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Jaeger-LeCoultre: Master Hybris Artistica Calibre 945

Jaeger-LeCoultre: Master Hybris Artistica Calibre 945
Jaeger-LeCoultre: Master Hybris Artistica Calibre 945
© PR
Jaeger-LeCoultre interpretiert die Grande Complication Calibre 945 in zwei jeweils auf fünf Exemplare limitierten Versionen neu: die Master Hybris Artistica Calibre 945 Galaxia aus Rotgold und die Master Hybris Artistica Calibre 945 Atomium aus Weißgold.
Das im Jahr 2010 entwickelte Calibre 945 vereint eine Himmelskarte mit einer Sternkarte, einem Tierkreiszeichen-Kalender und einer Minutenrepetition und ist darüber hinaus mit dem sogenannten „Kosmotourbillon“, einem fliegenden „Himmelstourbillon“, ausgestattet. Als Ergänzung der Himmelskarte geht dieses Kosmotourbillon über seine reine Funktion als Reguliermechanismus hinaus und misst die verstreichende Zeit, indem es nicht während eines 24-stündige Sonnentages, sondern an einem Sterntag von exakt 23 Stunden, 56 Minuten und 4,1 Sekunden eine vollständige Umdrehung rund um das Zifferblatt gegen den Uhrzeigersinn vollführt.
Ein goldener, sonnenförmiger Zeiger am Rand des Zifferblatts verweist auf den Monat des Tierkreiszeichens und die Sonnenzeit auf einer 24-Stunden-Skala – nur in der Konstellation kann die Uhr korrekt eingestellt werden. Die Dauphine-Zeiger zeigen die Minuten und Zwölf-Stunden-Zyklen der Standardzeit an, deren Indizes sich auf zwei konzentrischen Ringen rund um das Zifferblatt befinden.Die von Hand dekorierten, mehrschichtigen Zifferblätter entstehen in den Ateliers der Métiers Rares von Jaeger-LeCoultre. Dabei wurde für die Sternkarte erstmals Grisaille- Emaille verwendet, eine Maltechnik, die im 16. Jahrhundert in Frankreich entstanden ist und durch Schatten und Graunuancen einen einzigartigen Hell-Dunkel-Effekt mit einer optischen Illusion von Dreidimensionalität erzeugt. Als Anspielung auf die scheinbare Wölbung des Nachthimmels bestehen die Zifferblätter aus mehreren Ebenen, dominiert von einer gewölbten Struktur, die auch das Kosmotourbillon umfasst. Die unterste Ebene des Zifferblatts, die an den Rändern der Wölbung und unter dem Tourbillon zu sehen ist, besteht aus einer mitternachtsblauen (Weißgoldgehäuse) oder schwarzen (Rotgoldgehäuse) opalisierten Scheibe, die mit durchscheinendem Lack bearbeitet und mit weißen Beschriftungen für die Monatsnamen und die Tourbillon-Sekunden versehen ist.
Jaeger-LeCoultre: Master Hybris Artistica Calibre 945 © Jaeger-LeCoultre
Die Wölbung setzt sich aus zwei Teilen zusammen. Auf dem schwarzen Zifferblatt der rotgoldenen „Galaxia“ wurden sowohl der äußere Teil der Wölbung als auch die innere Himmelsscheibe aus Gold gefertigt. Die Sternkarte sowie die Namen der Konstellationen wurden auf das Grisaille-Emaille übertragen, welches eine Darstellung der Planeten zeigt. Die weißgoldene „Atomium“ verdankt ihren Namen dem filigranen silbernen Metall, das den äußeren Bereich der Wölbung formt und dessen Form an die Verbindungen der Sterne in einer Konstellation erinnert. Innerhalb dieses Rahmens verstärken mitternachtsblaues Grisaille-Emaille und eine aufgedruckte Sternkarte auf der gewölbten Himmelsscheibe die visuelle Verbindung zum Kosmos.
Jaeger-LeCoultre: Master Hybris Artistica Calibre 945 © PR
Die 45 Millimeter großen Gehäuse in Rotgold und Weißgold bestehen aus über 80 Komponenten, wobei der Schieber an der linken Flanke auf eine weitere besondere Komplikation, die Minutenrepetition, verweist. Bei Jaeger-LeCoultre hat das Streben nach deren idealen Klang einige patentierte Innovationen hervorgebracht, zu denen die Kristalltonfedern, die Trébuchet-Hämmerchen und der Stillklangregler zählen, die in den Mechanismus des Kalibers 945 integriert sind. Nicht nur die Komplikation ist astronomisch, sondern auch die Preise. Die rotgoldene Master Hybris Artistica Calibre 945 kostet 540.000 Euro, die weißgoldene ist für 560.000 zu haben. MaRi
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