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Lesedauer 3 Min.

Dezentes Edelmetall: Nomos Glashütte Tangente Gold neomatic

35 mm Durchmesser, schmale Lünette und superflach: Nomos bringt die goldene Tangente zurück. Zum Start gibt es drei Varianten.
Nomos Tangente Gold neomatik doré Wristshot

Nomos Tangente Gold neomatik doré 

© Nomos Glashütte

Die meistverkaufte Uhr von Nomos Glashütte, die Tangente, erhält jetzt ein Gehäuse aus massivem 18-karätigem Gold. Wobei, das Wort "massiv" will nicht so ganz passen zu so einer feinen Uhr. Denn mit ihrem ultraflachen 35-mm-Gehäuse, das gerade einmal 6,9 mm hoch ist, der schmalen Lünette und der eleganten Zifferblattgestaltung ist sie eine echte Dresswatch. Die Älteren werden sich erinnern können, dass Nomos vor etwa 20 Jahren schon einmal eine goldene Tangente im Programm hatte, und manche haben sie, trotz Lux und Lambda, schmerzlich vermisst. Die Farbe des Goldes gibt Nomos mit 3N an: Dabei handelt es sich um einen leichten Roségoldton, der sich zwischen Gelbgold 2N und Roségold 4N bzw. Rotgold 5N befindet. 

Nomos Glashütte: Tangente Gold neomatik mit gebläuten Zeigern

Nomos Glashütte: Tangente Gold neomatik mit gebläuten Zeigern

© Nomos Glashütte

Ultraflaches Werk, ultraflaches Gehäuse

Nachdem es 2023 für kurze Zeit eine limitierte Tangente in 18 Karat Roségold gab, ist die unlimitierte Gold-Tangente jetzt wieder da, und zwar als Tangente Gold neomatik, also mit dem Nomos-eigenen Automatikkaliber DUW 3001. Es ist mit dem von Nomos selbst entwickelten und gefertigten Swing-System mit gebläuter Spirale und doppelt verschraubter Unruhrücke versehen und erlaubt dank seiner geringen Werkhöhe von nur 3,2 mm die oben angesprochene Flachbauweise des Gehäuses. Das DUW 3001, das über die für Glashütter Uhren typische Dreiviertelplatine verfügt, zieht in beide Richtungen auf und bietet eine Gangreserve von 43 Stunden. Verziert ist es mit Glashütter Streifenschliff, rhodinierten Werkoberflächen, Nomos-Perlage und thermisch gebläuten Schrauben.

Nomos Glashütte: Tangente Gold neomatik Ruthenium

Nomos Glashütte: Tangente Gold neomatik Ruthenium

© Nomos Glashütte

Zifferblatt und Zeiger in 3 Varianten

Das Manufakturwerk erlaubt die von der Tangente bekannte Zifferblattaufteilung mit kleiner Sekunde bei 6 Uhr. Nomos bietet insgesamt drei Varianten der Tangente Gold neomatik an: Es gibt ein weiß versilbertes Zifferblatt mit gebläuten Zeigern, ein weiß versilbertes Blatt mit goldenen Zeigern und ein rutheniumbeschichtetes, dunkles Zifferblatt, ebenfalls mit goldenen Zeigern. Nach außen geschützt wird es durch ein innen verspiegeltes Saphirglas, auch in den Boden ist ein Saphirglasfenster integriert, das Blicke aufs Werk erlaubt.

Ultraflach: Die Tangente Gold neomatik ist nur 6,9 mm hoch.

Ultraflach: Die Tangente Gold neomatik ist nur 6,9 mm hoch.

© Nomos Glashütte

Die Krone besteht ebenfalls aus massivem Gold. Sie ist nicht verschraubt, und so liegt die Wasserdichtheit auch nur bei 30 Metern. Am Arm trägt man die Tangente Gold neomatik mit einem schwarzen oder braunen Pferdelederband namens Horween Shell Cordovan, das mit einer Breite von 18 mm an den langen, geknickten Bandanstößen befestigt ist. Mit dem Preis bleibt Nomos gerade noch unter der Schwelle zur Fünfstelligkeit: Jede der drei Uhren kostet 9.800 Euro.

Hinter dem Saphirglasboden tickt das Nomos-Kaliber DUW 3001.

Hinter dem Saphirglasboden tickt das Nomos-Kaliber DUW 3001.

© Nomos Glashütte 
Nomos Tangente Nomos Glashütte Automatikuhren Deutsche Uhrenhersteller Glashütte Uhren flache Uhren

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