G-Shock Luxe Black: Die 2100er-Serie zeigt sich von ihrer elegantesten Seite
Die achteckige 2100-Serie gehört längst zu den wichtigsten modernen Designs von G-Shock. Seit der Einführung der GA-2100 im Jahr 2019 hat Casio die charakteristische Form in zahlreichen Materialien, Farben und Preisklassen weiterentwickelt – bis hin zu aufwändig konstruierten MR-G-Versionen. Mit der neuen Luxe-Black-Serie geht G-Shock nun einen anderen Weg: Statt die Konstruktion immer komplexer zu machen, konzentriert sich die Marke auf Oberflächen, Proportionen und kleine gestalterische Details. Das Ergebnis sind vier Modelle, die deutlich zurückhaltender auftreten als viele ihrer Geschwister.
Viermal Schwarz, zweimal Metall
Die Kollektion besteht aus jeweils zwei Varianten der GM-2100LXB und GA-2100LXB. Technisch basieren sie auf bekannten Modellen, gestalterisch hat Casio jedoch mehr verändert als nur die Farbgebung.
Die vier G-Shock-Luxe-Black-Modelle: GM-2100LXB mit Metall- und GA-2100LXB mit Resinlünette.
G-ShockIm Mittelpunkt steht ein fein texturiertes, mattschwarzes Zifferblatt. Seine Oberfläche soll Licht absorbieren und Reflexionen reduzieren. Passend dazu wurden die Stunden- und Minutenzeiger schlanker gestaltet und die Stundenindizes verlängert. Metallisch bedampfte Oberflächen setzen je nach Referenz silber- oder goldfarbene Akzente.
Die beiden GA-2100LXB bilden den günstigeren Einstieg. Ihre 45,4 Millimeter breiten und 11,8 Millimeter hohen Gehäuse kombinieren eine Carbon-verstärkte Innenkonstruktion mit einer schwarzen Resinlünette. Dazu kommt ein Armband aus biobasiertem Resin. Bei der GA-2100LXB-1AER sorgen silberfarbene Indizes für Kontrast, während die GA-2100LXB-1A9ER mit goldfarbenen Details etwas wärmer wirkt.
GM-2100LXB-1AER und GM-2100LXB-1A9ER zeigen die Luxe-Black-Serie am Handgelenk.
G-ShockEine Stufe darüber positioniert G-Shock die GM-2100LXB. Der wesentliche Unterschied liegt in der schwarz ionenplattierten Edelstahllünette. Damit wirken die Modelle massiver und hochwertiger, ohne zu Full-Metal-G-Shocks zu werden. Auch hier bleibt Resin Bestandteil der Konstruktion. Ein zusätzliches Detail ist der metallisch bedampfte Ring am Rand des Mineralglases, der das Zifferblatt optisch einfasst.
Bekannte Technik unter der neuen Oberfläche
Während Casio das Design überarbeitet, bleibt das technische Fundament bewusst vertraut. Alle vier Uhren arbeiten mit dem Modul 5611 und kombinieren eine analoge Zeitanzeige mit einem kleinen Digitaldisplay zwischen vier und sechs Uhr sowie einer Wochentagsanzeige bei neun Uhr.
Zur Ausstattung gehören Weltzeit für 48 Städte beziehungsweise 31 Zeitzonen, eine Stoppfunktion auf 1/100 Sekunde, ein 24-Stunden-Countdown-Timer und fünf tägliche Alarme. Hinzu kommen ein automatischer Kalender bis 2099, die Hand-Shift-Funktion zum Freigeben des Digitaldisplays und eine doppelte LED-Beleuchtung für Analog- und Digitalanzeige.
Die GM-2100LXB-1AER kombiniert ein mattschwarzes Zifferblatt mit silberfarbenen Indizes und Metalllünette.
G-ShockBluetooth oder Tough Solar sucht man allerdings vergeblich. Die Energieversorgung übernehmen zwei SR726W-Batterien, deren Laufzeit G-Shock mit etwa drei Jahren angibt. Damit bleibt die Luxe-Black-Serie technisch näher an der ursprünglichen GA-2100 als an den höher positionierten vernetzten oder solarbetriebenen Varianten. Dafür bieten sämtliche Modelle die für G-Shock typische Stoßfestigkeit sowie eine Wasserdichtigkeit bis 20 bar beziehungsweise 200 Meter.
Eine andere Interpretation der „CasiOak“
Interessant ist die Serie deshalb weniger aufgrund neuer Funktionen als wegen der Verschiebung ihres Charakters. Die GA-2100 wurde nach ihrem Debüt schnell als „CasiOak“ bekannt – eine inoffizielle Anspielung auf die achteckige Form der Audemars Piguet Royal Oak. Inzwischen ist diese Geometrie jedoch selbst zu einem festen Bestandteil der G-Shock-Designsprache geworden.
Die Luxe-Black-Versionen versuchen nun, aus dieser ursprünglich funktionalen Konstruktion eine etwas elegantere Alltagsuhr zu machen. Statt Glanz und auffälliger Farben dominieren matte Flächen und geringe Kontraste. Die silbernen Varianten bleiben dabei besonders monochrom, während die goldfarbenen Details den schwarzen Grundton stärker aufbrechen.
Dass G-Shock diesen Ansatz nicht ausschließlich seinen kostspieligeren MR-G-Modellen vorbehält, macht die Serie besonders interessant: Die Veränderungen liegen vor allem im Detail und nicht in einem grundlegend anderen technischen Konzept.
Die G-Shock Luxe-Black-Serie ist in Deutschland ab dem 11. August 2026 erhältlich. Die beiden Resinmodelle GA-2100LXB-1AER und GA-2100LXB-1A9ER kosten jeweils 129 Euro. Für die mit einer ionenplattierten Edelstahllünette ausgestatteten GM-2100LXB-1AER und GM-2100LXB-1A9ER werden jeweils 229 Euro aufgerufen. Erhältlich sind alle vier Modelle online bei Casio sowie im ausgewählten Fachhandel.