Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 4 Min.

Zenith und Naoya Hida interpretieren das legendäre Kaliber 135 neu

Handgravuren, Urushi-Lack und das berühmte Kaliber 135: Diese auf zehn Exemplare limitierte Zenith zeigt, wie überzeugend Schweizer und japanische Uhrmacherkunst miteinander harmonieren.
Detail der Zenith G.F.J. Calibre 135 Double Signed with Naoya Hida & Co., Zifferblatt
© Zenith 

Seit Zenith das historische Kaliber 135 wieder ins Rampenlicht gerückt hat, entwickelt sich daraus eine der spannendsten Geschichten der modernen Manufaktur. Den Anfang machte 2022 die Zusammenarbeit mit Kari Voutilainen und Phillips, bei der zehn originale Kaliber 135-O aus den 1950er-Jahren restauriert wurden. Es folgte die Einführung der G.F.J.-Kollektion, benannt nach Firmengründer Georges Favre-Jacot, in der das Werk als moderne Neuinterpretation zurückkehrte. Mit der neuen G.F.J. Calibre 135 Double Signed geht Zenith nun aber einen etwas anderen Weg.

Front und rückseite der Zenith G.F.J. Calibre 135 Double Signed with Naoya Hida & Co.

Die Zenith G.F.J. Calibre 135 Double Signed vereint das legendäre Chronometerkaliber 135 mit der puristischen Designsprache von Naoya Hida & Co. – limitiert auf nur zehn Exemplare.

©  Zenith

Die Uhr markiert den Auftakt eines neuen „Double Signed“-Programms, das künftig ausgewählte Partnerschaften mit externen Kreativen und Marken umfassen soll. Für den ersten Beitrag fiel die Wahl auf Naoya Hida & Co., einen der angesehensten unabhängigen Hersteller Japans. Die Kooperation wirkt dabei keineswegs zufällig. Naoya Hida beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit dem Kaliber 135 und zählt zu dessen leidenschaftlichsten Sammlern und Kennern.

Ein Zifferblatt als Lehrstück japanischer Handwerkskunst

Obwohl Gehäuse und Werk aus der bestehenden G.F.J.-Plattform stammen, prägt Naoya Hida den Charakter dieser Uhr entscheidend. Das 39,15 Millimeter große Platingehäuse mit einer Höhe von 10,5 Millimetern bleibt unverändert, doch das Zifferblatt zeigt eine völlig neue gestalterische Richtung.

Naoya Hida bei Zenith

Naoya Hida bei der Entwicklung der gemeinsamen Edition, die japanische Handwerkskunst und historische Schweizer Uhrmacherei auf außergewöhnliche Weise zusammenführt.

©  Zenith 

Gefertigt aus massivem Silber, orientiert sich seine Gestaltung sichtbar an Hidas eigener NH Type 2A. Sämtliche Ziffern, Indizes, Schriftzüge und sogar die beiden Signaturen von Zenith und Naoya Hida & Co. wurden von Hand graviert. Verantwortlich dafür zeichnet Meistergraveur Keisuke Kano, dessen Arbeiten seit Jahren die Uhren der japanischen Marke prägen. Anschließend werden die Gravuren von Hand mit blauem Urushi-Lack ausgelegt, wodurch eine Tiefe entsteht, die sich deutlich von gedruckten Zifferblättern abhebt.

Die Stunden- und Minutenzeiger werden aus massivem Gold gefertigt und einzeln poliert. Ergänzt werden sie durch einen gebläuten Sekundenzeiger bei sechs Uhr. Die gesamte Gestaltung verzichtet bewusst auf spektakuläre Effekte und konzentriert sich stattdessen auf Proportion, Typografie und Oberflächenbearbeitung – jene Disziplinen, für die Naoya Hida inzwischen weltweit geschätzt wird.

Das moderne Kaliber 135

Im Inneren arbeitet die aktuelle Version des Kalibers 135, die Zenith für die G.F.J.-Kollektion neu konstruiert hat. Das Handaufzugswerk schlägt mit 18.000 Halbschwingungen pro Stunde, verfügt über eine Breguetspirale, eine große Unruh mit variabler Trägheit und eine Gangreserve von 72 Stunden sowie eine Wasserdichtigkeit von bis zu 50 Metern. Hinzu kommen Sekundenstopp, COSC-Zertifizierung und eine Regulierung auf bemerkenswerte ±2 Sekunden pro Tag.

Durch den Saphirglasboden offenbart sich die aufwendig dekorierte Mechanik mit Genfer Streifen, von Hand anglierte Kanten und einer dunklen Ruthenium-Beschichtung. Für viele Sammler dürfte gerade diese Verbindung aus historischer Architektur und moderner Fertigungsqualität den größten Reiz der Uhr ausmachen.

die armbandoptionen der Zenith G.F.J. Calibre 135 Double Signed with Naoya Hida & Co.

Drei verschiedene handgefertigte Armbandoptionen unterstreichen den individuellen Charakter der auf zehn Stück limitierten Sammleruhr.

©  Zenith

Passend zur japanischen Herkunft des Projekts liefert Zenith die Uhr mit drei handwerklich gefertigten Armbändern aus. Neben Himeji-Kurozan-Leder mit Urushi-Beschichtung gehören ein Wagyu-Lederband aus Kyoto sowie ein Indigo-Denim-Band der traditionsreichen Kaihara-Weberei in Hiroshima zum Lieferumfang.

Die Zenith G.F.J. Calibre 135 Double Signed with Naoya Hida & Co. erscheint in einer Auflage von lediglich zehn nummerierten Exemplaren. Der Preis beträgt 65.900 Euro. Zum Zeitpunkt der offiziellen Vorstellung waren jedoch bereits alle zehn Uhren vergeben.

Zenith Limited Watches Schweizer Uhren Zifferblatt Lünette

Neueste Beiträge

Hanhart Thermosphere: Limitierte Toolwatch für Feuerwehr-Einsätze - Limitiertes Sondermodell
Mit der Thermosphere präsentiert Hanhart eine Sonderedition, die in Zusammenarbeit mit dem Landesfeuerwehrverband Baden-Württemberg entstanden ist.
4 Minuten
23. Jun 2026
Rado treibt's bunt und lanciert farbenfrohe Varianten der DiaStar Original Skeleton
Rado verleiht der DiaStar Original Skeleton einen frischen Sommerlook. Die limitierten Editionen in Blau, Grün und Rot kombinieren ausdrucksstarke Farben mit dem faszinierenden Blick auf ein skelettiertes Automatikwerk.
3 Minuten
24. Jun 2026
Favre Leuba Deep Raider Day Date: Farbverlauf gegen den Trend
Favre Leuba spendiert seiner Taucheruhr Deep Raider eine Day-Date-Funktion. Bemerkenswert ist das Dégradé-Zifferblatt: Bei ihm zieht sich der Verlauf von oben nach unten. Zum Start ist die Deep Raider Day Date in vier verschiedenen Farbvarianten erhältlich.
4 Minuten
24. Jun 2026
Top Thema: Sportivo Großdatum von Mühle-Glashütte: Die sportlich-elegante Uhr für den Sommer

Sportivo Großdatum von Mühle-Glashütte: Die sportlich-elegante Uhr für den Sommer

- Top Thema
Ball – Von der Eisenbahnlegende zur modernen Toolwatch

Ball – Von der Eisenbahnlegende zur modernen Toolwatch

- Marke im Fokus

Das könnte Sie auch interessieren

Baselworld: Die ehemalige Leitmesse der Uhrenindustrie - Historie, Vorgänger, Nachfolger
Rund 100 Jahre lang waren die Baselworld und ihre Vorgängermessen der wichtigste Treffpunkt für die Uhrenindustrie. Wir blicken auf den jährlichen Branchenevent zurück, der als Leitmesse mittlerweile von der Watches and Wonders in Genf abgelöst wurde.
5 Minuten
29. Mär 2024
Royal Pop: Die Swatch x Audemars Piguet bleibt trotz Preisrückgang ein Erfolg – die Gründe
Die Preise sinken, die Nachfrage bleibt hoch: Zwei Wochen nach dem Verkaufsstart zeigt die Royal Pop ein Muster, das Sammler bereits von früheren Swatch-Kooperationen kennen.
4 Minuten
Die besten Uhren unter 10.000 Euro - Kaufratgeber für das beginnende Luxussegment
Zwischen 5.000 und 10.000 Euro haben die Luxusuhrenmarken besonders viel zu bieten: Hier findet man unter anderem Designikonen, Manufakturwerke und exklusive Materialien. Wir zeigen sieben aktuelle Uhren von 2026, die aktuell zu den spannendsten in dieser Preisklasse gehören.
7 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige