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Lesedauer 4 Min.

Quarzuhren: 5 multifunktionale Alleskönner

Tissot: T-Touch Expert Solar II in Blau
© PR
Quarzuhren sind durchaus nicht nur Zeitmesser ohne Tick. Sie zeichnen sich durch hohe Gangpräzision aus, sind multifunktional, beherbergen spezielle Technologien oder verbinden sich mit dem Smartphone. Wir zeigen fünf ausgefallene Zeitmeister mit Quarzuhrwerken und besonderen Funktionalitäten.

Quarztechnologie #1: Citizen Promaster Eco-Drive Professional Diver

Die Citizen Promaster Eco-Drive Professional Diver ist die erste lichtbetriebene und ISO-Norm-konforme Taucheruhr, die bis in eine Tiefe von 1.000 Metern dicht bleibt.
Citizen: Promaster Eco Drive Professional Diver
Citizen: Promaster Eco Drive Professional Diver © PR
Bei der Eco-Drive-Technologie wird das durchs Zifferblatt eindringende Licht von einer darunterliegenden Solarzelle aus Silizium aufgefangen und in Strom umgewandelt. Voll aufgeladen, läuft die Uhr für eineinhalb Jahre ohne Unterbrechung. Das System kann sowohl natürliches als auch künstliches Licht umwandeln. Dank einer Dunkelgangreserve übersteht die Uhr auch eine längere Zeit ohne Lichteinfall und schaltet dann in den Energiesparmodus. Und schließlich signalisiert eine Gangreserveanzeige, wann das Quarzwerk J210 neue Energie durch Licht benötigt. Es läuft aber nicht nur lange, sondern ist auch präzise. Citizen gibt die Ganggenauigkeit mit +/– 15 Sekunden pro Monat an. Es steckt in einem 52,5 Millimeter großen Gehäuse, bestehend aus sogenanntem »Super Titanium«, einem speziell behandelten Titan, das besonders kratzresistent und robust ist. In der Lünette ist als zusätzliche Sicherung gegen ihr Verdrehen ein Sperrmechanismus installiert. Die Uhr kostet 1.995 Euro.

Quarztechnologie #2: Tissot T-Touch Expert Solar II

Die Tissot T-Touch Expert Solar II nutzt Licht, um über ein im Zifferblatt integriertes Solarmodul die Batterie zu laden. Ist sie voll, versorgt sie die Uhr bis zu einem Jahr mit Energie, ohne zwischenzeitlich erneut gespeist werden zu müssen. Sie sichert 20 Touch-Funktionen, wozu unter anderem Kompass, Höhenmesser, Hintergrundbeleuchtung, Logbuch, Timer, Chronograph,  Alarm, zwei Zeitzonen und ewiger Kalender gehören.
Es gibt eine grüne Ausführung mit Kompassrose auf der oberen Zifferblatthälfte für Abenteuer an Land. Die blaue Ausführung für Abenteuer zu Wasser hingegen besitzt Doppel-Stab-Indexe auf einem gepunkteten Hintergrund mit kontrastierenden Linien auf der oberen Zifferblatthälfte und einer dazwischen angeordneten Minutenanzeige. Beide Modelle sind mit kratzfesten Keramiklünetten ausgestattet. Die 45 Millimeter großen und bis zehn Bar druckfesten Titangehäuse - die grüne Version besitzt zusätzlich eine schwarze PVD-Beschichtung - sind an Silikonarmbänder mit Dornschließen befestigt. Dadurch lassen sich die Uhren komfortabel tragen und leicht reinigen. Die blaue Version ist für 940 Euro zu haben, die grüne Variante der T-Touch Expert Solar II kostet 995 Euro.

Quarztechnologie #3: Sinn Spezialuhren Modellreihe 434

In analogen Quarzuhren, wie zum Beispiel bei der Modellreihe 434 von Sinn Spezialuhren, erfolgt der Antrieb des Räderwerkes mithilfe eines Schrittschaltmotors. Wenn der Zeiger einen Sekundenschritt macht, erzeugt der dabei antreibende Schrittschaltmotor eine elektromagnetische Abstrahlung.
Sinn Spezialuhren: Modell aus der Reihe 434
Sinn Spezialuhren: Modell aus der Reihe 434 © PR
Nun gibt es Menschen, die in diesem Zusammenhang von einer erhöhten Sensibilität berichten, da die Uhr über längere Zeit direkt am Körper getragen wird. Deshalb bietet Sinn Spezialuhren bei allen Zeitmessern der Modellreihe 434 eine Abschirmung an, die diesen elektromagnetischen Impuls minimiert – zu erkennen am [Q]-Symbol auf dem Zifferblatt. Dazu werden konstruktive Maßnahmen und spezielle Materialkombinationen realisiert, die in der Folge die Strahlung des Uhrwerks in das Gehäuse »einschließen«. Die Modelle der Reihe 434 kosten zwischen 690 bis 4.550 Euro.

Quarztechnologie #4: Longines Conquest V.H.P

Longines lässt eine Erfolgsgeschichte der 1980er-Jahre neu aufleben: Die Conquest V.H.P. (Very High Precision) markiert die Rückkehr zu einer Technologie, mit der sie sich als Pionier und Experte bei der Zeitnahme erwies. Die neue Kollektion wurde im Observatorium von Neuenburg lanciert, wo 1954 die erste Quarzuhr von Longines mit absoluter Präzision zertifiziert worden ist.
Longines: V.P.H.
Longines: V.P.H. © PR
Das Uhrwerk der Conquest V.H.P. ist exklusiv von der Eta gefertigt und zeichnet sich nicht nur durch bemerkenswerte Präzision  von +/– 5 Sekunden im Jahr aus, sondern auch durch die Fähigkeit, die Zeiger nach einem Stoß oder einer Magnetfeldeinwirkung mithilfe des Gear Position Detection-Systems (GPD) zurückzusetzen. Die Stahluhren mit blauen, silbernen, schwarzen oder Karbon-Zifferblättern sind als Dreizeiger/Kalender-Versionen im 41- und 43-Millimeter-Gehäuse sowie als Chronograph (42 oder 44 Millimeter Durchmesser) erhältlich. Sie kosten zwischen 870 und 1.800 Euro. Wie die Conquest V.H.P. genau funktioniert erfahren Sie in unseren folgenden Videos: Video: Die ersten Schritte mit der Longines Conquest V.H.P. Video: Wie die Smartcrown der Conquest V.H.P. von Longines funktioniert

Quarztechnologie #5: Casio G-Shock GST-B100

Die Casio G-Shock GST-B100 mit robustem und druckfestem Gehäuse, Bluetooth-Technologie und sinnvoller Funktionalität ist quasi die Uhr für jeden Tag .
Casio: G-Shock GST B100
Casio: G-Shock GST B100 © PR
Die moderne, sportliche Herrenarmbanduhr macht einiges mit, denn das stoßfeste Gehäuse aus hochwertigem, massivem Edelstahl und dem Casio eigenen Kunstharz-Material Resin bietet Schutz bei Aufprall und Erschütterungen und ist zudem bis 20 Bar druckfest. Das inliegende Uhrenmodul ist wasserfest und außerdem mit einer Silikonmatte umgeben, die äußerst flexibel ist und zusätzlich stoßdämpfend wirkt. Ausgestattet mit einer energiesparenden Bluetooth-Technologie, erfolgt der Datenaustausch mit dem Smartphone auf Knopfdruck. Die Uhr lässt sich kabellos mit diesem verbinden und ermöglicht so den Zugriff auf eine Vielzahl nützlicher Funktionen. Smartphone verlegt? Kein Problem. Auch hier genügt ein Knopfdruck und das Smartphone sendet einen Alarm aus. Mit dem Smart Access-System lässt sich die Uhr über eine elektronische Krone schnell und intuitiv einstellen. Durch Drücken und Drehen können Funktionen wie Stoppuhr, Countdown-Timer, Alarm oder Weltzeit einfach angepasst werden. Letztere Funktion zeigt die Uhrzeiten in bis zu 29 verschiedenen Ländern an. Mit der dualen Zeitanzeige hat man zwei davon stets im Blick. Die Messkapazität der Stoppfunktion reicht bis zu 24 Stunden und der Countdown-Timer hilft bei Erinnerungen an wiederkehrende Ereignisse, sogar im Sekundentakt. Die G-Shock GST B100 kostet 299  Euro. MaRi
Tissot T-Touch Taucheruhren Casio G-Shock Casio Uhren bis 2.000 Euro Citizen Longines Citizen Promaster Tissot Uhren bis 1.000 Euro Uhren bis 5.000 Euro Sinn Spezialuhren Solaruhr Chronometer Archiv

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