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Breguet: Classique Double Tourbillon „Quai de l’Horloge“ 5345

Breguet würdigt die berühmte Erfindung ihres Gründers mit einem Ausnahmezeitmesser, der virtuose Handwerkskunst mit der Raffinesse eines Doppel-Tourbillons vereint.
Breguet Classique Double Tourbillon „Quai de l’Horloge“ 5345
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Breguet Classique Double Tourbillon „Quai de l’Horloge“ 5345 

Breguet erweist der berühmtesten Erfindung desMarkengründers, demTourbillon, mit einem Statement-Piece die Ehre. Es vereint anspruchsvolle Handwerkskunst mit hohem technischen Anspruch. 

Breguet Classique Double Tourbillon „Quai de l’Horloge“ 5345

Breguet Classique Double Tourbillon „Quai de l’Horloge“ 5345


© Breguet

Die Finesse der Mechanik

Das Tourbillon zählt zu den begehrtesten Komplikationen der Haute Horlogerie. Obgleich ein zartes Gebilde gelingt es dem genialen Mechanismus, sich der Schwerkraft entgegenzusetzen. Er wurde 1801 von keinem geringeren als Abraham-Louis Breguet entwickelt, um die Auswirkungen eben jener auf das Gangverhalten mechanischer Taschenuhren zu kompensieren. Der winzige Käfig, der das gesamte Schwing- und Hemmungssystem in sich birgt, dreht sich innerhalb einer Minute einmal um die eigene Achse und gleicht somit die in senkrechter Lage der Uhr verursachten Schwerpunktfehler aus. Folgt das Auge dieser präzisen Choreografie, wird der Moment zum freudigen Ereignis. 

Über die Jahrzehnte hinweg galt ein Tourbillon in Taschenuhren als ein Garant für Ganggenauigkeit und auch heute zählt die Herstellung zur hohen Schule der Uhrmacherkunst. Dementsprechend sind Armbanduhren mit Tourbillons begehrter denn je.

Breguet Classique Double Tourbillon „Quai de l’Horloge“ 5345

Breguet Classique Double Tourbillon „Quai de l’Horloge“ 5345

© Breguet
Doppelt hält besser

Das außergewöhnliche Know-how, das für die Herstellung des Kalibers 588N2 erforderlich war, demonstriert seine Komplexität. Der mikromechanischen Kosmos besteht aus beeindruckenden 740 Einzelteilen und schlägt in einem Roségoldgehäuse von 46 Millimetern Durchmesser und 16,8 Millimetern Höhe. Dieses Meisterwerk der Mechanik fasziniert durch seinen raffinierten Mechanismus: Auf der Zifferblattseite zieht die präzise Bewegung der zwei Tourbillons die Blicke auf sich. Die Brücke dieser beiden Mechanismen ist mit einer zentralen Platine verbunden, die sich einmal in 12 Stunden dreht. So konnten die Breguet’schen Konstrukteure diesem Element eine zweite Funktion zuweisen und es zum Stundenzeiger der Uhr machen, der sich im charakteristischen Stil der Marke gebläut und mit durchbrochener Pommes-Spitze präsentiert. Jedes der beiden Tourbillons verfügt über ein eigenes Räderwerk, das von einem eigenen Federhaus angetrieben wird, und vollführt unabhängig voneinander eine Umdrehung pro Minute.

Breguet Classique Double Tourbillon „Quai de l’Horloge“ 5345, Uhrwerk

Breguet Classique Double Tourbillon „Quai de l’Horloge“ 5345

© Breguet

Die beiden Tourbillons sind durch ein Differential miteinander verbunden, das den Gang der Uhr reguliert und den gesamten Mechanismus in Drehung versetzt. Ein weiteres optisches Highlight ist das Zifferblatt aus Saphirglas mit seinen römischen Ziffern und der eingravierten Minuterie. In den Vertiefungen wurde sorgfältig blauer Lack aufgetragen, so dass der Stundenring über dem Mechanismus zu schweben scheint. Auf dem Höhenring am Gehäuserand sind 12 Indexe in römischen Ziffern eingraviert, die mit schwarzem Lack überzogen sind und den Schatten der Ziffern auf dem Stundenring bilden.

Die Breguet Classique Double Tourbillon „Quai de l’Horloge“ wird an einem blauen Kautschukband getragen und kostet 789.600 Euro.

Breguet Classique Double Tourbillon „Quai de l’Horloge“ 5345

Breguet Classique Double Tourbillon „Quai de l’Horloge“ 5345

© Breguet
Große Kunst im Kleinen

Hier ein Blick auf die verschiedenen Handwerkskünste, die die Classique Double Tourbillon „Quai de l’Horloge“ 5345 zu einem Ausnahmezeitmesser machen.

Breguet Classique Double Tourbillon „Quai de l’Horloge“ 5345Classiqu Double Tourbillon „Quai de l’Horloge“ 5345, ZB

Breguet Classique Double Tourbillon „Quai de l’Horloge“ 5345

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Guillochieren

„Flinqué rayonnant“ heißt das neue Muster, das Breguet für diesen Zeitmesser entworfen hat. Es erinnert an regelmäßige Schallwellen, die auf der roségoldenen Drehplatine sowie der darunterliegenden Brücke aus rhodiniertem Gold verlaufen. Die Manufaktur pflegt die Tradition des Guillochierens auf fast dreißig Drehbänken und ist damit heute eine der bedeutendsten Haute-Horlogerie-Werkstätten für diese Handwerkskunst.

Breguet Doppel Tourbillon

Breguet Classique Double Tourbillon „Quai de l’Horloge“ 5345 

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Breguet Classique Double Tourbillon „Quai de l’Horloge“ 5345

Breguet Classique Double Tourbillon „Quai de l’Horloge“ 5345 

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Gravieren

Über einhundert Stunden benötigt ein erfahrener Graveur, das handwerkliche Kleinod, das die Rückseite verziert, anzufertigen. Die „Luftaufnahme“ en miniature stellt die Werkstatt von Abraham-Louis Breguet am Quai de l'Horloge 39 dar. Um auf der goldenen Platine den Eindruck von Tiefe und Perspektive zu vermitteln, kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz, wie die Technik des Flachreliefs, bei der das Material ausgehöhlt wird. Mit der Reißnadel werden feine Linien auf den „Asphalt“ gezeichnet, während mit schwarzem und weißem Rhodium graue Kontraste herausgearbeitet werde. Diese Farben kommen auch in der galvanischen Behandlung zum Einsatz, mit der die Brücken veredelt wurden. 

Den Graveurinnen und Graveuren von Breguet gelingt das Kunststück, die klassische Ästhetik der Marke zu bewahren und gleichzeitig eine persönliche Note einzubringen – das Erkennungszeichen echter Handwerkskunst. Zu den meist verwendeten Techniken gehören das Flachrelief, die Reliefgravur sowie das Tiefdruckverfahren.

Breguet Classique Double Tourbillon „Quai de l’Horloge“ 5345

Breguet Classique Double Tourbillon „Quai de l’Horloge“ 5345 

© Breguet
Anglieren

Wie es sich für einen Haute-Horlogerie-Zeitmesser gehört, wird jede noch so kleine Komponente des Uhrwerks – selbst für das Auge nicht sichtbare – manuell vollendet. Besonders anspruchsvoll und zeitaufwändig ist das Anglieren von Innen- und Außenkanten. Diese Technik, die ein hohes Maß an Expertise und Fingerspitzengefühl verlangt, besteht darin, die scharfen Kanten der verschiedenen Komponenten mit der Feile abzutragen, ihre Konturen hervorzuheben und ihnen gleichzeitig Glanz zu verleihen.

Die Politur sollte ein gleichmäßiges Ergebnis aufweisen, ohne Flecken oder Facetten. Und schließlich müssen die Innenkanten eine saubere Linie aufweisen, damit die Abschrägungen an beiden Seiten exakt aufeinandertreffen.

Außerdem erwähnenswert sind die Hochglanzpolitur auf den Tourbillonkäfigen, der Sonnenschliff der Minuterie, die spiralförmige Verzierung der Differentialbrücke, der Kreisschliff auf Rädern und Federhäusern oder auch die Perlierung auf der Unterseite der Drehplatine.

All diese mit höchstem Anspruch an Präzision von Hand ausgeführten Dekorationen und Veredelungen weisen eine Ästhetik auf, die keine Maschine der Welt bewerkstelligen könnte.

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