Tag Heuer und Team Ikuzawa verwandeln ein legendäres Heuer-Stoppinstrument in eine Carrera
Die Verbindung von Tag Heuer und dem Motorsport reicht bis in die 1960er-Jahre zurück. Mit der neuen Carrera Chronograph x Team Ikuzawa erinnert die Marke nun an ein Kapitel, das außerhalb Japans oft übersehen wird: die Geschichte des legendären Team Ikuzawa. Statt lediglich ein Logo auf das Zifferblatt zu setzen, entstand gemeinsam mit Mai Ikuzawa und Designer George Bamford ein Chronograph, dessen Gestaltung unmittelbar von historischen Heuer-Zeitmessinstrumenten inspiriert ist.
Die Tag Heuer Carrera Chronograph x Team Ikuzawa kombiniert das vom Heuer Roadmaster inspirierte Zifferblatt mit dem Manufakturkaliber TH20-10 und einem speziell gestalteten Saphirglasboden.
Tag HeuerHommage an den Heuer Roadmaster
Gestalterischer Ausgangspunkt war der Heuer Roadmaster, ein mechanisches Stoppinstrument, das in den 1970er- und 1980er-Jahren bei Team Ikuzawa zum Einsatz kam. Seine klare Typografie, die kontrastreiche Farbgebung und die kompromisslose Ablesbarkeit finden sich in der neuen Carrera wieder.
Mai Ikuzawa führt das Vermächtnis des legendären Rennteams weiter und war maßgeblich an der Gestaltung der limitierten Carrera beteiligt.
Tag HeuerDas weiße Zifferblatt besitzt eine feine Clous-de-Paris-Struktur und verzichtet bewusst auf applizierte Stundenindizes. Gedruckte Stundenmarkierungen unterstreichen den instrumentellen Charakter der Uhr und lassen sie eher wie ein professionelles Zeitmessgerät als einen klassischen Luxuschronographen wirken. Rote Akzente prägen das Erscheinungsbild: Neben dem zentralen Chronographenzeiger sind auch einzelne Zeiger der Totalisatoren sowie die Datumsscheibe in Rot gehalten – eine Anspielung auf die Farben des Team Ikuzawa. Selbst die Gestaltung des 30-Minuten-Zählers orientiert sich sichtbar am historischen Roadmaster.
Die Glassbox als technische Basis
Als Grundlage dient die aktuelle Carrera Glassbox mit ihrem 39 Millimeter großen Edelstahlgehäuse. Charakteristisch ist das stark gewölbte Saphirglas, das nahezu nahtlos in den außenliegenden Minutenring übergeht und dem Zifferblatt eine besondere räumliche Wirkung verleiht. Die Kombination aus polierten Flächen und den schlanken Proportionen sorgt dafür, dass die Uhr trotz ihres sportlichen Charakters elegant wirkt.
Das automatische Manufakturkaliber TH20-10 bildet den Motor der Uhr. Das Werk verfügt über Schaltradsteuerung und vertikale Kupplung sowie einen bidirektionalen Aufzug. Die Gangreserve beträgt 80 Stunden, die Wasserdichtigkeit liegt bei bis zu 100 Meter (10 bar). Wie bei historischen Carrera-Modellen verzichtet Tag Heuer auf einen permanent laufenden Sekundenzeiger. Dadurch entsteht Platz für die Team-Ikuzawa-Signatur oberhalb des Datumsfensters bei sechs Uhr.
Motorsport bis ins Zubehör
Auch abseits der Uhr setzt Tag Heuer das Konzept konsequent um. Neben dem siebenreihigen Edelstahlband gehören ein perforiertes weißes Lederband mit roten Nähten sowie ein weißes Textilband mit roten Racing-Streifen zum Lieferumfang. Beide lassen sich dank Schnellwechselsystem unkompliziert austauschen.
Zum Lieferumfang gehören neben der Uhr zwei zusätzliche Armbänder sowie eine Werkzeugbox im Stil historischer Boxengassen – eine Hommage an die Motorsport-DNA von Team Ikuzawa.
Tag HeuerSelbst die Verpackung greift das Thema auf: Statt einer klassischen Uhrenbox wird die Carrera in einer Werkzeugbox ausgeliefert, wie sie früher in den Boxengassen von Rennteams verwendet wurde. Damit wird die historische Verbindung zum Motorsport bis ins kleinste Detail fortgeführt.
Die Tag Heuer Carrera Chronograph x Team Ikuzawa erscheint in einer weltweit auf 150 Exemplare limitierten Auflage. Der Preis beträgt 10.450 Euro. Mit ihrer konsequenten Orientierung an historischen Heuer-Zeitmessinstrumenten und ihrer Hommage an eines der bedeutendsten japanischen Rennteams zählt sie zu den charakterstärksten Sondereditionen der aktuellen Carrera-Kollektion.