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Lesedauer 3 Min.

Die neue Hermès Cut in Azurblau

Hermès erweitert die Cut-Kollektion um ein frisches Azurblau – ein klarer, geometrischer Allrounder mit eigenständiger Formensprache.
Hermès Cut Azurblau

Hermès Cut Azurblau 

© Hermès

Wenn Hermès eine Uhr lanciert, geht es selten nur um Funktion oder Material – vielmehr um die Übersetzung von Handwerkskunst in eine visuelle Sprache. Die Hermès Cut, erstmals 2024 vorgestellt, verkörpert genau diesen Anspruch: ein Kreis, der bewusst unterbrochen wird, Linien, die das Licht brechen und dabei eine Balance aus Strenge und Leichtigkeit schaffen. Nun erscheint das Modell mit einem Zifferblatt in frischem Azurblau, kombiniert mit einem ebenso abgestimmten Armband. 

Hermès Cut, Uhr Azurblau

Hermès Cut Azurblau 

© Hermès

Architektur am Handgelenk 

Das 36-Millimeter-Gehäuse ist mehr als nur Träger des Uhrwerks. Die Mischung aus satinierten Flächen und polierten Fasen lässt die Cut fast wie ein kleines Architekturmodell wirken. Der markanteste Eingriff ist die Krone, die nicht wie üblich bei drei Uhr sitzt, sondern bei 1:30 Uhr – ein Detail, das die Ergonomie verbessert und zugleich die Symmetrie bricht. Im Gegensatz zum kürzlich vorgestellten Titanmodell ist das Modell aus Edelstahl gefertigt.

Zifferblatt mit Tiefe 

Das neue azurblaue Opalin-Zifferblatt greift die luftigen Nuancen des Himmels auf. Applizierte arabische Ziffern mit grauer PVD-Beschichtung und Superluminova sorgen für gute Ablesbarkeit, während ein satiniertes Minutentrack in Dunkelblau für zusätzliche Struktur sorgt. Die Zeiger sind rhodiniert, der Sekundenzeiger trägt die typische Hermès-Signatur: einen feinen orangefarbenen Punkt. 

Technik unter französischer Handschrift 

Im Inneren arbeitet das Automatikkaliber H1912 – ein Manufakturwerk, das bereits in anderen Hermès-Modellen seine Zuverlässigkeit bewiesen hat. Mit einer Frequenz von 4 Hz, 50 Stunden Gangreserve und klassischem Automatikaufzug liefert es eine solide technische Basis. Durch den Saphirglasboden lässt es sich betrachten, auch wenn das Augenmerk der Cut eindeutig auf der Formensprache liegt.

Hermès Cut Azurblau mit Diamanten

Hermès Cut Azurblau mit Diamantenbesatz

© Hermès

Variabilität als Konzept 

Die Cut ist nicht auf eine Stimmung festgelegt. Das liegt am Armband-Wechselsystem, das ohne Werkzeug funktioniert und eine schnelle Anpassung ermöglicht. Zum neuen Azurblau des Zifferblatts bietet Hermès ein nebelblaues Kautschukarmband – robust, sportlich, farblich subtil abgestimmt. Wer es glänzender mag, wählt die Variante mit Edelstahlarmband oder sogar mit diamantbesetzter Lünette (56 Steine). 

Die Hermès Cut ist keine Uhr, die sich in eine bestehende Kategorie einordnen lässt. Sie ist weder klassisch rund noch kantig, weder streng noch verspielt. Gerade diese Ambivalenz macht sie interessant. Mit der neuen Azurblau-Version verstärkt Hermès den universellen Anspruch der Uhr: eine Form, die den Alltag begleitet und zugleich ein kleines Stück Poesie am Handgelenk bleibt.

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