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Lesedauer 6 Min.

Deutsche Uhrmacherkunst erleben: die Glashütte Excellence Journey vom 10. – 13. September 2026

In dem kleinen Ort im Erzgebirge schlägt seit über 180 Jahren das Herz der deutschen Feinuhrmacherei. Mit der „Glashütte Excellence Journey“ macht WatchTime Germany die außergewöhnliche Tradition von Glashütte für eine exklusive Gruppe unmittelbar erlebbar.
Lang & Heyne, Luxusuhren mit mechanischen Werken
© Lang & Heyne

Im Herzen der Stadt

Ausgangspunkt der Reise ist das Taschenbergpalais Kempinski Dresden. Direkt gegenüber der Semperoper gelegen, verbindet das traditionsreiche Haus barocke Architektur mit zeitgemäßem Luxus. Das einst für August den Starken errichtete Palais wurde aufwendig restauriert und zählt heute zu den elegantesten Grandhotels Deutschlands. Nach den spannenden Manufakturbesuchen bietet es den idealen Rahmen, um zur Ruhe zu kommen oder den Tag im Austausch mit Gleichgesinnten ausklingen zu lassen.

Taschenbergpalais Kempinski Dresden, Luxushotel

Taschenbergpalais Kempinski Dresden

© Kempinski

Eine Reise durch Generationen von Handwerkskunst

Von Dresden aus führt der Weg täglich ins rund 30 Kilometer entfernte Glashütte. Dort entfaltet sich ein einzigartiges Panorama deutscher Uhrmacherkunst. Unsere erste Adresse wird dabei Union Glashütte sein. Die Manufaktur blickt auf über 130 Jahre Uhrmachergeschichte zurück und wurde 1893 von Johannes Dürrstein gegründet, der hochwertige, präzise Uhren einem breiteren Publikum zugänglich machen wollte – ein Anspruch, der bis heute besteht. Nach wirtschaftlich schwierigen Zeiten im frühen 20. Jahrhundert wurde die Marke 1996 neu gegründet und gehört heute zur Swatch Group. Seit 2008 tritt Union Glashütte wieder als eigenständige Marke mit eigener Produktion sowie klarer Positionierung auf und gibt zahlreiche spannende Einblicke in die verschiedenen Arbeits- und Herstellungsprozesse.

 

Union Glashütte Noramis Chronograph Sport, Chronograph mit automatischem Werk

Union Glashütte Noramis Chronograph Sport

© Union Glashütte
Teilnehmer bekommen bei Union spannende Einblicke in den Fertigungsprozess, Manufaktur

Teilnehmer bekommen bei Union spannende Einblicke in den Fertigungsprozess.

© WatchTime

Wempe Sternwarte Glashütte

Mit Wempe Glashütte i/SA verbindet das Traditionshaus Gerhard D. Wempe GmbH & Co. KG eigene Uhrmacherei mit einem außergewöhnlichen Standort und begrüßt uns in der historischen Sternwarte Glashütte. Seit 2006 entstehen dort alle Uhren der Linien Chronometerwerke, Zeitmeister und Iron Walker. Die restaurierte Sternwarte dient dabei nicht nur als Produktionsstätte, sondern auch als Symbol für Präzision. Hier wurde bereits im 19. Jahrhundert Zeit mithilfe astronomischer Beobachtungen bestimmt. Ein besonderes Merkmal von Wempe ist die eigene deutsche Chronometerprüfstelle, die gemeinsam mit Behörden in Glashütte aufgebaut wurde. Anders als bei vielen internationalen Standards wird hier das fertig montierte Uhrwerk im Gehäuse geprüft, und die Anforderungen sind in Teilen sogar strenger als in der Schweiz. Nur Uhren, die diese Tests bestehen, dürfen offiziell als Chronometer bezeichnet werden.

 

Wempe Iron Walker Taucher Bronze, limitierte Automatikuhr

Wempe Iron Walker Taucher Bronze

© Wempe 
Auch in der Sternwarte selbst wird die hauseigene Uhrmacherkunst präsentiert.

Auch in der Sternwarte selbst wird die hauseigene Uhrmacherkunst präsentiert.

© Wempe

Moritz Grossmann

Moritz Grossmann steht für feinste deutsche Uhrmacherkunst und knüpft direkt an das Erbe ihres Namensgebers Carl Moritz Grossmann an, einem der bedeutendsten Pioniere der Glashütter Uhrmacherei im 19. Jahrhundert. Grossmann gründete 1854 sein Atelier in Glashütte und prägte die Entwicklung der Region nachhaltig, unter anderem durch die Mitwirkung an der Gründung der Deutschen Uhrmacherschule. Seine Arbeiten zeichneten sich durch technische Präzision und wissenschaftlichen Anspruch aus. Mehr als ein Jahrhundert später wurde die Marke 2008 von Christine Hutter neu belebt. Ihre Vision: das historische Handwerk Grossmanns mit moderner Technik zu verbinden und so „schönstes deutsches Handwerk“ neu zu interpretieren. Bis heute entstehen die Uhren in aufwendiger Handarbeit, wobei viele Fertigungsschritte bewusst manuell ausgeführt werden und höchsten Standards folgen. Die Manufaktur gehört damit zur Spitze der unabhängigen deutschen Haute Horlogerie.

Moritz Grossmann Tourbillon

Moritz Grossmann Tourbillon

© Moritz Grossmann 
Moritz Grossmann, Luxusuhren aus der Manufaktur

Selbst die Zeiger werden bei Moritz Grossmann von Hand finissiert.

© WatchTime

Glashütte Original

Glashütte Original steht für über 180 Jahre deutsche Uhrmacherkunst, geprägt von Innovation, Krisen und stetiger Erneuerung. Seit den Anfängen im Jahr 1845 entwickelte sich Glashütte zum Zentrum präziser Zeitmessung. Trotz wirtschaftlicher Rückschläge und struktureller Umbrüche, insbesondere durch die Umstellung von Taschen- auf Armbanduhren sowie die Folgen von Krieg und Wiedervereinigung, gelang es der Manufaktur, ihr Know-how zu bewahren und neu zu interpretieren. Heute ist Glashütte Original vor allem für die Kombination des traditionellen Handwerks mit moderner Technik bekannt und begeistert nicht zuletzt auch durch ein breites Produktportfolio, das von eleganten Modellen über Damenuhren bis hin zu Sport- und Taucher-Referenzen reicht.

Glashütte Original PanoLunarInverse, Luxusuhr mit Mondphase und offener Unruh

Glashütte Original PanoLunarInverse

© Glashütte Original 
Nur selten können sämtliche Modelle von Glashütte Original so genau betrachtet werden wie auf der Glashütte Excellence Journey

Nur selten können sämtliche Modelle von Glashütte Original so genau betrachtet werden wie auf der Glashütte Excellence Journey.

© WatchTime

Tutima

Die bewegte Geschichte von Tutima, die 1927 begann, ist eng mit der Entwicklung der Armbanduhr verbunden. Gegründet unter der Leitung von Dr. Ernst Kurtz in Glashütte, etablierte sich die Marke früh mit besonders robusten und präzisen Fliegerchronographen. Nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg erfolgte der Neuanfang in Westdeutschland, bevor Tutima nach der Wiedervereinigung schrittweise an seinen Ursprungsort zurückkehrte. Gegenwärtig überzeugt Tutima mit funktionalen, einsatzorientierten Zeitmessern und verbindet technische Präzision mit klarer Designsprache.
Tutima Patria, Automatikuhr mit hellblauem Zifferblatt

Tutima Patria

© Tutima 
Wir können auf den Blick hinter die Kulissen von Tutima gespannt sein.

Wir können auf den Blick hinter die Kulissen von Tutima gespannt sein.

© Tutima

Lang & Heyne

Seit 2001 steht Lang & Heyne am Standort Dresden für exklusive, in Handarbeit gefertigte Zeitmesser, die höchste Fertigungstiefe und klassische Ästhetik vereinen. Klare Zifferblätter, präzise Ablesbarkeit und kunstvoll veredelte Uhrwerke prägen die Kollektion, wobei jeder Uhrmacher seine Uhr vom ersten Bauteil bis zur Vollendung eigenverantwortlich fertigt. Inspiriert von der sächsischen Uhrmachertradition und historischen Dresdner Hofuhrmachern verbindet die Manufaktur technische Präzision mit künstlerischem Anspruch und schafft so individuelle Zeitmesser, die weit über die reine Funktion hinausgehen.
Lang & Heyne Anton, vollständig von Hand gefertigte Luxusuhr mit Tourbillon

Lang & Heyne Anton

© Lang & Heyne 
Neben der Arbeit an den Uhrmachertischen können auch die fertigen Meisterwerke von Lang & Heyne bestaunt werden

Neben der Arbeit an den Uhrmachertischen können auch die fertigen Meisterwerke von Lang & Heyne bestaunt werden.

© Lang & Heyne

Sinn Spezialuhren

Den krönenden Abschluss unserer Uhrenreise bildet Sinn Spezialuhren mit der Niederlassung im Herzen von Dresden. Seit über vier Jahren ist das Team hier vor allem für Verkauf und Service zuständig. Schon beim Betreten der Räumlichkeiten fällt der Blick auf die historische Altstadt, während die modern ausgestatteten Verkaufsräume die gesamte Kollektion der Marke präsentieren. Sinn-Uhren stehen für kompromisslose Funktionalität, Langlebigkeit und technische Robustheit. Um diesen Anspruch zu erfüllen, kommen aufwendige Prüfverfahren zum Einsatz. Ein besonderes Highlight unseres Besuchs wird die Schutzgasfüllstation sein: Hier erleben wir live, wie eine Uhr mit Schutzgas befüllt wird, um das Eindringen von Feuchtigkeit zu verhindern. Darüber hinaus erhalten wir Einblicke in die Kratzfestigkeit, Wasserdichtigkeit und die Feinmechanik im Servicebereich. 

 

Sinn 903 Ti II Jubiläum, Edelstahlchronograph mit blauem Zifferblatt

Sinn 903 Ti II Jubiläum

© Sinn
Sinn-Niederlassung im Herzen Dresdens

Sinn-Niederlassung im Herzen Dresdens

© Sinn

Kulinarik und Austausch

Auch die kulinarische Seite der Reise kommt nicht zu kurz. Ob bei den Manufakturen vor Ort oder im Rahmen gemeinsamer Abende in ausgewählten Wirtshäusern und authentischen Restaurants – die Teilnehmer werden durchgehend auf hohem Niveau verköstigt. Gleichzeitig entstehen zahlreiche Gelegenheiten für persönlichen Austausch: zum Fachsimpeln, zum Teilen von Eindrücken und für Gespräche über das, was alle verbindet – die Faszination für die Uhrmacherei.

Reisegruppe 2025

Reisegruppe 2025

© WatchTime

Die Glashütte Excellence Journey – die Fakten im Überblick

  • Termin: 10. bis 13. September 2026
  • Teilnehmer: maximal 16 Personen
  • Preis: 2.300 Euro pro Person (Einzelzimmerzuschlag: 55 Euro pro Nacht)
  • Leistungen: 3 Übernachtungen im Kempinski Dresden, Vollpension, alle Transfers
  • Marken: DUG, Tutima, Wempe Sternwarte, Moritz Grossmann, Glashütte Original, Union Glashütte, Lang & Heyne, Sinn Niederlassung Dresden
  • Anmeldung: event@watchtime.net

 

Faszination Uhrmacherhandwerk – die Glashütte Excellence Journey 2025

Leserreisen Deutsche Uhrenhersteller Automatikuhren Moritz Grossmann Wempe Union Glashütte Glashütte Uhren Glashütte Original Tutima Lang & Heyne Sinn Spezialuhren

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