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Lesedauer 4 Min.

Zenith Defy Chronograph USM: Spannende Co-Kreation mit USM Möbel

In Kooperation mit dem renommierten schweizerischen Möbelhersteller USM bringt Zenith eine imaginierte Retro-Uhr, die dem Geist der kreativen 1960er-Jahre verpflichtet ist.
Zenith Defy Chronograph USM grün auf grünem USM-Möbel

Zenith Defy Chronograph USM grün auf grünem USM-Möbel

© Zenith

USM und Zenith: Design trifft auf Präzision

Was wäre gewesen, wenn? Diese Frage stellten sich zwei Schweizer Marken, die für ihre Kompetenz in Design und Präzision berühmt wurden: Zenith und USM. Die Capsule Collection Defy Chronograph USM besteht aus vier Modellen in unterschiedlichen Zifferblattfarben, deren Gestaltung auf die historische Zenith Defy von 1969 zurückgeht. Allerdings: Die damalige Defy, die Zenith schon in den letzten 2 1/2 Jahren wieder aufleben ließ, gab es nie als Chronograph. Und es gab auch bislang keine Co-Kreation mit USM. Aber wie hätte die damalige Defy als Chronograph ausgesehen, wenn Zenith sie zusammen mit USM gestaltet hätte?

Zenith Defy Chronograph USM blau Still

Zenith Defy Chronograph USM Gentian Blue

© Zenith

Diese Frage führte zu einem spannenden Projekt, aus dem die aktuelle Kapselkollektion resultiert. USM, 1885 von Ulrich Schärer in Münsingen, Schweiz gegründet, entwickelte Mitte der 1960er-Jahre das berühmte modulare Büromöbelsystem USM Haller. Es basiert auf verchromten Stahlrohren, Verbindungskugeln und verschiedenfarbigen Metallpaneelen, die nahezu unbegrenzte Konfigurationen ermöglichen. Der minimalistische, funktionale Designansatz machte USM Haller zu einem vielfach ausgezeichneten Designklassiker, der seit 2001 zur dauerhaften Sammlung des New Yorker Museum of Modern Art (MoMA) gehört.

Zenith Defy Chronograph USM orange Still

Zenith Defy Chronograph USM Pure Orange 

© Zenith

Die Defy von 1969 als Chronograph

Das Design der vier Uhren interpretiert die Defy von 1969 als Chronograph. Geblieben sind das schmale 8-eckige Gehäuse, die 14-kantige Lünette sowie die aufgesetzten quadratischen Stundenindexe mit ihren horizontalen Rillen, dazu die charakteristische Krone und das Armband in "Leiter"-Form. Für den Chronographen hat Zenith dieses typische Gesicht mit pilzförmigen Drückern kombiniert, wie sie typisch für die damalige Zeit waren. Von den frühen El-Primero-Chronographen hat Zenith die Idee der drei sich überlappenden Hilfszifferblätter übernommen.

Die historische Form findet sich auch bei der Defy Revival Diver

Zenith Defy Chronograph USM gelb Still

Zenith Defy Chronograph USM Golden Yellow

© Zenith

USM-Elemente im Zenith-Design

Die Verbindung zu USM spielt sich auf drei verschiedenen Ebenen ab. Leicht ersichtlich ist sie in den vier Zifferblattfarben: Sie leiten sich unmittelbar von den vier USM-Farbtönen USM Green, USM Pure Orange, USM Golden Yellow und USM Gentian Blue ab. Dazu kommt die eigens für die Kapselkollektion entworfene USM Haller Uhrenbox: Sie ist im Stil der USM-Haller-Systems gestaltet und ein Designobjekt für sich. Auch die vier genannten Farben tauchen wieder auf. Etwas versteckter ist ein dritter Hinweis: Der vordere Teil des zentralen Sekundenzählers erinnert an den typischen USM-Griff.

 

 

Zenith Defy Chronograph USM Box

Designobjekt: die Zenith Defy Chronograph USM Box

© Zenith

Das Zifferblatt

Neben den bereits erwähnten Stundenindexen erhält das Zifferblatt seine Ausdrucksstärke durch die kreisförmig geschliffenen Hilfszifferblätter, auf denen sich Zeiger in der jeweiligen Zifferblattfarbe drehen. Neben der kleinen Sekunde bei 9 Uhr finden sich hier der 30-Minuten-Zähler bei 3 Uhr und der 12-Stunden-Zähler bei 6 Uhr. Für eine gute Ablesbarkeit der Uhrzeit im Dunkeln sorgt die Verwendung von Superluminova SLN C1 auf Stunden- und Minutenzeiger. Die zentralen Zeiger und die Indexe sind darüber hinaus rhodiniert, um weiß glänzend zu strahlen.

Zenith Defy Chronograph USM grün Soldatenaufnahme

Die Zenith Defy Chronograph USM interpretiert die Defy von 1969 als Chronograph.

© Zenith

Das Werk

Für die Aufteilung der Zeiger auf dem Zifferblatt, die Position des Datums zwischen 4 und 5 Uhr und vor allem die Präzision bei der Zeitmessung sorgt das traditionsreiche El Primero 400, Nachfolger des historischen El Primero 3019 PHC von 1969. Es war 1969 eines der ersten automatisch aufziehenden Chronographenwerke der Welt. Darüber hinaus zeichnet sich das El Primero 400 durch seine horizontale Kupplung und seine Konstruktion mit Säulenrad aus. Bis heute ist es mit 5 Hertz (36.000 A/h) getaktet: Das bringt eine erhöhte Präzision mit sich und lässt den zentralen Sekundenzähler 10 Schritte pro Sekunde ausführen – die Aufteilung der Teilchenstriche am Zifferblattrand passt dazu. Beim Blick durch den Glasboden zeichnet sich das Werk, das über 55 Stunden Gangreserve verfügt, zudem durch den durchbrochenen Rotor mit Zenith-Stern aus, in diesem Fall flankiert nicht nur vom Zenith-Schriftzug, sondern auch vom USM-Logo.

Zenith Defy Chronograph USM Rückseite

Hinter dem Glasboden arbeitet das Zenith El Primero 400. 

© Zenith

Gehäuse, Armband, Limitierung

Das Gehäuse hat einen historische kleinen Durchmesser von 37 mm und ist, auch dank der verschraubten Krone, bis 100 m wasserdicht. Verbunden ist es mit dem dreigliedrigen "Leiter"-Armband aus Edelstahl. Jede der vier Farbvarianten ist auf 60 Exemplare limitiert. Der Preis liegt bei 12.000 Euro.

Zenith Defy Chronograph USM: alle vier Modelle auf USM-Box

Jedes der vier Modelle ist auf 60 Stück limitiert.

© Zenith 
Retro-Uhr Zenith Zenith Defy Uhren bis 20.000 Euro Edelstahl Uhren limitierte Uhren-Editionen

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