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Lesedauer 3 Min.

Fast and furious: Slim d’Hermès Pocket Mysterious Rider

Die auf lediglich drei Exemplare limitierte Taschenuhr kombiniert kunsthandwerkliches Savoir-faire mit dem untrüglichen Stil von Hermès.
Slim d’Hermes Pocket Mysterious Rider

Slim d’Hermès Pocket Mysterious Rider: Auf dem Deckel des Weißgoldgehäuses ist ein Motorradfahrer zu erkennen. Das filigrane Motiv wird durch die anspruchsvolle Champlevé-Email-Technik zum Leben erweckt.


© Anita Schlaefli, Hermès
Ein legendäres Motiv

Mit der Taschenuhr Slim d’Hermès Pocket Mysterious Rider präsentiert Hermès ein kunsthandwerkliches Kleinod in expressiver Farbpracht. Die Sonderserie erscheint im Weißgoldgehäuse mit 45 Millimetern Durchmesser, welches 2015 von Philippe Delhotal, dem Creative Director der Uhrenmarke, entworfen wurde. Ihren Deckel ziert das Design des Carrés Mysterious Rider, das von dem Illustrator und Designer Viktor Hachmang stammt. Der niederländische Künstler, Finalist des Grand Prix du Carré Hermès, kreierte ein futuristisch anmutendes Motiv mit Anklängen japanischer Kunst und Comic-Styles. Kräftige Farben und geometrische Muster erwecken den "geheimnisvollen Fahrer", der auf einem glänzenden Motorrad sitzt, zum Leben. Im Hintergrund ist die Fassade eines Geschäfts zu sehen, die an die historische Hermès-Adresse in der Faubourg Saint-Honoré im Herzen von Paris erinnert. 

Seltene Handwerkskunst

Das so filigrane wie dynamische Motiv wird durch die anspruchsvolle und zeitintensive Champlevé-Email-Technik aufgebracht. Dabei bringt der Kunsthandwerker winzige Vertiefungen in das Metall ein. Diese werden anschließend mit buntem Glaspulver, das zuvor mit natürlichen Ölen vermischt wurde, gefüllt. Um die Pigmente zu fixieren, werden die Stücke zuletzt in mehreren Durchgängen bei über 800 °C im Ofen gebrannt. Der hohe Aufwand lohnt sich, denn die Farben sind von einmaliger Brillanz und Lebensdauer.

Auch bei dem schlichten weißen Zifferblatt, das sich unter diesem kunstvollen Deckel verbirgt, kommt traditionelle Email-Technik zum Einsatz. Dabei trägt der Emailleur eine Vielzahl von Emailschichten auf, die jeweils getrocknet und gebrannt werden. Zuletzt werden die roten Ziffern und Indexe von Hand aufgemalt. 

Slim d’Hermes Pocket Mysterious Rider

Die Slim d’Hermès Pocket Mysterious Rider wird an einem matten Alligatorlederband in "Rouge H" getragen.

© Anita Schlaefli, Hermès
Ein ultraflaches Manufakturkaliber

Die Slim d’Hermès Pocket Mysterious Rider schlägt im Rhythmus des ultraflachen Manufakturwerks H1950. Das automatische Kaliber, das lediglich 2,6 Millimeter hoch baut, treibt die Zeiger für Stunde und Minute an.

Ein Band und Etui aus mattem Alligatorleder in "Rouge H," die mit dem Savoir-faire der Sattler- und Täschnermeister von Hermès gefertigt wurden, unterstreichen die purpurne Farbgebung der Slim d’Hermès Pocket Mysterious Rider. Den Preis verrät Hermès auf Anfrage.

Taschenuhr

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