Breguet: Reine de Naples Crazy Flower & Perles Impériales
Kostbare Schmuckuhren haben eine lange Tradition bei Breguet. Schon zu Zeiten Abraham-Louis Breguets, des wohl bekanntesten Uhrmachers der Geschichte, ebnete die Manufaktur den Weg für bezaubernde Damenuhren, die exquisite handwerkliche Fertigung mit tradierter Juwelierskunst verbanden. Diese raffinierten Kreationen begeisterten beispielsweise Königin Marie-Antoinette, die Marquise de Condorcet oder Kaiserin Josephine. Zu den glühendsten Bewunderinnen von Abraham-Louis Breguets Kunst gehörte auch Caroline Murat, die Schwester Napoleons und Königin von Neapel. 1812, vor über zweihundert Jahren, überreichte ihr der geniale Uhrmacher einen völlig neuartigen Zeitmesser von erlesener Qualität: die erste, speziell für das Handgelenk konzipierte Uhr. Nicht nur außergewöhnlich die neue Tragart des Zeitmessers, sondern auch ihre perfekt ovale Formgebung. Seit 2002 fertigt Breguet kostbare Zeitmesser in der nach der Reine de Naples benannten Kollektion.
Anlässlich des 250-jährigen Bestehens der Manufaktur erhält sie nun zwei spektakuläre Neuzugänge: Crazy Flower und Perles Impériales. Beide Zeitmesser zeigen, wie meisterliche Breguet Uhrmacherkunst, Edelsteinfassen und gestalterische Raffinesse zu einer eigenständigen Form von Juwelierskunst verschmilzen lässt. Im Inneren arbeitet jeweils das extraflache Automatik-Kaliber 586/1 mit 38 Stunden Gangreserve, sichtbar durch einen Saphirglasboden und ausgestattet mit einer handguillochierten Platin-Schwungmasse, die mit dem „Quai de l’Horloge“-Motiv von Hand verziert ist, sowie einer antimagnetischen Siliziumspiralfeder. Äußerlich jedoch könnten die Inszenierungen unterschiedlicher kaum sein.
Reines de Naples Crazy Flower
BreguetReine de Naples Crazy Flower: Eine Blüte aus Diamanten
Die Reine de Naples Crazy Flower ist eine Hommage an die Plumeria-Blüte, auch Frangipani genannt. Ihr gesamtes Gehäuse – von Zifferblatt über Lünette und Mittelteil bis zur Krone – ist im Pavé-Stil mit Diamanten besetzt. Insgesamt funkeln 436 Steine mit einem Gesamtgewicht von 37,2 Karat. Besonderes charmant ist die bewegliche, dreireihige Blütenkomposition aus Breguet-Gold, die vollständig von Hand gefertigt und mit Baguette-Diamanten besetzt ist. Durch ihre doppelte Wölbung passt sie sich geschmeidig dem Handgelenk an und beginnt bei jeder Bewegung sanft zu schwingen – wie eine Blume im Wind.
Im Zentrum liegt ein vertieftes, vollständig mit Diamanten besetztes Zifferblatt. Die von Hand gebogenen Breguet-Zeiger aus Breguet-Gold folgen seiner natürlichen Wölbung. Stunden und Minuten werden auf einem Ring aus 20 Baguette-Diamanten angezeigt. Eine eigens entwickelte umgekehrte Fasstechnik, bei der die Spitzen der Steine nach oben zeigen, verleiht jedem Diamanten die Anmutung eines floralen Stempels. Jede Uhr wird auf Anfrage einzeln gefertigt und ist mit einem champagnerfarbenen Alligatorlederband mit seidenmattem Finish sowie einer Breguet-Dreifachfaltschließe mit 28 Diamanten versehen.
Breguet – Reine de Naples Perles Impériales
BreguetReine de Naples Perles Impériales: Hommage an die Akoya-Perle
Ganz anders, aber nicht minder exquisit präsentiert sich die Reine de Naples Perles Impériales. Im Mittelpunkt steht die Akoya-Perle, die als wertvollste aller Perlen gilt und seit dem späten 19. Jahrhundert in Japan gezüchtet wird. Breguet versetzt sie in einen historischen Kontext und knüpft an die Epoche Caroline Murats an. Die Heerschar an Diamanten und Brillanten und besondere Formsprache des Gehäuses treten hier in einen subtilen Dialog. Diamanten schmücken Gehäusemittelteil, Höhenring und Lünette, deren herzförmige Krappen eine besonders poetische Fassung bilden. Ein schillernder Opal aus Brasilien bildet den Hintergrund des Zifferblatts und reflektiert Farbtöne von Gelb über Grün und Rosa bis Blau und Grau. Vier Breguet-Ziffern und acht goldene Indizes strukturieren die Anzeige. Die bei 4 Uhr positionierte Krone ist mit einem Diamanten im Briolette-Schliff besetzt. Bei 6 Uhr ersetzt eine perfekt gerundete Akoya-Perle den charakteristischen Kugel-Bandanstoß der Kollektion. Sie öffnet sich zu einem neuartigen, kugelförmigen Armband aus Breguet-Gold, dessen mittlere Glieder ebenfalls aus Akoya-Perlen bestehen. Der Preis beträgt 301.900 Euro. Sie wird zudem mit einem zweiten Armband aus champagnerfarbenem Alligatorleder für 209.000 Euro geboten.