Der Louis Moinet Memoris Diamonds Chronograph zeigt seine Mechanik auf der Vorderseite
Beim Louis Moinet Memoris Diamonds ist der Chronograph keine Zusatzfunktion, die sich irgendwo hinter dem Zifferblatt versteckt. Er ist die eigentliche Hauptattraktion der Uhr. Große Teile des Mechanismus liegen auf der Zifferblattseite offen und lassen sich beim Starten, Stoppen und Zurücksetzen beobachten. Für die neue Memoris Diamonds kombiniert Louis Moinet dieses technische Schauspiel nun mit einer ausgesprochen luxuriösen Ausstattung: Diamanten, blauen Saphiren und einem weiß schimmernden Zifferblatt.
Memoris Diamonds: 60 Diamanten treffen auf zwölf blaue Saphire
Das bekannte Original-Gehäuse von Louis Moinet misst stattliche 46 Millimeter und lebt von seiner komplexen, mehrteiligen Architektur. Polierte und satinierte Oberflächen wechseln sich ab und betonen die unterschiedlichen Ebenen des Gehäuses. Bei der Titanversion sorgt Grade 5 für eine technischere und leichtere Ausführung, während 18-karätiges Rotgold den ohnehin opulenten Charakter der Memoris weiter verstärkt.
Die Memoris Diamonds erscheint in zwei auf jeweils zwölf Exemplare limitierten Versionen aus Titan und Rotgold.
Louis MoinetNeu ist vor allem der Edelsteinbesatz. In die abgestufte und von sechs Schrauben gehaltene Lünette setzt Louis Moinet 60 Diamanten in VVS-Qualität mit zusammen 0,90 Karat. Hinzu kommen schwarze Spinelle an den Bandanstößen.
Noch auffälliger ist das Zusammenspiel auf der Vorderseite. Auf dem weiß glitzernden beziehungsweise lackierten Zifferblatt markieren zwölf blaue Saphire die Stunden. Der kräftige Blauton setzt sich auf dem Höhenring, der Werkplatine und zwei gebläuten Schrauben der Chronographenbrücke fort und wird schließlich vom blauen Lederband wieder aufgenommen.
So entsteht trotz Diamantbesatz kein klassischer Jewellery-Chronograph. Die Edelsteine bilden vielmehr den Rahmen für das, was bei der Memoris traditionell im Mittelpunkt steht: ihre Mechanik.
Kaliber LM79: Der Chronograph wird zum Schauspiel
Louis Moinet hat die Memoris so konstruiert, dass sich der Chronographenmechanismus auf der Zifferblattseite präsentiert. Beim Betätigen der Drücker kann der Träger daher unmittelbar verfolgen, wie die Komponenten für Start, Stopp und Nullstellung zusammenarbeiten. Insgesamt besteht die Uhr laut Hersteller aus mehr als 500 Komponenten.
Am Handgelenk zeigt die Rotgold-Version das Zusammenspiel aus offener Chronographenmechanik, Diamanten und blauen Saphiren.
Louis MoinetIn der Uhr steckt das Handaufzugskaliber LM79. Es übernimmt Stunden und Minuten, kleine Sekunde sowie die Chronographenfunktion und verfügt über eine Gangreserve von 48 Stunden. Auch von hinten bleibt die Mechanik sichtbar: Ein Saphirglasboden gibt den Blick auf das Werk frei.
Die Wasserdichtigkeit beträgt 50 Meter. Damit positioniert sich die Memoris Diamonds trotz ihres Titanmodells eindeutig nicht als Sportuhr, sondern als technisch inszenierter Haute-Horlogerie-Chronograph.
Sowohl die Louis Moinet Memoris Diamonds Grade 5 Titanium als auch die Variante aus 18-karätigem Rotgold sind auf lediglich zwölf Exemplare limitiert. Insgesamt entstehen damit nur 24 Uhren. Einen offiziellen Verkaufspreis nennt Louis Moinet derzeit nicht; dieser ist auf Anfrage erhältlich.