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Lesedauer 2 Min.

Breguet: Zehn-Hertz-Uhr

Breguet Type XXII
Schneller stoppen mit der Type XXII von Breguet
© PR
Die seit Jahren voranschreitende Forschung und Industrialisierung von Hemmungsteilen aus Silizium trägt bei Breguet immer neue Früchte. Nach dem Uhren-Modell „Tradition Tourbillon à Fusée" mit hochgebogener Breguetspirale aus Silizium (Newsmeldung auf Watchtime.net vom 01.02.10: Silizium für alle) macht die Manufaktur sich das Material nun zunutze, um einen besonders präzisen Chronographen zu bauen. Für die neue Type XXII wurde die Unruhfrequenz des Manufakturkalibers 589F (13¼ Linien, 28 Steine, 45 h Gangreserve) auf zehn Hertz (72.000 Halbschwingungen pro Stunde) erhöht. Die hohe Schwingungszahl soll dabei helfen, die Uhr präziser und feiner regulierbar zu machen. Bei dieser hohen Frequenz hilft es, dass die Hemmungsteile aus Silizium bestehen, denn dieses ist zum einen besonders leicht, zum anderen kann auf das Schmieren mit Öl verzichtet werden. Die Getriebekette ist so konstruiert, dass der Zeiger sich in 30 Sekunden um das Zifferblatt dreht - doppelt so schnell wie gewöhnlich. Ob sich der Sekundenzähler auf der ersten oder zweiten 30-Sekunden-Umdrehung befindet, liest man in dem rechteckigen Fenster bei zwölf Uhr ab. Natürlich dreht sich auch der gewöhnliche Sekundenzeiger bei neun Uhr doppelt so schnell. Der Minutenzähler des Chronographen ist zentral platziert. Neben einer Flyback-Funktion, auf die der rote Doppelring auf dem unteren Drücker verweist, kann die Type XXII eine zweite Zonenzeit darstellen: Dem eher intuitiven Verständnis dient der zweite kleine Stundenzeiger bei der Sechs, der unterstützt wird von einer 24-Stunden-Indikation bei der Drei. Der zentrale Stundenzeiger lässt sich, zum Beispiel bei Reise in eine andere Zeitzone, in Stundenschritten verstellen. Die Type XXII wird ab Herbst erhältlich sein; 14.500 Euro kostet die Version mit Alligatorband, für ein Stahlband muss man 1.200 Euro drauflegen. buc
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