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Lesedauer 3 Min.

Favre Leuba: 1737 Triple Calendar und Harpoon Revival

Favre Leuba baut seine Kollektion zur Watches and Wonders 2026 in zwei Richtungen aus: Mit der neuen 1737 Triple Calendar bringt die Marke erstmals seit Jahrzehnten wieder eine klassische Kalenderuhr, während die Harpoon Revival ein Modell von 1966 nahezu originalgetreu neu interpretiert.
Favre Leuba: Harpoon Revival Mood

Favre Leuba: Harpoon Revival 

© Favre Leuba

Favre Leuba nutzt seinen ersten Auftritt auf der Watches and Wonders Geneva 2026 nach dem Relaunch der Marke, um zwei zentrale Themen der langen Markenhistorie neu zu interpretieren: klassische Kalenderkomplikationen und historische Instrumentenuhren. Die Neuheiten bestehen aus der 1737 Triple Calendar sowie der Harpoon Revival, die jeweils unterschiedliche Kapitel der Markengeschichte aufgreifen.

1737 Triple Calendar: Rückkehr der Kalenderkomplikation

Favre-Leuba-1737-Triple-Calendar-schwarz
1737 Triple Calendar mit schwarzem Zifferblatt © Favre Leuba
Favre Leuba: 1737 Triple Calendar silber

1737 Triple Calendar mit silberfarbenem Zifferblatt

© Favre Leuba
Favre-Leuba-1737-Triple-Calendar-blau
1737 Triple Calendar mit blauem Zifferblatt © Favre Leuba

Mit der neuen Kollektion 1737 führt Favre Leuba erstmals seit Jahrzehnten wieder eine Uhr mit Vollkalender ein. Der Name verweist auf das Gründungsjahr der Marke. Die Uhr kombiniert die klassischen Anzeigen eines Dreifachkalenders, Wochentag, Datum und Monat, mit einer Mondphasenanzeige. Zwei Fenster bei 12 Uhr zeigen Tag und Monat, während das Datum als Zeigerdatum am Rand des Zifferblatts dargestellt wird. Die Mondphase bei 6 Uhr ergänzt die Anzeige um eine astronomische Komponente. Historisch knüpft das Modell an die Kalenderuhren der Marke aus den 1940er- und 1950er-Jahren an, insbesondere an die Datora von 1946 sowie spätere Dreifachkalender-Modelle, die teilweise in Zusammenarbeit mit externen Werkherstellern entstanden. Diese Tradition wird nun in eine moderne Form übertragen.

Favre-Leuba-1737-Triple-Calendar-Boden

Durch den Glasboden kann man das Kaliber FLD06 betrachten.

© Favre Leuba

Das 39 mm große Edelstahlgehäuse ist klassisch proportioniert und kommt damit den aktuellen Tragegewohnheiten entgegen. Das Zifferblatt zeigt eine differenzierte Gestaltung mit unterschiedlichen Oberflächenveredelungen: Sonnenschliff im Zentrum, eine gebürstete Datumsskala und eine azurierte Minuterie erzeugen eine klare visuelle Struktur. Sehr hochwertig wirken auch die aufgesetzten Indexe, die wie die Zeiger in 4N-Roségold gehalten sind.

Favre Leuba: Vintage Triple Calendar

Favre Leuba: Historischer Dreifachkalender

© Favre Leuba

Im Inneren arbeitet das automatisch aufziehende Kaliber FLD06 mit einer Gangreserve von 56 Stunden. Die Dekoration umfasst unter anderem Genfer Streifen, Perlage und gebläute Schrauben, sichtbar durch den Saphirglasboden. Die Bedienung erfolgt über in das Gehäuse integrierte Korrektoren bei 2 und 10 Uhr, die eine Anpassung der Kalenderanzeigen ermöglichen. Getragen wird die Uhr an einem farblich abgestimmten Lederarmband, das über ein Schnellwechselsystem verfügt. Dadurch lässt sich das Band werkzeuglos austauschen. Eine Dornschließe mit Favre-Leuba-Sanduhrlogo sichert das Band am Handgelenk. Die Wasserdichtigkeit der 1737 Triple Calendar beträgt 100 Meter, der Preis liegt bei 3.500 Schweizer Franken.

Harpoon Revival: Rückkehr eines 1960er-Designs

Favre-Leuba-Harpoon-Revival-Soldat

Retro-Design, modern interpretiert: Harpoon Revival

© Favre Leuba

Mit der Harpoon Revival bringt Favre Leuba ein Modell zurück, das ursprünglich 1966 eingeführt wurde. Das Ziel war eine möglichst getreue Neuinterpretation, die Proportionen und Gestaltung des Originals beibehält, aber mit moderner Technik kombiniert wird. Sie präsentiert sich in Gestalt des Automatikkalibers FLD04, das auf dem La Joux-Perret G100 basiert. Seine Gangreserve ist mit 68 Stunden großzügig bemessen.

Favre-Leuba-Vintage-Harpoon

Favre Leuba Harpoon: das historische Vorbild aus den 1960er-Jahren

© Favre Leuba

Das Edelstahlgehäuse misst 36,8 mm im Durchmesser bei einer Höhe von 10 mm und entspricht damit weitgehend den historischen Dimensionen. Auch Details wie die polierte Lünette, das gravierte Medaillon auf dem Gehäuseboden und die periodentypische Typografie greifen die Gestaltung des Originals auf. Das graue Zifferblatt ist mit einem Sonnenschliff verziert und übernimmt die charakteristische Indexanordnung der ursprünglichen Harpoon: Die Stundenindizes bei 12, 6 und 9 Uhr sind horizontal ausgerichtet, was dem Modell eine eigenständige visuelle Identität verleiht. Die Uhr ist bis 50 Meter wasserdicht und wird an einem Lederband mit Schnellwechselsystem getragen. Der Preis liegt bei 2.100 Euro.

Favre-Leuba Retro-Uhr Vollkalender Edelstahl Uhren Uhren bis 3.000 Euro Uhren bis 4.000 Euro

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