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Lesedauer 3 Min.

Die Orient Star M34 F8 Skeleton – eine Jubiläumsuhr mit Meteoriten-Finish und 70 Stunden Gangreserve

Die japanische Marke Orient Star feiert ihr 75-jähriges Bestehen nicht mit Nostalgie, sondern mit einem Modell, das konsequent nach vorn blickt – und dabei tief ins Universum eintaucht.
Frontalansicht der Orient Star M34 F8 Skeleton Hand Winding
©  Orient Star

Mit der neuen M34 F8 Skeleton Hand Winding zeigt Orient Star auf eine ganz eigene Weise, wie sich technische Substanz und gestalterischer Anspruch verbinden lassen. Die auf 430 Exemplare limitierte Jubiläumsedition ist Teil der Contemporary Collection M34 – einer Linie, die sich thematisch an Sternbildern und kosmischen Phänomenen orientiert. In diesem Fall dient der Perseiden-Meteorschauer als Inspirationsquelle.

Der skelettierte Aufbau öffnet den Blick auf das Werk und wird durch eine neuartige, laserbasierte Oberflächenbearbeitung ergänzt. Diese erzeugt ein kristallines Muster, das bewusst an die Struktur von Meteoriten erinnert – ein Effekt, der sowohl auf dem Zifferblatt als auch auf der Rückseite konsequent umgesetzt ist.

Hightech-Kaliber mit Silizium-Komponenten

Im Zentrum steht das hauseigene Handaufzugskaliber F8B65, das auf der bewährten F8-Architektur basiert. Technisch bewegt sich das Werk auf einem bemerkenswert hohen Niveau: Eine Ganggenauigkeit von +15 bis −5 Sekunden pro Tag und eine Gangreserve von rund 70 Stunden sind in dieser Preisklasse alles andere als selbstverständlich.

Nahaufnahme, Zifferblatt der Orient Star M34 F8 Skeleton Hand Winding

Orient Star M34 F8 Skeleton Hand Winding: eine limitierte Jubiläumsuhr mit offenem Werk, Meteoriten-Finish und 70 Stunden Gangreserve.

©  Orient Star

Besonders interessant ist der Einsatz eines Silizium-Hemmungsrads, das mithilfe moderner Mems-Technologie gefertigt wird. Während Silizium in der Schweizer Haute Horlogerie längst etabliert ist, bleibt es im japanischen Uhrenbau eine Seltenheit. Orient Star positioniert sich damit bewusst im anspruchsvolleren Segment und zeigt, dass man technologisch Anschluss hält – oder eben wie hier sogar eigene Akzente setzt.

Auch konstruktiv bietet das Werk zahlreiche Details für Kenner: offene Brücken, fein ausgearbeitete Kanten sowie eine Architektur, die bewusst auf maximale Sichtbarkeit ausgelegt ist. Ergänzt wird dies durch eine Gangreserveanzeige, die seit Jahren ein charakteristisches Merkmal der Marke darstellt.

Ein Design, das zwischen Raumfahrt und Tradition schwebt

Optisch setzt die M34 F8 Skeleton auf starke Kontraste. Das schwarz beschichtete Edelstahlgehäuse bildet eine dunkle Bühne, auf der sich die silberfarbenen Komponenten des Werks klar abzeichnen. Die zweifarbige Gestaltung verstärkt den Eindruck von Tiefe und erinnert an die visuelle Dynamik des Weltraums.

Besondere Details wie die kometenförmige Unruhbrücke oder die spiralförmige Anmutung einzelner Bauteile greifen das kosmische Thema subtil auf, ohne ins Dekorative abzurutschen. Stattdessen bleibt die Uhr technisch geprägt – ein Ansatz, der sie deutlich von vielen rein designorientierten Skeleton-Modellen unterscheidet.

Mit einem Durchmesser von 39 Millimetern und einer Höhe von rund 10,8 Millimetern bleibt die Uhr zudem angenehm tragbar. Geliefert wird sie sowohl mit einem schwarzen Metallband als auch mit einem Cordovan-Lederband.

Limitierte Technik mit klarem Preisstatement

Mit einem Preis von rund 3.239 Euro positioniert sich die M34 F8 Skeleton bewusst als Einstieg in die Welt anspruchsvoller, handaufgezogener Skelettuhren. Angesichts der technischen Ausstattung, der limitierten Stückzahl und der eigenständigen Designsprache wirkt dieses Preisniveau bemerkenswert selbstbewusst – und konkurrenzfähig. Die Gravur „75th Anniversary“ sowie die individuelle Seriennummer auf dem Gehäuseboden unterstreichen den Sammleranspruch zusätzlich. 

Orient Star Uhr Handaufzug limitierte Uhren-Editionen Uhren bis 4.000 Euro

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