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Lesedauer 6 Min.

Starkes Comeback: Universal Genève stellt neue Kollektionen vor

Die Genfer Traditionsmarke präsentiert ihre neue Kollektion, die auf historischen Erfolgsmodellen aufbaut. Das Spektrum reicht von klassischen Dreizeigeruhren über charakterstarke Chronographen bis hin zu Schmuck-Damenuhren in Prêt-à-Porter- und Capsule-Editionen, jeweils mit maßgeschneiderten Werken.
Universal Genève Polerouter, Stahluhr mit blauem Zifferblatt
© Universal Genève

Universal Genève: „Le Couturier de la Montre“ ist zurück

Die Genfer Traditionsmarke, die vor drei Jahren von Breitling übernommen wurde, startet nun mit Vollgas durch und präsentiert eine Vielzahl an neuen Kollektionen, die das kreative Savoir-faire als „Le Couturier de la Montre“ und die reiche Geschichte eindrucksvoll miteinander verbinden. Die wohl bedeutendste Neuheit ist die Polerouter, die 1954 für eine neue Flugroute über den Nordpol entworfen wurde. Das Design stammte von keinem geringeren als Gérald Genta, damals 23 Jahre alt und am Beginn seiner Karriere. Gemeinsam mit Universal Genève entwarf er einen Zeitmesser, der Funktionalität mit Robustheit verband, ohne auf die elegante Note zu verzichten, die jener Dekade zueigen war. Das gewölbte Zifferblatt und der patentierte Spannring aus Kristallglas rund um das Zifferblatt garantierten Wasser- und Staubdichtigkeit, Schutz vor magnetischer Strahlung sowie Stoßfestigkeit. Die Neuinterpretation bleibt den charakteristischen Gestaltungsmerkmalen des Originals treu und überführt diese zugleich in eine zeitgemäße Formensprache.

Universal Genève Polerouter, 39mm, Ref. UGPO001, schwarzes Zifferblatt, Frontansicht Uhr

Universal Genève: Polerouter Date, Prêt-à-Porter, 39 mm, Ref. UGPO001

© Universal Genève

Polerouter 

Die Neuauflage umfasst insgesamt elf Modelle, die sich auf zwei Linien verteilen: eine permanente Prêt-à-Porter-Kollektion mit fünf Referenzen sowie sechs extravagante Capsule Editions. Gestalterisch bleiben sie den Codes des Originals aus den 1950er-Jahren treu, vom Sektor-Zifferblatt in der Mitte über den außen liegenden Minutenring, der sich dank feiner Rillen visuell abhebt, bis hin zu den markanten Bandanstößen – und interpretieren diese behutsam in einer zeitgemäßen Formensprache. Die Modelle erscheinen in zwei Gehäusegrößen: 39 Millimeter mit Datumsanzeige sowie 37 Millimeter ohne Datum, jeweils in Edelstahl oder 18-karätigem Roségold. Die Zifferblätter sind in Schwarz, Blau, Braun und einer Variante in Perlmutt erhältlich. Sie wird von einer Brillantlünette umrahmt. Während die Prêt-à-Porter-Versionen sehr klassisch anmuten, setzen die Capsule Editions mit Zifferblättern aus Bullenauge, Lapislazuli oder Tigerauge sowie farblich abgestuften Camaïeu-Designs in Aqua Mint, Toffee oder Berry auffälligere Akzente.

Universal Genève: Polerouter, Capsule, Hardstone, drei Uhren

Universal Genève: Polerouter Hardstone, Capsule, 39 mm, Ref. UGPO004, UGPO005, UGPO006

© Universal Genève
Universal Genève: Polerouter, Kaliber UG-200

Universal Genève: Kaliber UG-200

© Universal Genève

Ein maßgeschneidertes Uhrwerk

Im Innern arbeitet mit dem Kaliber UG-110 speziell designtes Manufakturwerk mit Mikrorotor und 72 Stunden Gangreserve. Es schlägt mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und weist eine geringe Bauhöhe von nur 3,8 Millimetern auf, was zur schlanken Konstruktion der Gehäuse beiträgt. Die feinen Verzierungen wie Perlage, anglierte Kanten, Streifenschliffe und der guillochierte Mikrorotor aus Gold können durch den Saphirglasbonden bewundert werden. Die Preise für die Prêt-à-Porter-Kollektion liegen zwischen 14.000 für Edelstahl und 34.000 Schweizer Franken für die Roségold-Variante mit Perlmuttzifferblatt, beziehungsweise circa 15.000 und 36.800 Euro. Die Capsule Edition beginnt preislich bei 17.000 Schweizer Franken, umgerechnet circa 18.400 Euro.

Universal Genève: Compax, Ref. UGCO001, weißes ZB, Lederband, Frontansicht Uhr

Universal Genève: Compax, Prêt-à-Porter, Ref. UGCO001

© Universal Genève

Compax

Bereits in den 1930er-Jahren etablierte sich Universal Genève als Pionier des Chronographenbaus und setzte mit frühen Kalibern wie dem 281 oder 285 Maßstäbe für Präzision. In den 1960er-Jahren entwickelte sich die Compax schließlich zur Stilikone – nicht zuletzt durch ihre enge Verbindung zur Motorsportwelt und Persönlichkeiten wie Nina Rindt. Heute knüpft die Neuauflage bewusst an dieses Erbe an und übersetzt die charakteristischen Designcodes in eine zeitgemäße Kollektion mit klarer Struktur: Neben der Prêt-à-Porter-Linie mit Edelstahl- und Roségoldvarianten sowie Panda- und Reverse-Panda-Zifferblättern treten die ausdrucksstarken Capsule Editions, die mit farbigen, textilinspirierten Zifferblättern eine betont frische Anmutung erzeugen. Alle Modelle besitzen eine Lünette mit schwarzer oder farblich angepasster Tachymeterskala zur Messung durchschnittlicher Geschwindigkeiten.

Universal Genève: Compax, Ref. UGCO006, grünes ZB und Band, RG, Frontansicht

Universal Genève: Compax, Capsule, Ref. UGCO006

© Universal Genève

Technisch präsentiert sich die neue Compax auf der Höhe der Zeit. Das 39,5 Millimeter große Gehäuse aus Edelstahl oder 18-karätigem Roségold ist bis zehn bar wasserdicht und kombiniert polierte sowie satinierte Flächen. Im Inneren arbeitet das neu entwickelte Manufakturkaliber UG-200 mit integriertem Chronographen, Säulenradsteuerung und vertikaler Kupplung. Auch dieses Werk bietet eine Gangreserve von rund 72 Stunden, wird über einen Mikrorotor aufgezogen und ist mit 4 Hertz getaktet. Die Preise liegen zwischen 15.500 und 38.010 Schweizer Franken beziehungsweise circa 16.780 und 41.160 Euro.

Universal Genève: Cabriolet, Ref. UGCA004, Rotgold, rotes Zifferblatt

Universal Genève: Cabriolet, Prêt-à-Porter, Ref. UGCA004

© Universal Genève

Cabriolet

Mit dem Relaunch der Cabriolet lässt Universal Genève eine ihrer eigenständigsten Kreationen erneut aufleben. Ursprünglich 1933 als „Ideo“ vorgestellt, zeichnete sich das Modell durch sein wendbares Gehäuse aus, das das Zifferblatt durch einen raffinierten Klappmechanismus schützt und zugleich verbirgt. Diese Idee wird heute neu interpretiert und als Bühne für Individualisierung und künstlerischen Ausdruck verstanden. Die moderne Cabriolet bleibt der geometrischen Klarheit des Originals verpflichtet, während sie die Formensprache des Art déco aufgreift. Inspirationsquellen sind die grafischen Arbeiten von A. M. Cassandre sowie die ikonischen Porträts von Tamara de Lempicka, deren Einfluss sich in der extravagante Typografie widerspiegelt. Das rechteckige Gehäuse misst 24,2 Millimeter in der Breite bei einer Länge von 45 Millimetern und bleibt mit einer Höhe von lediglich acht Millimetern bemerkenswert flach. Gefertigt wird es je nach Variante aus Edelstahl oder 18-karätigem Roségold, teils auch mit Diamantbesatz. Trotz der eleganten Bauweise ist die Dreizeigeruhr mit kleiner Sekunde bei 6 Uhr bis 10 bar wasserdicht und damit alltagstauglich ausgelegt. Die Kollektion gliedert sich auch hier in zwei Linien. Die Prêt-à-Porter-Modelle umfassen mehrere Varianten mit unterschiedlich gestalteten Zifferblättern in Blau, Rot, Weiß oder Schwarz. Sie werden entweder an einem neungliedrigen Metallband oder an Alligatorleder getragen. Darüber hinaus gibt es die streng limitierte Capsule Edition „De Lempicka“, bei der jede Uhr zu einem Unikat wird. Auf dem Gehäuseboden finden sich handgemalte Miniaturen ausgewählter Werke der Künstlerin.

Universal Genève: Cabriolet, Ref. UGCA004, klappbares Gehäuse

Kaliber UG-111

© Universal Genève

Im Inneren arbeitet das neue Handaufzugskaliber UG-111. Das fein verzierte Formuhrwerk ist rund drei Millimeter hoch, mit 3 Hertz getaktet und bietet wie die Automatikkaliber der neuen Generation eine Gangreserve von etwa 72 Stunden. Hier bewegen sich die Preise zwischen 9.800 und 51.000 Schweizer Franken, beziehungsweise circa 10.600 und 55.200 Euro.

Universal Genève: Disco Mini, Ref. UGMD001, Gold mit Goldband, Frontansicht Uhr

Universal Genève: Disco Mini, Prêt-à-Porter, Ref. UGMD001

© Universal Genève

Disco Mini

Mit der quarzbetriebenen Disco Mini knüpft Universal Genève  ebenfalls an seine Geschichte im Bereich eleganter Damenuhren an. Bereits in den 1950er-Jahren experimentierte das Haus mit austauschbaren Armbändern und prägte damit die Idee, eine Uhr als wandelbares Accessoire zu begreifen – eine „Garderobe für das Handgelenk“, die sich dem individuellen Stil anpasst. Diese Idee wird mit der Disco Mini konsequent aufgegriffen. Ihr rundes, stegloses Gehäuse ist je nach Ausführung aus 18-karätigem Rosé- oder Weißgold gefertigt und teilweise mit Diamanten besetzt. Mit Durchmessern von 28 beziehungsweise 32 Millimetern bleibt die Silhouette bewusst kompakt und schmuckhaft. Ein fein schimmerndes Perlmuttzifferblatt unterstreicht den extravaganten Charakter der Uhr. Zentrales Element der Kollektion ist das variable Bandsystem, das direkt an die historischen Wechselband-Konzepte von Universal Genève anknüpft. Ein raffiniertes Clip-System am Gehäuseboden ermöglicht den schnellen und werkzeuglosen Austausch zwischen einem flexiblen Armreif aus Gold, klassischen Alligatorlederbändern oder ausdrucksstarken Tweedvarianten. Letztere entstehen in Zusammenarbeit mit spezialisierten Bandherstellern und erweitern die Uhr um eine modische, textile Dimension. Die Preise liegen zwischen 16.000 und 39.000 Schweizer Franken beziehungsweise 17.300 und 42.220 Euro.


 

Universal Genève: Dioramic Couture, Ref. UGCC002, Frontansicht Uhr

Universal Genève: Dioramic Couture, Ref. UGCC002

© Universal Genève

Couture

Am oberen Ende stehen die Couture- und Signature-Modelle. Dabei handelt es sich um Einzelstücke und besonders exklusive Ausführungen mit anspruchsvollem Diamant- und Farbedelstein-Besatz. Das Spektrum reicht von Rubinen und Smaragden über Saphire bis hin zu Aquamarin. Nur ein Beispiel ist die Dioramic Couture Edition, eine Zweizeigeruhr in Rogold, die ein Modell von 1956 als Statement-Piece mit Smaragden, grünem Jadezifferblatt und Champlevé-Lack neu interpretiert. Der Preis ist auf Anfrage erhältlich. Auf der Herrenseite interpretiert die Disco Volante Signature Edition die berühmten Uni-Compax-Chronographen der späten 1930er-Jahre wider. Ihr 45 Millimeter großes Gehäuse aus Roségold oder Edelstahl, jeweils ohne Bandanstöße, das boxförmige Saphirglas und das Bicompax-Layout spiegeln das an „fliegende Untertassen“ erinnernde Design wider. Im Innern schlägt das automatische UG-200-Kaliber mit 72 Stunden Gangreserve, Schaltradsteuerung und vertikaler Kupplung. 

Universal Genève: Disco Volante Signature Edition, Ref. UGUC001, Uhr in Rotgold, Frontansicht

Universal Genève: Disco Volante Signature Edition, Ref. UGUC001

© Universal Genève

Das Modell in Edelstahl mit blauem Zifferblatt kostet 25.500 Schweizer Franken (circa 27.600 Euro), die Roségold-Variante mit Gold-Zifferblatt 44.100 Schweizer Franken (circa 47.700 Euro).

Universal Genève Manufakturkaliber Damenuhren Goldene Uhr Uhren bis 30.000 Euro Uhren bis 50.000 Euro Uhren über 50.000 Euro Uhr Handaufzug Retro-Uhr

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