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Rolex-Uhren werden teurer: Preiserhöhungen für Daytona, Submariner und Co.

Auch zum Jahresbeginn 2026 hat Rolex wieder seine Preise erhöht. Hier erfahren Sie, wie viel Daytona und Submariner, Datejust und GMT-Master II jetzt kosten.
Rolex: Submariner Date mit grüner Lünette Ref. 126610LV
© Rolex

Es war erwartet worden, und es hat sich bestätigt: Rolex hat die Preise seiner Uhren erhöht. Allerdings fallen die prozentualen Zuwächse gemäßigter aus als im Januar 2025. Zudem sind sie, zumindest in Deutschland, weniger stark als von vielen Marktbeobachtern erwartet. Vergleicht man die Preisanpassungen für die einzelnen Modelle miteinander, lassen sich drei prinzipielle Beobachtungen ablesen:

  1. Die Stärke der Preiserhöhung macht Rolex nicht so sehr vom jeweiligen Modell abhängig, sondern vom Material. Sie fällt also bei besonders beliebten Uhren wie Daytona oder Submariner nicht unbedingt höher aus als bei weniger nachgefragten.
  2. Bei Golduhren ist die prozentuale Zunahme am höchsten. Das ist aufgrund der Entwicklung des Goldpreises nicht verwunderlich: Die Feinunze Gold stieg von rund 2.800 US-Dollar vor einem Jahr auf rund 4.500 Dollar um Weihnachten 2025. Golduhren mit Leder- oder Kautschukband steigen um einen ähnlichen Prozentsatz wie Golduhren mit Goldband. 
  3. Trotz des Goldbooms setzte Rolex die Preise für seine Golduhren "nur" um durchschnittlich 5,5 % nach oben. Vor Jahresfrist hatte es Steigerungen von 5 bis 8 % gegeben. Insgesamt liegen die Erhöhungen 2026 unter 6 %. Stahl/Gold-Modelle stiegen zwischen 4 und 5 Prozent, Stahluhren um 2 Prozent.

Schauen wir uns die interessantesten Modelllinien an:

Cosmograph Daytona

Rolex: Cosmograph Daytona in Gelbgold mit grünem Zifferblatt, Ref. 126508

Rolex: Cosmograph Daytona in Gelbgold mit grünem Zifferblatt, Ref. 126508

© Rolex

Die Gelbgold-Daytona mit Goldband erfuhr eine Preissteigerung von 5,8 Prozent. So übersprang etwa die Referenz 126508 die 50.000-Euro-Hürde: Sie entwickelte sich von zuvor 48.000 Euro auf jetzt 50.800 Euro. Das gleiche Modell mit türkisfarbenem Zifferblatt und schwarzem Oysterflexband blieb noch unter 40.000 Euro und veränderte sich um 200 Euro von 37.150 auf 39.150 Euro, eine Zunahme von 5,4 %. In der Variante mit Meteoritenzifferblatt war die Zunahme von 41.550 auf neu 43.600 Euro prozentual moderater (+4,9 %). Um genau 5 Prozent ging es hoch für die Bicolorversion 126503 in Oystersteel und Gelbgold: Sie kostet jetzt 23.100 statt 22.000 Euro. Obwohl die Feinunze Platin mittlerweile nur noch rund halb so viel kostet wie die Feinunze Gold, behalten die Platinmodelle (nicht nur bei Rolex) ihren Status als teuerste Edelmetalluhren. Zwar erhöhte Rolex den Preis der Platin-Daytona 126506 nur um 3,7 % – sie kostet jetzt 81.500 statt 78.600 Euro –, damit rangiert sie aber weiterhin deutlich über den Massivgoldmodellen. Und die Edelstahlmodelle? Sie sind nach wie vor die begehrtesten Rolex-Uhren, mit der schwer erhältlichen Stahl-Daytona 126500LN mit weißem Zifferblatt an der Spitze. Sie kostet jetzt, wie ihre Schwester mit schwarzem Blatt, offiziell 16.200 statt 15.900 Euro, ein Anstieg um zarte 1,9 Prozent.

Submariner

Rolex: Submariner Date in Oystersteel mit grüner Lünette Ref. 126610LV

Rolex: Submariner Date in Oystersteel mit grüner Lünette Ref. 126610LV

© Rolex

Bei der Taucheruhrenlegende Submariner bewegten sich die Stahlversionen mit einem Anstieg von gut 3 % stärker nach oben als andere Rolex-Stahlmodelle. So zahlt man für die Basis-Sub 124060 ohne Datum 9.750 statt 9.450 Euro (+3,2 %). Bei der Submariner Date bleibt das Modell mit grüner Lünette (126610LV) mit 11.500 (vorher 11.150) Euro (+3,1 %) weiterhin teurer als das mit schwarzer Lünette (126610LN), das jetzt 10.950 statt 10.600 Euro kostet (+3,3 %). Die Bicoloruhren (Oystersteel und Gelbgold) klettern um 4,6 % von 17.450 auf 18.250 Euro, die Gelbgolduhren kosten 5,6 % mehr (46.800 statt 44.300 Euro) und die Weißgold-Submariner mit blauem Blatt ist nun für 50.300 statt 47.700 Euro erhältlich.

Deepsea

Rolex: Deepsea Challenge in Titan

Rolex: Deepsea Challenge in Titan

© Rolex

Bei der Deepsea das gleiche Bild: Die gelbgoldene Extremtaucheruhr 136668LB, mit ihrem Gewicht von 322 Gramm die schwerste Rolex-Uhr überhaupt, bringt preislich inzwischen 62.500 Euro auf die Waage – ein Plus von 5,6 %. Demgegenüber steigen die Stahlmodelle um rund 2 Prozent auf 15.220 Euro (schwarz-blaues Blatt) bzw. 14.900 Euro (schwarzes Blatt), die bis 11.000 Meter wasserdichte Deepsea Challenge in Titan von 27.300 auf rund 28.000 Euro (+ 2,6 %).

GMT-Master II

Rolex: GMT-Master II in Stahl, Ref. 126710BLNR

Rolex: GMT-Master II in Stahl, Ref. 126710BLNR

© Rolex

Bei der GMT-Master II in Stahl ist die Sache übersichtlich: Alle Modelle werden um 300 Euro teurer. Das gilt für "Pepsi" und "Batman" genauso wie für das grün-schwarze Linkshändermodell 126720VTNR. Je nach Band kostet dieses 12.050 Euro (Jubilee) bzw. 11.850 (Oysterband), bei den vorgenannten sprechen wir über 11.550 bzw. 11.350 Euro. Auch hier steigen die Massivgoldmodelle um rund 5,5 %, die Bicoloruhren um 4,4 bis 4,9 %.

Land-Dweller

Rolex: Land-Dweller 127334

Rolex: Land-Dweller 40 in Oystersteel und Weißgold, Ref. 127334

© Rolex

Auch die 2025 neu eingeführte Land-Dweller bleibt von der allgemeinen Preiserhöhung nicht verschont. Auch hier ist der prozentuale Anstieg bei den Goldmodellen mit 5,5 bzw. 5,6 % am höchsten, während es für Platin nur um 3,5 % nach oben geht. Dabei spielt es keine Rolle, ob das Modell mit oder ohne Diamanten kommt. Bei den Stahl-Weißgold-Versionen geht es um 3,8 % bzw. 4,3 % nach oben: Die neuen Preise liegen zwischen 14.850 Euro für das 36-mm-Modell in Oystersteel/Weißgold und 121.250 Euro für die 40-mm-Uhr in Platin mit Diamanten.

Datejust

Rolex: Datejust 41 Bicolor Ref. 126333 mit champagnerfarbenem Blatt

Rolex: Datejust 41 Bicolor Ref. 126333 mit champagnerfarbenem Blatt

© Rolex

Auch für die Datejust gilt das oben Gesagte. Angesichts der Vielfalt der Modellvarianten sei nur kurz auf die 41-Millimeter-Modelle eingegangen: Hier gab es die größte Erhöhung bei den Bicolormodellen. So kostet die Stahl-Gelbgold-Variante mit geriffelter Lünette und Jubileeband jetzt 16.700 nach zuvor 15.950 Euro (+4,7 %). Dagegen stieg die Stahl-Datejust mit geriffelter Lünette nur um 1,7 %, von 8.650 auf 8.800 Euro. Mit glatter Lünette ist die preisgünstigste Datejust 41, zu einem Preis von 8.600 Euro (zuvor 8.400 Euro).

Oyster Perpetual

Rolex: Oyster Perpetual 36 Ref. 126000 mit grünem Zifferblatt

Rolex: Oyster Perpetual 36 Ref. 126000 mit grünem Zifferblatt

© Rolex

Und wie sieht es im Einsteigerbereich aus? Die stählerne Air-King (von 7.700 auf 7.850 Euro) ist ja längst nicht mehr die günstigste Rolex. Die Einsteiger-Funktion erfüllt seit einigen Jahren die Oyster Perpetual. Sie gibt es ebenfalls nur in Edelstahl, dafür aber in 5 verschiedenen Größen. Das 28-mm-Modell hat Rolex mit 5.950 (vorher 5.800) Euro gerade noch unter der 6.000-Euro-Marke gehalten. Die 31-mm-Uhr kostet jetzt 6.050 (zuvor 5.900) Euro, das 34-mm-Modell 6.150 (statt 6.000 Euro). Für die 36-mm-Uhr zahlt man 6.450 (statt 6.300) Euro und für die 41-mm-OP 6.800 statt zuvor 6.650 Euro.

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