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Lesedauer 3 Min.

Carl F. Bucherer: Manero Peripheral Perpetual Calendar

Carl F. Bucherer: Am Arm macht der Manero Peripheral Perpetual Calendar eine gute Figur
Carl F. Bucherer: Am Arm macht der Manero Peripheral Perpetual Calendar eine gute Figur
© WatchTime
Nach Tourbillon und Minutenrepetition stattet Carl F. Bucherer seine Linie Manero um eine weitere klassische Komplikation: einen ewigen Kalender.
Carl F. Bucherer: Manero Peripheral Perpetual Calendar mit taupefarbenem Zifferblatt © Carl F. Bucherer

Das Gesicht der Uhr

Die Manero Peripheral Perpetual zeigt auf ihrem Zifferblatt eine klassische Aufteilung der Anzeigen auf vier Hilfszifferblättern. Die dazugehörigen Zeiger verweisen auf Datum (3 Uhr), Wochentag (9 Uhr) und Monat (12 Uhr), bei 6 Uhr befindet sich die doppelte Mondphasenanzeige. Dass es sich um einen ewigen  Kalender handelt, der sich auch die Schaltjahre "merkt" und erst im Jahr 2100 von Hand korrigiert werden muss, sieht man an der kleinen Schaltjahresanzeige, die in das nördliche Hilfszifferblatt integriert ist. Die vier liegen eng beisammen, das erleichtert zwar nicht gerade die Ablesbarkeit, lässt so aber ausreichend Platz für die umlaufende Minuterie, deren keilförmige Indizes das Gesicht der Uhr entscheidend mitprägen. Für die Zifferblätter stehen vier Farben zur Auswahl: schwarz, grün und taupe. Zusätzlich gibt es eine limitierte Auflage von acht Exemplaren mit rosé-violettem Zifferblatt, die nur über die Website von Bucherer 1888 erhältlich ist.
Carl F. Bucherer: Manero Peripheral Perpetual Calendar mit selbstaufziehendem Manufakturkaliber A2055 © Carl F. Bucherer

Das Manufakturkaliber

Mindestens genauso sehen lassen wie die Vorderseite kann sich das mit Genfer Streifen und anglierten Kanten veredelte Manufakturkaliber A2055 mit Automatikaufzug und 55 Stunden Gangreserve. Der namengebende, für Carl F. Bucherer typische periphere Rotor läuft auf drei kleinen Keramikkugellagern und zieht in beide Richtungen auf. Vor allem aber erlaubt er einen ungehinderten Blick auf das schöne Werk, das man durch den Saphirglasboden bewundern kann. Die Gravur "A2000" bezieht sich dabei auf das Basiskaliber, dessen Aufbau von hinten sichtbar ist, während sich die Kadratur für den ewigen Kalender direkt unter dem Zifferblatt befindet. Das Werk ist von der offiziellen Schweizer Prüfstelle COSC als Chronometer zertifiziert.
Carl F. Bucherer: Am Arm macht der Manero Peripheral Perpetual Calendar eine gute Figur © WatchTime
Mit einem Durchmesser von 41,6 mm und 11,73 mm Höhe liegt die Roségolduhr gut am Handgelenk. Sie ist bis 30 m wasserdicht und kommt mit einem Kalbslederarmband, dessen Farbverlauf zu der gewählten Zifferblattfarbe passt. Dank eines Schnellwechselsystems, bei dem man einen kleinen Metallstift mit dem Fingernagel zur Seite schieben muss, kann man es austauschen, ohne ein spezielles Werkzeug zu Hilfe nehmen zu müssen. Der Preis für den neuen ewigen Kalender liegt bei 41.000 Euro. bucWeiterlesen: Hier finden Sie drei weitere aktuelle ewige Kalender von A. Lange & Söhne, Glashütte Original und Jaeger-LeCoultre.
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