Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Markenlogo: Patek Philippe

Während andere Logos häufig eine lange Entwicklungsgeschichte haben und gewissermaßen Spiegel der Markenhistorie sind, liegt der Fall bei der familiengeführten Genfer Uhrenmanufaktur Patek Philippe anders. Ihre Uhren wurden bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts nur mit dem Markennamen auf dem Zifferblatt versehen, ein typisches Erkennungszeichen fehlte bis dahin.
Patek Philippe_Logos
© PR
Während andere Logos häufig eine lange Entwicklungsgeschichte haben und gewissermaßen Spiegel der Markenhistorie sind, liegt der Fall bei der familiengeführten Genfer Uhrenmanufaktur Patek Philippe anders. Ihre Uhren wurden bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts nur mit dem Markennamen auf dem Zifferblatt versehen, ein typisches Erkennungszeichen fehlte bis dahin. Erst mit der Lancierung von Armbanduhren führte das Unternehmen mit dem sogenannten Calatrava-Kreuz ein Logo ein, das auf den Orden der Ritter von Calatrava zurückgeht. Bis in die 1970er Jahre hinein wurde das Emblem vor allem auf den goldenen Aufzugskronen und Gehäuseböden der Patek-Philippe-Uhren abgebildet, allerdings noch eher unregelmäßig. Warum die Wahl ausgerechnet auf dieses Zeichen fiel, lässt sich heute nicht mehr genau rekonstruieren; nach eigener Aussage wählte die Uhrenmarke es aber wegen seiner Schönheit und Eleganz.
Logo Patek Philippe
© PR
Darüber hinaus lässt sich eine Parallele zwischen der Historie des Kreuzes und der des Traditionsunternehmens ziehen, denn beide blicken auf eine lange und wechselvolle Geschichte zurück. Erstmals erschien das Kreuz auf den Kriegsfahnen der Ritter von Calatrava, einem spanischen Militärorden, der 1158 gegründet wurde und sich im Kampf gegen die Mauren engagierte. Es setzt sich aus vier stilisierten Lilien an den Spitzen eines Kreuzes zusammen, die wiederum dem Wappen des französischen Königshauses der Bourbonen entlehnt sind.
Patek Philippe_Gehaeuse
© PR
Nach jenem Calatrava-Kreuz benannte Patek Philippe 1932 auch sein bis heute meistgebautes Uhrenmodell, als Logo gewann es allerdings erst in den 1980er Jahren an Popularität. Heute zählt es zu den Erkennungszeichen der Marke und ist auf der Krone, dem Gehäuseboden und der Schließe jeder Patek-Uhr zu finden. In den nächsten Tagen erfahren Sie die Hintergründe zu den Logos von Zenith, Vacheron Constantin und Montblanc
Archiv

Neueste Beiträge

Favre Leuba pusht Bicolor: die Deep Raider Day Date in Two-Tone
Favre Leuba legt nach: Nur einen Monat nach Einführung der Edelstahlmodelle bringt die Marke ihre Deep Raider Day Date als Two-Tone-Version in Bicolor. Krone, Lünette und Mittelglieder tragen ein gelbgoldfarbenes PVD-Finish, auch bei den Zifferblättern gibt es eine Veränderung.
3 Minuten
Tag Heuer und Team Ikuzawa verwandeln ein legendäres Heuer-Stoppinstrument in eine Carrera
Die limitierte Carrera überträgt das Design historischer Heuer-Stoppinstrumente in einen modernen Manufaktur-Chronographen.
3 Minuten
Bell & Ross verpasst der urbanen GMT ein grünes Zifferblatt – und sie sieht besser aus denn je
Mit der BR-05 GMT Green Steel erhält die Reiseuhr von Bell & Ross ein neu entwickeltes Salbeigrün – kombiniert mit bewährter GMT-Technik und integriertem Design.
4 Minuten
WatchTime Edition Sport 26/27: Jetzt erhältlich

WatchTime Edition Sport 26/27

- Jetzt erhältlich

Das könnte Sie auch interessieren

Warum Patek Philippe bei SammlerInnen weiter die Nase vorn hat
Der Uhren-Zweitmarkt erholt sich. Doch neue Daten zeigen: Vor allem Patek Philippe, Rolex und Audemars Piguet profitieren – mit deutlichem Abstand.
4 Minuten
Wenn Geld keine Rolle spielt: die ultimative Uhrensammlung
Von der Dresswatch bis zur Grande Complication – fünf Zeitmesser, die selbst anspruchsvollste Liebhaber zum Staunen bringen
7 Minuten
14. Jul 2026
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige