Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Jaeger-LeCoultre: Zweiachser

Die hochkomplizierte Duomètre à Sphérotourbillon von Jaeger-LeCoultre
Die hochkomplizierte Duomètre à Sphérotourbillon von Jaeger-LeCoultre
© PR
Die hochkomplizierte Duomètre à Sphérotourbillon der Uhrenmanufaktur Jaeger-LeCoultre gleicht den sogenannten Schwerkraftfehler – die von Unwuchten erzeugte Unregelmäßigkeit des Gangs – noch effektiver aus als herkömmliche Tourbillons. Der Grund: Zusätzlich zur Rotation des Drehgestells, die bei dieser Uhr 30 Sekunden dauert, dreht sich die Mittelachse des Käfigs, die um 20 Grad geneigt ist, einmal in 15 Sekunden um sich selbst. Das Ergebnis ist ein faszinierendes „Eiern“, das fast die gesamte die linke Hälfte der Uhr bestimmt. Dass der Zeitmesser in zwei Seiten aufgeteilt ist, liegt im 2007 erstmals vorgestellten Dual-Wing-Konzept begründet, das zwei verschiedene Mechanismen mit jeweils eigenem Federhaus und Räderwerk vorsieht: Einer ist der Hemmung und damit dem genauen Gang vorbehalten; der andere treibt allein die diversen Indikationen an. Durch diese Arbeitsteilung erreichen die Uhren der Linie Duomètre laut Jaeger-LeCoultre eine ebenso hohe Ganggenauigkeit wie einfache Basiswerke. Das neue Handaufzugskaliber 382 treibt neben der Zeitanzeige ein umlaufendes Zeigerdatum und eine zweite Zeitzone bei der Zwölf an. Zwei Gangreserveanzeigen geben darüber Auskunft, wie viel Energie die getrennten Systeme noch zur Verfügung haben.
JLC Duometre_a_Spherotourbillon Close Up
© PR
Als weitere technische Finesse besitzt die Duomètre à Sphérotourbillon eine Sekundenrückstellung zur exakten Einstellung der Zeit: Betätigt der Träger den Drücker über der Krone, so springt der kleine Sekundenzeiger bei der Sechs auf null und läuft erst weiter, wenn der Drücker losgelassen wird. Damit ist Jaeger-LeCoultre erst die zweite Uhrenmarke nach A. Lange & Söhne, die überhaupt ein genau einstellbares Tourbillon baut; bei Lange handelt es sich um einen Sekundenstopp ohne Rückstellung. Dass kaum ein Hersteller mit einer genauen Einstellung dienen kann, verwundert umso mehr, als das Tourbillon um das Jahr 1800 zur genauen Bewahrung der Zeit erfunden wurde. Wer mit der roségoldenen Duomètre à Sphérotourbillon die genaue Zeit am Arm tragen will, muss 200.000 Euro ausgeben. ak
Archiv

Neueste Beiträge

Mühle-Glashütte präsentiert die Sportivo Power Dive - Taucheruhr mit Gangreserveanzeige
Power wie Power Reserve, Dive wie Diving: Der Name der neuen Sportivo ist Programm. Mit einer Wasserdichtheit von 300 Metern, einer einseitig drehbaren Keramiklünette und einem ganz auf die Funktion ausgerichteten Dégradé-Zifferblatt bietet sie alle wesentlichen Charakteristiken einer modernen mechanischen Taucheruhr.
3 Minuten
Alpine-Blau: H. Moser & Cie. präsentiert Streamliner Tourbillon Skeleton Ceramic Limited Edition - Drittes Kooperationsmodell mit dem Formel-1-Rennstall
H. Moser & Cie. legt die Streamliner Tourbillon Skeleton erstmals in einem Gehäuse aus anthrazitfarbener Keramik auf. Unverändert ist die technische und kunsthandwerkliche Raffinesse mit fliegendem Tourbillon und skelettiertem Manufakturkaliber.
3 Minuten
Victorinox Maverick: Vielseitigkeit im 39-Millimeter-Format
Zwei Jahrzehnte nach ihrer Premiere kehrt die Victorinox Maverick mit einem überarbeiteten Design und kompakteren Proportionen zurück.
3 Minuten
Top Thema: Wir verlosen die Casio Edifice EFK-200D-2A

Wir verlosen die Casio Edifice EFK-200D-2A

- Top Thema
Hotspot: Damasko erweitert die Field-Serie – DF10 erhältlich mit A26-1 oder SW200

Damasko erweitert die Field-Serie – DF10 erhältlich mit A26-1 oder SW200

- Hotspot
Web Special: Bulova – die neuen Uhren 2026

Bulova – die neuen Uhren 2026

- Web Sepcial
WatchTime September 2026

Das aktuelle WatchTime Magazin

- Jetzt erhältlich

Das könnte Sie auch interessieren

Jaeger-LeCoultre zeigt zwei Grande Complications, die technisch kaum extremer sein könnten
Mit der Master Hybris Artistica Calibre 945 und der Duometre Grande Complication à Grande Sonnerie demonstriert Jaeger-LeCoultre zwei sehr unterschiedliche Seiten seiner Haute Horlogerie: astronomische Zeitmessung trifft auf eines der komplexesten Schlagwerke der Manufaktur.
5 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige