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Lesedauer 4 Min.

A. Lange & Söhne Datograph Perpetual: Platin und Diamanten zum Jubiläum

20 Jahre nach dem Debüt lanciert A. Lange & Söhne eine neue Version des Datograph Perpetual. Die auf 50 Exemplare limitierte Edition kommt in Platin mit Platinband sowie mit einem schwarzen Zifferblatt, das mit 11 Baguette-Diamanten veredelt ist.
A. Lange & Söhne: Datograph Perpetual Limited Edition in Platin mit Diamantindexen
© A. Lange & Söhne

A. Lange & Söhne feiert 20 Jahre Datograph Perpetual mit einer neuen Variante des komplexen Chronographen. Die Referenz 410.136E kombiniert ein 41 mm großes Platingehäuse mit einem schwarzen Zifferblatt, das zusätzlich mit 11 Baguette-Diamanten als Stundenmarkierungen geschmückt ist. Getragen wird die auf 50 Exemplare limitierte Uhr an einem fünfreihigen Gliederarmband, das ebenfalls aus Platin besteht.

Seit 2006: Chronograph mit Großdatum und ewigem Kalender

Als A. Lange & Söhne 2006 den ersten Datograph Perpetual vorstellte, kombinierte die Manufaktur erstmals in einer Armbanduhr einen Chronographen mit ewigem Kalender und dem charakteristischen Großdatum. Die erste Referenz 410.025 erschien in Platin mit hellem Silberzifferblatt. Kennzeichnend waren unter anderem römische Ziffern bei 2, 6 und 10 Uhr. 2009 ergänzte Lange die erste Generation um die Referenz 410.030 aus Weißgold mit grauem Zifferblatt. Bereits 2010 folgte mit der 410.032 in Rotgold eine gestalterisch überarbeitete zweite Generation: Die römischen Ziffern verschwanden zugunsten schlanker Stabindizes, wodurch das ohnehin komplexe Zifferblatt ruhiger und moderner wirkte. 2015 kam mit der 410.038 erneut eine Weißgoldversion hinzu, diesmal mit dem überarbeiteten Zifferblattdesign und grauem Blatt. Mit der jetzt vorgestellten Platinversion kehrt Lange zum Gehäusematerial des Ursprungsmodells zurück. 

A. Lange &  Söhne: Datograph Perpetual Limited Edition in Platin mit Diamantindexen

A. Lange &  Söhne: Datograph Perpetual Limited Edition in Platin mit Diamantindexen

© A. Lange & Söhne

11 Diamanten auf schwarzem Grund

Das Zifferblatt der Neuheit besteht aus 925er Silber und ist in Schwarz ausgeführt. Anstelle klassischer Metallappliken setzt Lange elf von Hand applizierte Baguette-Diamanten von insgesamt rund 0,13 Karat ein. Bei 12 Uhr sitzen zwei Steine, während die Positionen bei 4 und 8 Uhr frei bleiben, um Platz für die leicht nach unten versetzten Hilfszifferblätter zu schaffen. Die beiden rhodiéfarbenen Totalisatoren stehen im deutlichen Kontrast zum schwarzen Hintergrund. Bei 9 Uhr kombiniert Lange die kleine Sekunde mit Wochentag und Tag-/Nacht-Anzeige. Auf der gegenüberliegenden Seite befinden sich Monats- und Schaltjahresanzeige sowie der exakt springende 30-Minuten-Zähler des Chronographen. Das Großdatum sitzt wie gewohnt bei 12 Uhr, die Mondphase bei 6 Uhr. So bleibt die für den Datograph charakteristische Dreiecksstruktur aus Großdatum und den beiden Hilfszifferblättern erhalten.

A. Lange &  Söhne: Datograph Perpetual Limited Edition in Platin mit Diamantindexen Boden

Veredelungskunst höchster Güte: Lange-Kaliber L952.1

© A. Lange &  Söhne

Flyback-Chronograph mit ewigem Kalender

Auch technisch bleibt es beim bekannten Konzept. Lange setzt nach wie vor auf das Manufakturkaliber L952.1: Es ist auf 2,5 Hertz (18.000 A/h) getaktet und sieht eine Steuerung des Chronographenüber ein klassisches Schaltrad vor. Der Minutenzähler ist exakt springend ausgeführt, die Gangreserve beträgt 36 Stunden. Der ewige Kalender verfügt u. a. über eine besonders präzise Mondphasenanzeige, die erst nach 122,6 Jahren um einen Tag vom tatsächlichen Mondzyklus abweicht. Praktisch ist der Schnellkorrekturdrücker bei 10 Uhr: Mit ihm lassen sich sämtliche Kalenderanzeigen gemeinsam um einen Tag weiterschalten. Zusätzlich können Wochentag, Monat beziehungsweise Schaltjahr und Mondphase über versenkte Korrektoren separat eingestellt werden. Durch den Saphirglasboden lässt sich das hochfein verzierte Handaufzugskaliber betrachten. Besonders auffällig sind die ungewöhnlich langen Hebel: Sie sind notwendig, weil das Großdatum Raum beansprucht und die beiden Hilfszifferblätter vergleichsweise weit unten auf dem Zifferblatt sitzen. Das Werk wird wie bei Lange üblich zweifach montiert, von Hand dekoriert und in fünf Lagen feinreguliert.

A. Lange &  Söhne: Datograph Perpetual Limited Edition in Platin mit Diamantindexen Platinband mit -schließe

Das Platinband mit -schließe macht einen gehörigen Teil der speziellen Optik aus.

© A. Lange &  Söhne

Platin von Gehäuse bis Schließe

Die 41 mm große und 13,5 mm hohe Jubiläumsuhr wird an einem fünfreihigen Platinamband getragen. Wie beim Gehäuse wechseln sich polierte und matte Flächen ab, die Glieder sind an den Seiten angeschrägt. Auch die Faltschließe mit Schnellverschluss besteht aus Platin. Durch das Platinband und die Baguette-Diamanten auf dem Zifferblatt tendiert der Charakter der Limited Edition gegenüber ihren Vorgängermodellen mit Lederband mehr in Richtung Schmuckstück. Die A. Lange & Söhne Datograph Perpetual Referenz 410.136E ist auf 50 Exemplare limitiert. Den Preis verrät Lange nur auf Anfrage, er dürfte aber um die 280.000 Euro liegen.

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