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Lesedauer 3 Min.

Audemars Piguet: Royal Oak Chronograph 38 mm mit neuem Kaliber 6401

Mit dem neuen Kaliber 6401 hebt Audemars Piguet die Royal Oak Chronograph in 38 Millimetern technisch und gestalterisch auf ein neues Niveau. Drei neue Modelle aus Edelstahl und Roségold markieren den Einstieg des hauseigenen Automatik-Chronographenwerks in diese Gehäusegröße – erstmals inklusive Sichtboden.
Audemars Piguet: Royal Oak Chronograph Automatik 38 mm in Roségold

Audemars Piguet: Royal Oak Chronograph Automatik 38 mm in Roségold

© Audemars Piguet

Neues Manufakturkaliber für die Royal Oak Chronograph 38 mm

Audemars Piguet erweitert seine Royal-Oak-Familie um ein neues, vollständig in der Manufaktur entwickeltes Chronographenwerk. Das automatisch aufziehende Kaliber 6401 wurde über einen Zeitraum von fünf Jahren konstruiert und tritt die Nachfolge des seit 1997 eingesetzten Kalibers 2385 an. Entwickelt für höhere Präzision, verbesserte Bedienbarkeit und gesteigerte Zuverlässigkeit, markiert das Werk einen wichtigen Technologieschritt für den Royal Oak Chronograph in der 38-mm-Größe.

Audemars Piguet: Royal Oak Chronograph Automatik 38 mm in Edelstahl

Audemars Piguet: Royal Oak Chronograph Automatik 38 mm in Edelstahl

© Audemars Piguet

Wie sein Vorgänger ist auch das Kaliber 6401 als integrierter Säulenrad-Chronograph mit vertikaler Kupplung ausgeführt. Audemars Piguet hat die Kupplungsarchitektur überarbeitet und patentieren lassen, um die Anzahl der Bauteile zu reduzieren und mechanisches Spiel zu minimieren. Das Resultat ist ein direkter, gleichmäßiger Druckpunkt der Chronographendrücker sowie eine insgesamt robustere Konstruktion. Mit einer Gangreserve von mindestens 55 Stunden, einer Frequenz von 4 Hertz und insgesamt 348 Einzelteilen positioniert sich das Werk als leistungsfähiger Allround-Chronograph für den sportlich-eleganten Einsatz.

Audemars Piguet: Royal Oak Chronograph Automatik 38 mm Roségold Boden

Durch den Saphirglasboden sieht man das neue Chronographenkaliber 6401.

© Audemars Piguet

Sichtboden und neues Zählerlayout

Mit dem neuen Kaliber erhält die Royal Oak Chronograph 38 mm erstmals einen Saphirglasboden. Dadurch wird die Architektur des Automatikwerks sichtbar, einschließlich des Monoblock-Rotors mit Genfer Streifen sowie wechselnden satinierten und polierten Fasen. Parallel dazu wurde das Zifferblattlayout überarbeitet: Anders als beim Kaliber 2385 sitzt der Minutenzähler jetzt bei 9 Uhr, der 12-Stunden-Zähler bei 3 Uhr. Die Datumsanzeige ist nun zentraler als zuvor zwischen den Indexen bei 4 und 5 Uhr platziert, was eine ausgewogenere Optik sorgt. Trotz der technischen Neuerungen bleibt die Gehäusehöhe mit rund 11 mm und damit auch die Proportionen nahezu unverändert.

Audemars Piguet: Royal Oak Chronograph Automatik 38 mm Roségold mit Diamanten

Audemars Piguet: Royal Oak Chronograph Automatik 38 mm Roségold mit Diamanten

© Audemars Piguet

Drei Modellvarianten zum Marktstart

Zum Start des neuen Kalibers präsentiert Audemars Piguet drei Ausführungen der Royal Oak Chronograph 38 mm. Die Edelstahlversion kombiniert das ikonische „Bleu Nuit, Nuage 50“-Zifferblatt mit der ikonischen Grande-Tapisserie-Struktur, blauen Ton-in-Ton-Totalisatoren sowie Indexen und Zeigern aus Weißgold mit Leuchtbeschichtung. Das integrierte Edelstahlarmband mit dreiteiliger Faltschließe rundet den sportlich-eleganten Auftritt ab. Der Stahlchronograph ist für 38.600 Euro erhältlich.

Audemars Piguet: Royal Oak Chronograph Automatik 38 mm Edelstahl Zifferblatt

Das neue Werk platziert den 30-Minuten-Zähler bei 9 Uhr und den 12-Stunden-Zähler bei 3 Uhr.

© Audemars Piguet

Eine zweite Variante erscheint in 18 Karat Roségold mit grauem Zifferblatt und beigefarbenen Totalisatoren. Roségoldene Indexe und Zeiger greifen die warme Gehäusefarbe auf und setzen bewusste Kontraste zur kühlen Zifferblattoptik. Auch hier kommt das integrierte Goldarmband mit Faltschließe zum Einsatz. Ihr Preis liegt bei 75.700 Euro.

Audemars Piguet: Chronographenkaliber 6401

Unruhbrücke, handanglierte Kanten und ein skelettierter Rotor: das neue AP-Kaliber 6401

© Audemars Piguet

Die dritte Ausführung kombiniert ebenfalls ein Roségoldgehäuse mit grauem Zifferblatt, ergänzt jedoch eine diamantbesetzte Lünette mit insgesamt 40 Brillanten. Die Edelsteinfassung verleiht dem Modell einen deutlich luxuriöseren Charakter, ohne die technische Identität des Chronographen in den Hintergrund zu rücken. Sie kostet 82.100 Euro.

Alle drei Varianten sind bis 50 Meter wasserdicht, verfügen über entspiegeltes Saphirglas auf Vorder- und Rückseite und werden vom Kaliber 6401 angetrieben.

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