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Ochs und Junior: Selene Nebra 2023

Ochs und Junior: Selene Nebra 2023
© Ochs und Junior
Ochs und Junior überrascht zum Jahresausklang mit einer neuen Ausgabe der Ochs-Linie Selene Nebra. Dabei handelt es sich um die beliebte Mondphasenuhr mit dem besonderen Nebra-Finish. Es ist, laut Aussage des Herstellers, das am meisten geschätzten Zifferblatt-Finishs der maßgeschneiderten Ochs und Junior-Uhren.
Die von Ludwig Oechslins entwickelte Mondphasenuhr zeigt die astronomische Mondphase auf unglaubliche 3478,27 Jahre genau an, dazu das Datum und natürlich die Zeit. Die Mondphasenfunktion wird mit einem fünfteiligen epizyklischen Getriebe auf Basis des ETA-Automatikkalibers 2824-2 ausgeführt. Der Datumspunkt lenkt beim Blick auf die Uhr nicht von der Zeit ab, sondern verbindet beide Anzeigen miteinander.Während Uhrensammler mit Nebra auch die von dem Schweizer Familienunternehmen verwendete Patinierungstechnik assoziieren, reicht die Geschichte viel weiter zurück. Im Jahr 2012/2013 wünschte sich ein Schweizer Kunde ein Zifferblatt, das für die Himmelsscheibe von Nebra repräsentativ ist.

Was ist die Himmelsscheibe von Nebra

Es handelt sich um eine Bronzescheibe mit einem Durchmesser von 32 Zentimetern und einem Gewicht von 2,2 Kilogramm, die in Nebra, Deutschland, entdeckt wurde. Die Zeit hat ihr eine grün-blaue Patina verliehen und die Scheibe selbst trägt goldene Symbole. Es wird angenommen, dass diese Symbole die Sonne (oder möglicherweise den Vollmond), einen Halbmond und eine Ansammlung von etwa sieben Sternen darstellen, von denen angenommen wird, dass sie die Plejaden darstellen. Die Geschichte der Himmelsscheiben von Nebra hat noch viel mehr zu bieten, für Ochs und Junior bietet sie die perfekte Leinwand für Ludwig Oechslins Mondzeitmaschinen.
Ochs und Junior: Selene Nebra 2023 © WatchTime
Das Zentrum repräsentiert die Erde, der große Punkt bei zwölf Uhr stellt die Sonne dar. Steht der Mond gegenüber der Sonne bei sechs Uhr, ist Vollmond. Versteckt sich der Mond bei zwölf Uhr zwischen Sonne und Erde, ist Neumond. Als Referenzpunkt für den Neumond steht dann ein dunkler Kreis bei sechs Uhr.

Intuitives Erfassen von Uhrzeit und Datum

Die 30+1-Lochungen, außen um das Zifferblatt herum, zeigen das Datum an. Die Zehn-Minuten-Marker dienen als Referenzpunkte – auch für das Datum. So verweist zum Beispiel der Index für 30 Minuten auch auf den 15. Tag des Monats. Das Auge kann diese Fünfer-Einteilung ausmachen und nach kurzer Eingewöhnungszeit wird das Datum intuitiv abgelesen.Dank den Datumsbohrungen, die im Abstand von zwei Minuten angeordnet sind, kann auch die Uhrzeit auf die Minute und Sekunde genau abgelesen werden: Die Lochungen kennzeichnen die geraden Minuten, die Zwischenräume die ungeraden. Der Durchmesser der Datumsbohrungen und der Zwischenräume entspricht genau der Breite des Minutenzeigers.

Die Mechanik hinter Ludwig Oechslins Mondzeitmaschinen

Auf Basis des ETA 2824-2 treibt ein direkt auf das Stundenrohr aufgepresster Finger ein fünfteiliges epizyklisches Getriebe an, das die Mondscheibe unter dem Zifferblatt gegen den Uhrzeigersinn dreht. Der zentrale Finger greift in ein Zahnrad mit zwölf Zähnen, dessen Trieb von 14 Zähnen wiederum mit einem Rad mit 18 Zähnen in Verbindung steht. Dessen Trieb von 14 Zähnen greift schließlich in einen innen verzahnten, ins Zifferblatt gefrästen Zahnreif mit 109 ZähnenDiese Mondphasenkonstellation kalkuliert die Lunation auf 29,5306122449 Tage. Somit zeigt sie über 3478,27 Jahre die jeweilige Mondphase korrekt an, bis sie um einen Tag abweichen würde. Die meisten Mondphasenuhren gehen von einer angenäherten Zyklusdauer von 29,5 Tagen aus und weichen deshalb in ihrer Kalkulation nach zwei Jahren um einen Tag ab.
Ochs und Junior: Selene Nebra 2023 in 42 Millimetern Größe © Ochs und Junior
Ochs und Junior: Selene Nebra 2023 in 39 Millimetern Größe © Ochs und Junior
Die Mondphasen-Kadratur steckt in ebenfalls von Ludwig Oechslin designten Titan Grade 5-Gehäusen von 39 oder 42 Millimetern Durchmesser und werden an von Sabina Brägger handgefertigten Ecopell Olifant Lederbändern getragen.
Ludwig Oechslin © Ludwig Oechslin
Zehn Jahre nach der Erstproduktion der Ochs und Junior Selene Nebra als Einzelstück bieten das Familienunternehmen für die Festtage 2023 die klassischen Variante nun als Serienuhr an. Sie ist in begrenzter Zeit in der Ochs-Linie verfügbar und kann bis zum 6. Januar 2024 bestellt werden. Danach wird die Zifferblattoption „Nebra“ wieder nur als Einzelanfertigung erhältlich sein.Die Sonderedition Selene Nebra 2023 ist zum Preis von 7.520 Schweizer Franken (Exportpreis ohne Mehrwertsteuer) oder 8.100 Schweizer Franken (inkl. Mehrwertsteuer) erhältlich. MaRi