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Rettung in der Luft: Hamilton Khaki Aviation Pilot Air-Glaciers

Neue Zusammenarbeit von Hamilton und Rettungskräften Air-Glaciers vereint Schweizer Präzision am Handgelenk und in der Luft.
Hamilton Khaki Aviation Pilot Air-Glaciers
©

Hamilton

Jede Sekunde zählt: neue Special Edition Hamilton Khaki Aviation Pilot Air-Glaciers

In der Welt der Uhrmacherkunst gibt es wenige Marken, die eine so tiefe Verbindung zur Luftfahrt haben wie Hamilton. Diese Tradition reicht bis ins Jahr 1918 zurück, als die damaligen Pioniere der Lüfte auf die präzisen Zeitmesser und Navigationsgeräte der Marke vertrauten. Mit der neuen Special Edition Hamilton Khaki Aviation Pilot Air-Glaciers setzt das Unternehmen nun ein weiteres beeindruckendes Kapitel in dieser Geschichte.

Die Zusammenarbeit mit Air-Glaciers

Diese spezielle Uhr wurde in enger Zusammenarbeit mit den Hubschrauberpiloten von Air-Glaciers entwickelt, einer der weltweit führenden Organisationen im Bereich der Hubschrauberrettung. In den Schweizer Alpen, wo diese Piloten oft unter extremen Bedingungen operieren, sind Zuverlässigkeit und Präzision von entscheidender Bedeutung. Jeder Aspekt der Uhr – von den Materialien bis hin zur Funktionalität – wurde sorgfältig bedacht, um den hohen Anforderungen der Rettungskräfte gerecht zu werden.

Wir waren mit Hamilton im Schweizer Wallis unterwegs, um mehr über die neue Edition und die Arbeit von Air-Glaciers zu erfahren. Die Region zieht im Sommer sowie Winter zahlreiche Naturliebhaber aus aller Welt an, so atemberaubend die Alpenregion auch ist, bleiben Unfälle und Notfälle jedoch nicht aus. Genau hier kommen die mutigen Luft- und Bergretter von Air-Glaciers ins Spiel. (Übrigens: Hamilton erweitert auch seine Field Watch um fünf neue Designs.)

Mittlerweile zählt Air-Glaciers sechs Staionen in der Region mit 160 Mitarbeitern. Im Jahr 2023 führten sie 3209 Rettungsflüge durch, einen Einsatz-Höhepunkt verbuchten sie mit 42 Einsätzen an einem Tag. Bei einer Flotte bestehend aus vier Eurocopter H135 / EC135 und 12 Airbus Helicopter H125 / AS350 heißt dies Dauereinsatz. Das Einsatzteam – bestehend mindestens aus Piloten, Rettungssanitäter, Bergführer und wenn möglich einem Arzt – hat das Ziel tagsüber binnen 5 Minuten zu starten, nachts hat das Team bis zu 20 Minuten Zeit. Dann heißt es: Jede Sekunde zählt!

Vivian Stauffer, CEO von Hamilton und Bernard Vogel, CEO von Air-Glaciers, luden nach einer Einführung über die Kooperation sowie der Vorlage der Uhr zu einer Rettungssimulation mit dem Helikopter ein. Binnen fünf Minuten hatten wir uns mit dem Helikopter um 20 Kilometer von dem Flugplatz entfernt, der aufkommende Regen beeinträchtigte die Sicht. Für die Simulation bereitete sich Hamilton CEO Vivian Stauffer nahe einer bewaldeten Fläche auf seine Rettung vor. Bedingt durch das Wetter gelang eine Bergung erst nach einigen Minuten. Durchgefroren, aber sicher, landeten sie. Die persönlichen Eindrücke zur simulierten Rettung des CEOs lesen Sie im Interview weiter unten.

Special Packaging Hamilton Khaki Aviation Pilot Air-Glaciers

Hamilton Khaki Aviation Pilot Air-Glaciers kommt mit spezieller Verpackung

© Hamilton

„Der Helikopter ist wie eine Uhr, die man in die Luft katapultiert.“

Sebastien Videmer, Pilot Air-Glaciers
Helikoptereinsatz Air-Glaciers

Helikoptereinsatz Air-Glaciers

© WatchTime

Hamilton x Air-Glaciers verstärken Zusammenarbeit mit gemeinsamer Fliegeruhr

Das Resultat einer zweijährigen Entstehungsphase zwischen den Teams von Hamilton und den Einsatzrettern sowie Piloten von Air-Glaciers mündet in einer blauen 42 mm-großen Fliegeruhr. Auf die Nachfrage an die Piloten, worauf es beim Einsatz bei der Uhr wirklich ankommt, waren sich alle einig: die Ablesbarkeit. Das Zifferblatt ist blau und mit weißen Indizes versehen. Die Zeiger sind mit X1 Grade Superluminova beschichtet, der Sekundenzeiger erinnert an das Hubschrauber-Rotorblatt. Durch ein Titangehäuse ist die Uhr unheimlich leicht und für Piloten angenehm zu tragen. Die Bauhöhe beträgt 12,10 mm.

Angetrieben wird die Uhr über ein H-30 Automatikwerk (Eta-Basis C07.621) mit Nivachron Spiralfeder, und 80 Stunden Gangreserve bei einer Wasserdichtigkeit von 10 bar (100 m).

Hamilton Khaki Aviation Pilot Air-Glaciers

Hamilton Khaki Aviation Pilot Air-Glaciers

© Hamilton
Hamilton Khaki Aviation Pilot Air-Glaciers

Hamilton Khaki Aviation Pilot Air-Glaciers

© Hamilton

„Timing ist alles in unserer Branche. Ein paar Sekunden können den entscheidenden Unterschied bei einem Rettungseinsatz ausmachen oder den Erfolg eines Transportvorgangs bestimmen. Hamiltons Expertise mit präzisen Zeitmessern ist wirklich von großem Vorteil für unsere täglichen Einsätze.“

Bernard Vogel, CEO von Air-Glaciers
Rückansicht der Hamilton Khaki Aviation Pilot Air-Glaciers

Rückansicht der Hamilton Khaki Aviation Pilot Air-Glaciers

© Hamilton

Exklusive Details und Verpackung

Die Khaki Aviation Pilot Air-Glaciers wird mit einem blauen Nylonarmband mit Lederfütterung und Titanring sowie einem zusätzlichen Wildleder-Nubuk-Armband geliefert und kommt in einer exklusiven Verpackung, dem Ruck-Case R40 von Pelican. Diese hochwertige Präsentation macht sie zu einem begehrten Sammlerstück für Liebhaber präziser Zeitmesser und der Luftfahrtgeschichte gleichermaßen. Als Referenz H64655941 kostet die Uhr 1.495 Euro.

Diese Special Edition ist ein Tribut an die Präzision und Zuverlässigkeit, die in der Luftrettung unverzichtbar sind. Im Interview sprechen wir mit Vivian Stauffer, CEO Hamilton und Bernard Vogel, CEO Air-Glaciers über die Kooperation und Herausforderungen bei Rettungseinsätzen.

Hamilton x Air-Glaciers: Vivian Stauffer und Bernard Vogel im Interview

Hamilton Khaki Aviation Pilot Air-Glaciers am Handgelenk

Bereit für den Einsatz: Hamilton Khaki Aviation Pilot Air-Glaciers

© Hamilton
Hamilton CEO Vivian Stauffer, WatchTime Head of Live Communication Charlotte Friess, Air-Glaciers CEO Bernard Vogel

Hamilton CEO Vivian Stauffer, WatchTime Head of Live Communication Charlotte Friess, Air-Glaciers CEO Bernard Vogel

© WatchTime

WatchTime: Wie kam die Kooperation zwischen Hamilton und Air-Glaciers zustande und welche Bedeutung hat diese Partnerschaft für beide Unternehmen?

Vivian Stauffer: Die Idee, eine Partnerschaft mit Air-Glaciers einzugehen, kam von Hamilton. Hamilton arbeitet seit einem Jahrzehnt mit Helikopter-Rettungsunternehmen in den Schweizer Alpen zusammen, diese Partnerschaft wollten wir ausbauen. Deshalb haben wir Air-Glaciers kontaktiert, um eine Beziehung zu einem zusätzlichen Rettungsteam im Wallis aufzubauen.

Bernard Vogel: Für Air-Glaciers ist die Kooperation eine sehr gute Möglichkeit, eine Verbindung zu einer Uhr zu schaffen, die eine Geschichte in der Luftfahrt hat. Da wir eines der ältesten Unternehmen in der Luftrettung sind, begrüßen wir es, mit Hamilton eine Kooperation einzugehen. Insbesondere da beide Unternehmen sehr ähnliche Werte teilen.

Vivian Stauffer: Der Wunsch, eine Kooperation mit einem anderen Unternehmen einzugehen, ist erstmals eine Idee, dann muss man die Menschen treffen. An dem Tag, an dem wir uns mit Bernard und seinem Team trafen, tauschten wir uns aus und waren uns einig, dass wir etwas gemeinsam aufbauen wollten. Von der ersten Sekunde an war uns klar, dass es wirklich etwas gibt, worauf wir aufbauen können. Wir glauben an dieselben Werte, wir haben dieselbe Denkweise und Ziele. Wenn man Grundwerte und Erwartungen teilt, dann macht es Sinn, etwas Gemeinsames zu schaffen.

Können Sie uns Einblicke in den Entwicklungsprozess der gemeinsamen Uhr geben?

Bernard Vogel: Hamilton ist ein Unternehmen, das alles rund um Uhren kennt, wir sind ein Unternehmen, welches alles bezüglich komplizierten Rettungsaktivitäten im Hochgebirge kennt. Somit kam das Entwicklungsteam von Hamilton mit unseren Piloten, Rettungssanitätern, Bergführern und Rettungsspezialisten zusammen. Hier entstand ein reger Austausch zu folgenden Fragestellungen: Wie kann man das Produkt zusammen gestalten? Was haben die einzelnen Personen für Bedürfnisse und was ist eigentlich für sie wichtig? Die Zusammenarbeit war sehr offen, sehr direkt. Es wurde an verschiedenen Punkten miteinander gearbeitet, diskutiert und das Endprodukt dieser Zusammenarbeit ist eine fantastische Uhr.

Vivian Stauffer: Ich möchte hinzufügen, dass es sehr interessant ist, wenn man ein Produkt entwickelt, das verschiedenen Bedürfnissen und Erwartungen gerecht werden muss. Man spricht mit Mitarbeitern von Air-Glaciers – von Piloten über Sanitäter bis hin zu technischen Einheiten. Letztendlich muss es verschiedene Parteien innerhalb der Organisation von Air-Glaciers ansprechen. Es war sehr beeindruckend, dass sich alle mit Emotion eingebracht haben. Was einen Piloten oder einen Sanitäter anspricht, kann völlig unterschiedlich sein. So fingen alle Beteiligten ohne jegliche Einschränkung an, Einblicke zu ihrer Vorstellung für das Produkt zu geben. Anders ist es bei einem Uhrenhersteller: Wenn wir bei Hamilton mit der Entwicklung einer Uhr beginnen, schauen wir uns oft zuerst die Einschränkungen an, wie z. B. die Größe des Uhrwerks oder des Gehäuses. Das kann die Kreativität direkt mindern, weil man zuerst den Rahmen und somit die Grenzen für die Arbeit absteckt. Das ist das Schöne an dieser Zusammenarbeit zwischen Hamilton und Air-Glaciers. Alle können offen mitteilen, was sie erwarten – wir als Uhrenhersteller müssen versuchen, diese Emotionen in einem kleinen Objekt aufzugreifen. Es hat zwei Jahre gedauert, bis wir endlich diese Uhr hatten, weil wir auf beiden Seiten keine Kompromisse eingehen wollten. Zum Glück hatten wir Zeit, denn dies ist keine kurzfristige Partnerschaft, sondern etwas, das die nächsten Jahre oder Jahrzehnte überdauern soll.

Welche speziellen Funktionen und Merkmale zeichnen die Uhr aus, die im Rahmen dieser Kooperation entstanden ist?

Vivian Stauffer: Bei Hamilton haben wir die reguläre Khaki Aviation Collection. Wenn Sie über Fliegeruhren sprechen, haben wir bei Hamilton drei Möglichkeiten, das Gefühl der Piloten in eine Fliegeruhr zu integrieren: Es kann eine Vintage-Uhr sein, die wie eine Fliegeruhr der 40er und 50er Jahre oder sogar früher aussieht. Man integriert einige alte Finishes oder nimmt ein Design aus der Vergangenheit und reproduziert es. Die zweite Möglichkeit ist ein technisches Stück. Man kann Stücke mit Umrechnungen oder Seitenwindberechnung entwerfen, die man in der Welt der Luftfahrt verwendet. Die Uhr muss eine eindeutige Luftfahrtfunktion aufweisen. Die Zusammenarbeit sollte sich aber nicht nur auf eine Fliegeruhr beschränken, diese Uhr soll alle Teammitglieder ansprechen. Die Zusammenarbeit öffnete den kreativen Raum einer Fliegeruhr. Natürlich ist sie in erster Linie eine Fliegeruhr: Sie muss gut ablesbar sein, wurde mit X1 Grade Superluminova aufgwertet, dem stärksten Leuchtmittel, welches es derzeit auf dem Markt gibt. Sie muss antimagnetisch sein, weil man zum Beispiel im Cockpit oder auf Flughäfen Magnetfelder hat. Das ist wichtig, damit sie präzise bleibt. Zusätzlich haben wir eine Gangreserve von 80 Stunden. Ein sehr wichtiger Wunsch von Air-Glaciers war ein leichtes Gewicht, deshalb haben wir für das Gehäuse Titan verwendet. Sie werden dieses Material in unseren anderen Khaki Aviation Uhren nicht finden. Da diese Uhr von verschiedenen Personen des Air-Glaciers-Teams getragen wird, wird sie in einer speziellen Box geliefert, die zum Geist von Air-Glaciers passt. Es gibt verschiedene Armbänder, je nachdem, wofür die Uhr verwendet wird. So kann sie als Fliegeruhr mit einem Lederarmband für VIP-Transporte verwendet werden, oder mit Nylonband vom Sanitäter bei einem Patiententransfer zum Einsatz kommen. Schließlich soll die Uhr pragmatisch und nützlich für ihren Träger sein. Wir haben einige Zeit an den kleinen Details gefeilt, wie z. B. dem Sekundenzeiger, der die Form und das Aussehen eines Hubschrauberblatts annimmt – eine Darstellung der emotionalen Verbindung mit der Welt der Hubschrauber und der Uhr selbst.

Welche besonderen Herausforderungen stellen sich Air-Glaciers bei Rettungseinsätzen?

Bernard Vogel: Jeder Einsatz ist speziell. Es gibt sogenannte einfache Rettungen, wo man mit dem Helikopter von A nach B zum Unfallort fliegt, dort landen kann und den Patienten medizinisch versorgt und in den Helikopter transferiert, um ihn dann ins Krankenhaus zu fliegen. Jedoch man muss beachten, dass wir hier in den Alpen sind, normalerweise ist es also nicht gegeben, dass man neben einem Patienten einfach landen kann, deshalb muss man mit einer Winde oder einem Tau eine Bergung durchführen. Bei einer Winden-Operation bringt man den Arzt zum Patienten, der Arzt ergreift vor Ort die ersten medizinischen Maßnahmen, um den Patienten transportfähig zu machen. Zusätzlich kommt ein Bergführerrettungsspezialist hinzu, der den Patienten dann in die Vakuummatratze einführt. Der Pilot kehrt mit dem Helikopter zurück und evakuiert mit der Winde den Patienten, Arzt und Bergführer (auch getrennt möglich) auf einen Zwischenlandeplatz. Hier wird der Patient auf die Barre gelegt und in den Helikopter für den Weiterflug geschoben. Zusätzlich gibt es in den Alpen immer ein Höhenproblem, d. h. die Maschinen haben immer eine begrenzte Leistung, je heißer und höher es ist, desto weniger Leistung erfährt ein Helikopter. Deshalb ist es wichtig, dass die Piloten gut ausgebildet sind, damit sie diese Einsätze durchführen können. Zusätzlich kommen Wetterkapriolen hinzu, sei es Schnee, Wolken oder Regen, die diese Einsätze nicht einfacher machen. Standardeinsätze gibt es eher wenige, meistens sind die Einsätze kompliziert, aber meistens durchführbar.

Sie bieten auch Aus- und Weiterbildungen an, wie bereitet man sich mental auf einen Einsatz vor und behält dabei einen kühlen Kopf?

Bernard Vogel: (lacht kurz) Dies ist keine einfache Frage, weil jeder Mensch unterschiedlich funktioniert. Grundsätzlich sind die Mitarbeiter so ausgebildet, dass sie sehr stark auf ihre eigene Aufgabe fokussiert sind, während eines Einsatzes ist die mentale Belastung an uns für sich kleiner. Jeder kennt haargenau seine Handgriffe und weiß, was auch die Kollegen auf der anderen Seite für Hangriffe machen. Es ist Teamwork par excellence. Das ist die Grundvoraussetzung. Dann gibt es die schwierigen Fälle, z.B. bei einem Todesfall, bei einem Kind, bei denen alle sehr stark betroffen sind, weil die meisten selbst Väter oder Mütter sind. Dort nutzen wir das Mittel des Debriefing, wo die Crew untereinander diskutiert und sich austauscht, aber wir haben natürlich auch die Möglichkeit, dass wir einen psychologischen Dienst einsetzen können, wenn es ein großes Ereignis ist. Es muss sich jeder darüber bewusst sein, wenn man im Rettungsbereich tätig ist, dass man schlimme Momente erleben kann. Jeder versucht seinen eigenen Weg zu finden, das Erlebte bestmöglich zu verarbeiten.

Bei Einsätzen zählt oft jede Sekunde, wie wichtig ist es heute noch einen präzisen Einsatzzeitmesser in Form einer Armbanduhr bei sich zu führen?

Bernard Vogel: Man muss ganz klar sagen, mit der Khaki Aviation Pilot Air-Glaciers von Hamilton, haben wir eine Uhr, die wir in der Dämmerung und in der Nacht brauchen können, über unseren Einsatzkleidern tragen können und die sehr stark leuchtet. Das heißt wir sehen effektiv, wo die Zeit ist. Die Koordination, dass man unterschiedliche Zeitfaktoren aufeinander abstimmen oder einsehen kann ist hiermit vereinfacht. Sie ist sehr komfortabel zu tragen, denn in einem Einsatz kann man nicht umständliche Dinge mit sich führen. Wir haben eine Funktionalität, die einfach ist, die uns dienst und somit ist auch eine Armbanduhr ein wichtiger Faktor.

Vivian, Sie wurden heute während einer Simulation (im Regen) von Air-Glaciers gerettet. Wie war diese Erfahrung für Sie?

Vivian Stauffer: Es war eine ziemlich interessante Situation. Ich wusste natürlich, dass ich mich nicht wirklich in einer gefährlichen Situation befand, in der ich aktiv gerettet werden musste. Ich hatte die Chance, ohne Verletzungen den coolen Teil einer Rettung ohne weitere Probleme zu erleben. Aber ich muss sagen, als Bernard die vorherigen Fragen beantwortete, konnte ich es spüren.

Während meiner Rettung konnte ich innerhalb weniger Sekunden sehen, dass eine Menge Kommunikation involviert ist. Es kam ein Hubschrauber mit einer Hebevorrichtung, und ich merkte, dass das Rettungsteams nicht zufrieden war, wie die Operation ablief. Mein Retter hatte eine gute Geschwindigkeit, als er zu mir herunterkam, aber da die Wetterbedingungen nicht gut waren, war er nicht stabil genug, um mich zu erreichen. Ich konnte sehen, dass der Retter mit dem Piloten stetig kommunizierte. Ich bin selbst Pilot (Anmerkungen der Redaktion: Vivian fliegt seit er 17 Jahre alt ist), also verstand ich, dass der Pilot versuchte, gegen Wind und Regen auszugleichen, bei solchen Einsätzen kommt es wirklich auf Sekunden an. Zum Glück war ich nicht verletzt, so dass die Piloten nicht unter dem Druck standen, damit hatten sie etwas mehr Zeit, um den Einsatz reibungslos durchzuführen. Aber man konnte sehen, dass Kleinigkeiten, wie, dass das Seil zu sehr nach links schwingt, wirklich einen Unterschied machen können. Ich weiß, wie wichtig es ist, dass sie für diese kleinen Probleme, die auftreten können, geschult werden. Bei meiner täglichen Arbeit habe ich Stunden, um kleine Probleme zu lösen, diese Retter haben nur Sekunden, um Entscheidungen zu treffen. Hier dient, ihre Ausbildung und Präzision. Das ist genau der Grund, warum wir die Zusammenarbeit mit Air-Glaciers so schätzen. Sie haben diese Leidenschaft und hohe Motivation, immer ihr Bestes zu geben.

Bernard Vogel: Man hat vielleicht das Gefühl, die Aktion muss relativ einfach für uns sein. Bei der heutigen Simulation hat es geregnet und wenn der Helikopter nicht im Vorwärtsflug ist, dann bilden sich Regentropfen auf den Scheiben. Um stationär zu bleiben, benötigt der Pilot eine Referenz, um zu sehen, wo er sich befindet. Wenn nun zusätzlich Regentropfen auf den Scheiben sind, dann verliert er regelmäßig und unregelmäßig die Referenz. Somit ist es eine einfache Operation bei schönem Wetter, bei Regenfall wird es zu einer schwierigen Mission. Genau das haben wir heute gesehen.

Vivian Stauffer: Das war für mich eine sehr gute Erfahrung. Wenn man unter dem Hubschrauber fest eingehakt ist, spürt man direkt, dass sich alles schnell vorwärtsbewegt. Der Hubschrauber bewegt sich, man wird gezogen, die Betreuung findet statt. Der kritischste Teil ist immer, zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.

Hamilton Khaki Aviation Pilot Air-Glaciers am Handgelenk

Hamilton Khaki Aviation Pilot Air-Glaciers am Handgelenk

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