Der Bremont Supernova Hawking Chronograph misst Zeit zwischen Meteoriten und schwarzen Löchern
Mit der Supernova Hawking Limited Edition richtet Bremont den Blick erneut ins All – diesmal allerdings nicht nur als gestalterisches Motiv. Die Sonderedition ist Stephen Hawking und insbesondere dessen Forschung zu schwarzen Löchern gewidmet. Sie ist bereits die zweite Zusammenarbeit mit der Familie des 2018 verstorbenen theoretischen Physikers: 2020 hatte Bremont erstmals eine Hawking-Kollektion vorgestellt.
Als technische und gestalterische Basis dient die erst im April 2026 eingeführte Supernova-Kollektion. Deren kantige Architektur und integriertes Band markieren innerhalb des Bremont-Portfolios einen deutlich futuristischeren Ansatz. Bei der Hawking Edition wird dieses Konzept nun konsequent ins Schwarze übersetzt.
Meteoriten und eine Formel von Stephen Hawking
Das 41 Millimeter große und 14,4 Millimeter hohe Gehäuse besteht aus 904L-Edelstahl und erhält eine tiefschwarze DLC-Beschichtung. Hinzu kommt eine zehneckige schwarze Keramiklünette. Mit 48,7 Millimetern Lug-to-Lug und einer Wasserdichtigkeit von 100 Metern bleibt die Supernova Hawking trotz ihres konzeptionellen Anspruchs ein durchaus robust ausgelegter Sportchronograph.
Spannender wird es auf dem Zifferblatt. Seine galvanisch schwarze, geometrische Gitterstruktur ist von den Solarpaneelen von Raumfahrzeugen inspiriert. Die beiden Chronographenzähler bei drei und neun Uhr bestehen dagegen aus echtem Meteoriten. Aufgrund dessen natürlicher kristalliner Struktur unterscheidet sich ihre Zeichnung von Uhr zu Uhr.
Die Supernova Hawking kombiniert ihr tiefschwarzes DLC-Gehäuse mit zwei Chronographenzählern aus echtem Meteoriten.
BremontDas vielleicht interessanteste Detail sitzt jedoch bei sechs Uhr. Dort finden sich neben Hawkings Namen eine Gleichung aus seiner Forschung zu schwarzen Löchern sowie die Datumsanzeige. Die Presseunterlagen von Bremont sprechen von der „black hole temperature equation“ (deutsch: Temperaturgleichung für Schwarze Löcher), während die zweite vorliegende Quelle sie als Bekenstein-Hawking-Entropieformel bezeichnet. Gemeinsam ist beiden die direkte Referenz auf Hawkings fundamentale Arbeiten zur Thermodynamik schwarzer Löcher.
Das Kaliber BC77 hinter dem Ereignishorizont
Angetrieben wird die Supernova Hawking vom automatischen Kaliber BC77. Der Chronograph basiert auf dem Sellita SW500, arbeitet mit 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und bietet 62 Stunden Gangreserve. Bremont lässt das Werk als Chronometer zertifizieren; zur Ausstattung gehören außerdem eine Glucydur-Unruh, Anachron-Spirale und Nivaflex-Zugfeder.
Bei Dunkelheit leuchtet die Superlumiova blau; auf dem Sichtboden greift Bremont das Thema mit einem wirbelförmigen Schwarzes-Loch-Motiv erneut auf.
BremontAuch der Sichtboden ist Teil der Hawking-Erzählung. Ein schwarzes, wirbelförmiges Motiv über dem Saphirglas soll den Blick in ein schwarzes Loch beziehungsweise auf dessen Ereignishorizont zitieren, während darunter Teile des Werks und der Rotor sichtbar bleiben.
Getragen wird die Uhr wahlweise an einem integrierten, ebenfalls DLC-beschichteten 904L-Edelstahlband oder an schwarzem Kautschuk. Beide Varianten verfügen über ein Schnellwechselsystem.
Die Bremont Supernova 41mm Chronograph Hawking Edition ist auf 600 Exemplare limitiert und wird in zwei Ausführungen angeboten. Am schwarzen Kautschukband kostet sie 9.250 Euro, mit integriertem DLC-beschichtetem 904L-Edelstahlband 9.550 Euro.