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Lesedauer 3 Min.

Maurice Lacroix macht jedes Frozen-Carbon-Zifferblatt zum Einzelstück

Maurice Lacroix erweitert die Aikon-IC um sechs Frozen-Carbon-Modelle. Carbonfasern treffen auf Metallpartikel oder kräftige Pigmente – und sorgen dafür, dass kein Zifferblatt exakt dem anderen gleicht.
die bronze-version der Maurice Lacroix Aikon-IC Frozen Carbon
©  Maurice Lacroix

Carbon ist in der Uhrenindustrie längst etabliert. Bei der neuen Aikon-IC Frozen Carbon nutzt Maurice Lacroix das Material allerdings weniger zur Gewichtsreduzierung als zur Gestaltung der Zifferblätter. Carbonfasern werden dafür mit Metallpulvern oder Farbpigmenten kombiniert. Durch deren unregelmäßige Verteilung entstehen individuelle Strukturen und Maserungen. Das bedeutet: Auch zwei Exemplare derselben Referenz sehen nicht vollkommen identisch aus.

Die sechs Neuheiten gehören zur noch jungen Aikon-IC, die Maurice Lacroix 2025 als experimentellere Erweiterung der Aikon-Familie eingeführt hat. Das Kürzel „IC“ steht für „Innovative Craftsmanship“ und verweist auf den Anspruch, neue Materialien und Fertigungsverfahren mit den bekannten Gestaltungsmerkmalen der Aikon zu verbinden.

Drei limitierte Frozen-Carbon-Modelle mit Metallpartikeln

Besonders aufwendig fallen die drei jeweils auf 500 Exemplare limitierten Modelle Frozen Carbon Bronze, Frozen Carbon Damas und Frozen Carbon Deep Forest aus. Maurice Lacroix kombiniert die Carbonstruktur je nach Ausführung mit Bronze- oder Titanpartikeln beziehungsweise grünen Pigmenten. Dadurch entstehen unregelmäßige, beinahe mineralisch oder marmoriert wirkende Oberflächen.

alle Versionen der Maurice Lacroix Aikon-IC Frozen Carbon, front, armband, zifferblatt

Die Aikon-IC Frozen Carbon kombiniert individuelle Carbonstrukturen mit unterschiedlichen Farben und Gehäusematerialien.

©  Maurice Lacroix

Ihnen stellt Maurice Lacroix drei nicht limitierte Ausführungen in Türkis, Violett und Rot zur Seite. Bei diesen Versionen werden kürzere Carbonfasern in stärker pigmentiertes Harz eingebettet. Das erzeugt einen kontrastreicheren „Frozen“-Effekt. Die drei farbigen Varianten besitzen Edelstahlgehäuse mit jeweils abgestimmten Details.

43 Millimeter und integrierte Kautschukbänder

Unabhängig von Material und Farbe misst die Aikon-IC Frozen Carbon 43 Millimeter im Durchmesser. Mit einer Höhe von 11 Millimetern bleibt das Gehäuse vergleichsweise flach. Die Wasserdichtigkeit beträgt 100 Meter.

Typisch für die Aikon bleibt die markante Gestaltung der Lünette erhalten. Getragen werden die Modelle an integrierten Kautschukbändern, die je nach Variante durch textilartig wirkende Einsätze oder farblich passende Nähte ergänzt werden. Das verdeckte ML Easy Change-System ermöglicht einen Bandwechsel ohne Werkzeug.

Der eigentliche Blickfang bleibt jedoch das Zifferblatt. Da sich Carbonfasern, Metallpartikel beziehungsweise Pigmente bei der Herstellung nicht vollkommen identisch verteilen, besitzt jedes Exemplar eine individuelle Zeichnung. Damit überträgt Maurice Lacroix ein Prinzip, das man etwa von Naturstein oder bestimmten Schmiedetechniken kennt, auf Carbon.

Das Kaliber ML1000 mit mehr als 60 Stunden Gangreserve

Auch beim Uhrwerk grenzt Maurice Lacroix die Aikon-IC von einfacheren Modellen der Aikon-Familie ab. In den Zeitmessern ist das automatische Kaliber ML1000 verbaut, das gemeinsam mit dem Schweizer Uhrwerkhersteller Soprod entwickelt wurde.

Die rückseite der Maurice Lacroix Aikon-IC Frozen Carbon

Der Saphirglasboden zeigt das gemeinsam mit Soprod entwickelte Kaliber ML1000

©  Maurice Lacroix

Das Werk schwingt mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde (vier Hertz) und verfügt über eine Gangreserve von mehr als 60 Stunden. Maurice Lacroix nennt für das ML1000 eine durchschnittliche Gangabweichung von −4/+4 Sekunden pro Tag. Eine COSC-Zertifizierung besitzt das Kaliber allerdings nicht.

Durch den Saphirglasboden sind die Veredelungen des Werks sichtbar. Dazu zählen Genfer Streifen, Perlage und gebläute Schrauben sowie ein skelettierter Rotor.

Die Aikon-IC Frozen Carbon Bronze, Frozen Carbon Damas und Frozen Carbon Deep Forest sind jeweils auf 500 Exemplare limitiert. Für diese Modelle wird in Deutschland ein Preis von 3.990 Euro genannt. Hinzu kommen die nicht limitierten Frozen-Carbon-Ausführungen in Türkis, Violett und Rot für 3.850 Euro sowie das graue Modell (AC6008-K1C34-130-3) für 4.590 Euro

Maurice Lacroix Dreizeigeruhr Uhren bis 4.000 Euro Schweizer Uhren Limited Watches

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