werk betrachten, dessen Rotor mit dem charakteristischen Louis-Erard-Symbol versehen ist. Die Le Régulateur Esprit Flinqué kosten jeweils 3.900 Schweizer Franken beziehungsweise umgerechnet circa 4.260 Euro.

 

Zifferblatt limitierte Uhren-Editionen Uhren bis 5.000 Euro Schweizer Uhren Regulator

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