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Chronoswiss: Was springt denn da?

chronoswiss-sauterelle-regulator
Mit springender Sekunde sehr seltene Komplikation: Sauterelle mit Regulator-Zifferblatt
© PR
Obwohl Chronoswiss von der Messeleitung in die "zweitbeste" Halle verbannt worden war, geriet die wichtigste Neuheit der Münchner zu einem der großen Gesprächsthemen der Baselworld. Denn das Modell Sauterelle – zu Deutsch Grashüpfer – verfügt über eine historisch bedeutsame, heute aber äußerst seltene Komplikation: eine springende Sekunde. Das Werk, das der in der Normandie lebende deutsche Konstrukteur Karsten Fräßdorf für Chronoswiss entwickelt und gebaut hat, ist eine wahre Augenweide, dafür sorgen die groß dimensionierte Unruh mit variablem Drehmoment und Breguetspirale sowie der weit spannende Anker samt zugehörigem Ankerrad. Der programmatische Name Sauterelle spielt dabei nicht nur auf die springende Sekunde an, sondern wird von Chronoswiss auch als erster Sprung in Richtung Manufaktur gesehen. In naher Zukunft sollen nämlich schrittweise immer mehr Teile des Werks in der Münchner Fabrik gefertigt werden. Die Sauterelle wird in zwei Versionen angeboten: als Dreizeigeruhr (Kal. C.70, 12 400 Euro in Stahl, 19 400 Euro in Roségold) und als Regulator (Kal. C.71, 13 900 Euro in Stahl, 20 900 Euro in Roségold), jeweils in einem 44-Millimeter-Gehäuse. Das Handaufzugskaliber vollzieht stündlich 18 000 Halbschwingungen, die Gangautonomie beträgt 60 Stunden. Eine verspielte Idee ist das zwischen Federhausbrücke und Kleinbodenradkloben integrierte Ersatzteillager. buc/ski
Springende Sekunde Archiv

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