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Rado: Hightech-Uhr im Retro-Look

Die neue D-Star von Rado
Die neue D-Star von Rado
© PR
Die Schweizer Uhrenmanufaktur Jaeger-LeCoultre gibt schon heute einen ersten Vorgeschmack auf den im Januar in Genf stattfindenden Uhrensalon, die SIHH. Das im letzten Jahr vorgestellte Uhrenmodell Duomètre à Quantième Lunaire wurde nun von 43 auf 40,5 Millimeter verkleinert. Die Besonderheit der Uhr: das Prinzip der zwei getrennten Räderwerke und Federhäuser für Hemmung und Anzeigen. Die Roségolduhr zeigt rechts die Uhrzeit und links Datum und Mondpahse für beide Hemisphären an, im Zentrum kreist der Sekundenzeiger und bei der Sechs die blitzende Sekunde, die Sechstelsekunden anzeigt und eine Sekunde für eine Umdrehung benötigt. Daneben befinden sich zwei Gangreserveanzeigen für die beiden Federhäuser. Im Gegensatz zum Vorjahresmodell ist das Zifferblatt an dieser Stelle nicht durchbrochen. Normalerweise entnehmen die Anzeigen aus dem Räderwerk Kraft und beeinträchtigen damit die Präzision, weil weniger Kraft an der Hemmung ankommt. Daher treibt Jaeger-LeCoultre mit einem Räderwerk die Hemmung an. Ein zweites Federhaus versorgt ein zweites Räderwerk für die Anzeige mit Kraft. Über den Zeiger für die Sechstelsekunden werden die beiden Räderwerke synchronisiert. Um die Genauigkeit auch beim Zeigerstellen zu erhalten, hat Jaeger-LeCoultre ein eigenes Nullsystem konstruiert: Zieht man an der Krone, springen der Sekundenzeiger und der Zeiger für die blitzende Sekunde auf null, die Unruh läuft weiter. Das garantiert ein sofortiges und präzises Loslaufen der Zeiger beim Hineindrücken der Krone, da die Unruh nicht erst wieder in Gang kommen muss. Bei zehn Uhr gibt es noch einen Drücker zum Verstellen des Datums und zwischen den oberen Bandanstößen einen Korrekturdrücker für die Mondphase. Angetrieben wird die Duomètre à Quantième Lunaire 40.5 vom Handaufzugskaliber 381. Getragen wird die 32.500 Euro teure Uhr am schokoladenfarbenen Alligatorlederband.
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