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Lesedauer 3 Min.

Flyback

Die legendäre Hanhart 417 gibt es nun in einer besonderen Version aus Stahl und Bronze
Die legendäre Hanhart 417 gibt es nun in einer besonderen Version aus Stahl und Bronze
© PR
Der Flyback-Chronograph fasst das Stoppen, Nullstellen und Starten in einem Vorgang zusammen. Seine Zeiger fliegen quasi mit einem Knopfdruck zurück, während man beim Chronograph ohne Flyback-Funktion die Drücker dreimal betätigen müsste, um den Stoppvorgang zu unterbrechen, die Zeiger zurückzustellen und einen neuen Zählvorgang auszulösen.Inhalt:
Beim Flyback-Chronograph wird die laufende Zeitmessung durch einmaliges Betätigen eines Drückers gestoppt und der Zeiger auf null gestellt, beim Loslassen des Drückers beginnt sofort ein neuer Stoppvorgang.

Woher kommt der Flyback-Chronograph?

1936 erhielt Longines ein Patent für sein Kaliber L13ZN mit Flyback-Funktion. Die Flyback-Funktion wurde nach ihrer Einführung in den 1930er-Jahren insbesondere von Piloten geschätzt, die im Cockpit – etwa bei einem Blindflug – schnell und unkompliziert neue Zählvorgänge auslösen können mussten.
Daher wurden Flyback-Chronographen früh militärisch genutzt. Während der Quarzkrise in Vergessenheit geraten, erlebte die Funktion 1996 ihre Renaissance: Mit der Blancpain Referenz 2185 F und der Breguet Type XX Aéronavale kamen in diesem Jahr neue Chronographen mit Flyback-Funktion auf den Markt.

Welche Namen gibt es noch für den Flyback-Chronographen?

"Flyback" ist die gebräuchlichste Bezeichnung für diese Komplikation, weniger bekannt sind die Begriffe "permanenten Nullstellung", "retour en vole" (Deutsch: Rückkehr im Flug") und "Temposchaltung". Damit bezeichnet wird jeweils der Vorgang, bei dem eine laufende Zeitmessung des Chronographen durch einmaliges Betätigen eines Drückers gestoppt und der Zeiger auf null gestellt wird. Beim Loslassen des Drückers beginnt sofort eine neue Messung.

Der Flyback-Chronograph heute: Salonfähig in allen Stilarten

Schaut man sich die aktuellen Modelle an, dann kommt man schnell zu dem Schluss, dass der Flyback-Chronograph heute für alle Stile salonfähig ist. Nicht nur Fliegeruhren im Besonderen oder Sportuhren im Allgemeinen machen sich die Funktion zu eigen, auch elegante Zeitmesser setzen auf die komfortable Variante des Chronographen:
Roger Dubuis Excalibur Spider Revuelto Flyback Chronograph DBEX1045 Titanium, Self-Winding, 45 mm © Roger Dubuis
Longines: Die Spirit Flyback Titan mit NATO-Band © Longines
Die Hanhart 417 C Flyback ist auf 150 Exemplare limitiert und kostet 2490 Euro © WatchTime
H. Moser & Cie. Streamliner Flyback Chronograph Automatic Boutique Edition © H. Moser & Cie.
Die Zenith Pilot Big Date Flyback am Arm © PR
Longines: Die Spirit Flyback am Handgelenk © WatchTime
Patek Philippe: 5935A Weltzeituhr Flyback-Chronograph © Patek Philippe
Fortlaufend aktualisierter Artikel

Hier finden Sie weitere Artikel über Chronographen:

  • Chronograph
  • Chronograph Rattrapante
  • Chronograph Foudroyante

Weitere Themen unserer Reihe "Die kleinen Komplikationen" finden Sie hier:

    • Die kleinen Komplikationen: Datum
    • Die kleinen Komplikationen: Mondphase
    • Die kleinen Komplikationen: Zweite Zeitzone
    • Die kleinen Komplikationen: Gangreserveanzeige
    • Die kleinen Komplikationen: Drehlünette
Roger Dubuis Longines Hanhart Chronograph H. Moser & Cie. Manufakturchronograph Wissen Automatik Chronograph Zenith Archiv

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