Corum Admiral: Jungfernfahrt in Keramik
Geneva Watch Days
Corum erweitert die im April 2026 umfassend überarbeitete Admiral-Kollektion um drei neue Modelle und setzt dabei erstmals in der Geschichte der nautisch inspirierten Linie auf Keramik. Eine Ausführung kombiniert den vorteilhaften Werkstoff mit Titan Grade 5, eine weitere mit 5N-Gold. Das technische und ästhetische Flaggschiff ist eine Skelettuhr in anthrazitfarbenen Gehäuse, die ihr mechanisches Innenleben in voller Schönheit durch das Zifferblatt zur Geltung bringt. Keramik passt dabei nicht nur optisch zum sportlichen Charakter der Admiral, sondern ist zugleich leicht, kratzfest sowie widerstandsfähig gegenüber Korrosion und Oxidation – perfekte Voraussetzungen für eine nautisch geprägte Luxus-Sportuhr.
Kurs auf Keramik
Die Admiral blickt auf eine lange Geschichte zurück: 1960 lanciert und 1983 mit ihrer charakteristischen Form versehen, ist sie vor allem für ihr maritimes Design, die zwölfeckige Lünette und ihre maritimen Wimpelsymbole bekannt. Bei der aktuellen Generation sind diese historischen Elemente in die trapezförmigen Stundenindizes integriert. Im Zuge der Überarbeitung erhielt die Admiral, die ursprünglich Admiral's Cup hieß, außerdem ein neu entwickeltes Uhrwerk und erstmals ein integriertes Metallarmband. Statt klassischer Bandanstöße geht dieses direkt in das Gehäuse über und erzeugt eine durchgängige Silhouette. Die fünfreihige Konstruktion kombiniert satinierte und polierte Flächen: Ein satinierter Mittelsteg wird von polierten Gliedern eingefasst, während schmalere satinierte Außenglieder den Abschluss bilden. Die drei neuen Modelle präsentieren sich mit einem Durchmesser von 39 Millimetern und einer schlanken Höhe von 8,90 Millimetern. Sie sind bis 50 Meter wasserdicht.
Corum Admiral Ceramic Bicolor
CorumTitanblau, Bicolor oder skelettiert
Die Admiral Ceramic Titanium Blue verbindet die Keramik mit Elementen aus Titan Grad 5. Etwas luxuriöser wirkt die Admiral Ceramic Bicolor, bei der Keramik auf 5N-Gold trifft. Die dritte Variante, die Admiral Ceramic Skeleton, verfolgt einen monochromeren Ansatz: Ihr anthrazitfarbenes Keramikgehäuse rahmt das skelettierte Uhrwerk, das durch das Zifferblatt sichtbar wird. Damit interpretiert Corum die Admiral auf drei sehr unterschiedliche Arten mit jeweils ganz eigenem Charme.
Corum Admiral Ceramic Skeleton
CorumAutomatikwerk von Corum und Concepto
Im Inneren der Admiral Ceramic Titanium Blue und Bicolor arbeitet das Automatikwerk CO231, das Corum gemeinsam mit Concepto entwickelt hat. Das Kaliber arbeitet mit einer Frequenz von 4 Hertz beziehungsweise 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und stellt eine Gangreserve von 72 Stunden bereit. Es besteht aus 172 Komponenten und zeigt das Datum zwischen 4 und 5 Uhr an. In der skelettierten Variante kommt das Kaliber CO232 zum Einsatz, das aus 181 Komponenten besteht. Hier rückt die offene Konstruktion des Uhrwerks in den Mittelpunkt, während sich die Anzeige auf Stunden, Minuten und Sekunden beschränkt. Alle drei Modelle sind mit einem Saphirglasboden ausgestattet, der die hochwertige Finissierung, wie satinierte Oberflächen, polierte Fasen und den vergoldeten Rotor mit der Aufschrift „The Key of Time Since 1955“ sowie das charakteristische Schlüsselsymbol des Hauses, frei zur Schau stellt. Die Admiral Ceramic Titanium Blue kostet 18.900 Schweizer Franken beziehungsweise circa 20.060 Euro, die Bicolor-Version mit 33.000 Schweizer Franken respektive 35.000 Euro. Für die Admiral Ceramic Skeleton ruft Corum 24.900 Schweizer Franken oder 26.430 Euro auf.