Fünf Tage Gangreserve, 300 Meter wasserdicht: Das ist die neue Blancpain Fifty Fathoms Tech
Die Geschichte der Fifty Fathoms begann 1953. Damals legte Blancpain mit der ersten modernen Taucheruhr den Grundstein für ein Genre, das die Uhrenwelt bis heute prägt. Mehr als 70 Jahre später präsentiert die Manufaktur mit der neuen Fifty Fathoms Tech Ref. 5019A eine Uhr, die sich erneut nicht an Konventionen orientiert, sondern an den realen Anforderungen moderner Unterwasserexpeditionen.
Die Neuheit basiert auf der Fifty Fathoms Tech Gombessa, die 2023 gemeinsam mit Unterwasserforscher Laurent Ballesta entwickelt wurde. Während dieses Modell speziell auf die Bedürfnisse von Rebreather-TaucherInnen ausgelegt war, erweitert Blancpain das Konzept nun um Funktionen, die die Uhr auch im Alltag attraktiver machen.
Die ungewöhnliche Idee hinter der Drei-Stunden-Lünette von Blancpain
Das zentrale Merkmal der neuen Fifty Fathoms Tech bleibt die patentierte 3-Stunden-Lünette. Klassische Taucheruhren arbeiten seit den 1950er-Jahren mit einer 60-Minuten-Skala, die für die meisten Tauchgänge vollkommen ausreicht. Moderne Kreislauftauchgeräte ermöglichen jedoch deutlich längere Aufenthalte unter Wasser.
Die neue Fifty Fathoms Tech Ref. 5019A kombiniert Blancpains patentierte 3-Stunden-Lünette mit fünf Tagen Gangreserve und einem neuen Schnellwechselsystem für Armbänder.
BlancpainBlancpain entwickelte deshalb ein System, das auf einem modifizierten GMT-Mechanismus basiert. Eine spezielle Zeigeranzeige umrundet das Zifferblatt nicht in zwölf, sondern in drei Stunden. In Kombination mit der entsprechend skalierten Drehlünette lassen sich lange Tauchzeiten ebenso intuitiv erfassen wie bei einer klassischen Taucheruhr. Bis heute ist dieses System einzigartig in der Branche und macht die Fifty Fathoms Tech zu einer der technisch eigenständigsten Taucheruhren auf dem Markt.
Gebaut für extreme Einsätze
Das Gehäuse besteht aus Titan Grade 23 und misst stattliche 47 Millimeter im Durchmesser bei einer Höhe von 14,81 Millimetern. Die Wasserdichtigkeit beträgt 300 Meter. Zusätzlich verfügt die Uhr über ein Heliumventil für Sättigungstauchgänge.
Entwickelt für lange Unterwassereinsätze: Die Fifty Fathoms Tech basiert auf Erfahrungen aus wissenschaftlichen Expeditionen und moderner Rebreather-Taucherei. Hier trägt Meeresbiologin Tatiana Boube die Uhr.
BlancpainBesonderes Augenmerk legt Blancpain auf die Ablesbarkeit. Das sogenannte „Absolute Black“-Zifferblatt absorbiert laut Hersteller bis zu 97 Prozent des einfallenden Lichts und reduziert Reflexionen auf ein Minimum. Unterschiedliche Leuchtfarben erleichtern die Orientierung: Blaue Superluminova kennzeichnet alle tauchrelevanten Anzeigen einschließlich des Drei-Stundenzeigers, während grüne Leuchtmasse die klassische Zeitanzeige hervorhebt.
Das automatische Manufakturkaliber 13P5A, das auf dem bewährten Kaliber 1315 basiert, treibt die Uhr an. Dank seiner Dreifachfederhauskonstruktion erreicht es eine Gangreserve von fünf Tagen beziehungsweise 120 Stunden. Neu hinzugekommen ist eine Datumsanzeige, die den Nutzwert der Uhr im Alltag erhöht.
Neues Bandsystem und Engagement für die Ozeane
Ebenfalls neu ist das werkzeuglose Wechselsystem für die Armbänder. Die Uhr wird serienmäßig mit einem orangefarbenen Kautschukband ausgeliefert. Schwarze und weiße Varianten sind separat erhältlich.
Die Präsentation der Fifty Fathoms Tech fiel bewusst mit dem World Ocean Day am 8. Juni 2026 zusammen. Damit unterstreicht Blancpain die Bedeutung seines Blancpain Ocean Commitment, das seit Jahren zahlreiche Forschungs- und Naturschutzprojekte unterstützt. Zu den aktuellen Initiativen gehören unter anderem die Zusammenarbeit mit PADI beim Global Shark & Ray Census, das Sulubaaï Marine Research Center auf den Philippinen sowie mehrere wissenschaftliche Projekte zum Schutz bedrohter Haiarten und mariner Ökosysteme. Damit knüpft die neue Fifty Fathoms Tech nicht nur technisch, sondern auch inhaltlich an die maritime Tradition der Marke an.
Die Uhr wird als dauerhaftes Modell in die Kollektion aufgenommen und kostet 20.500 Schweizer Franken, was umgerechnet 22.220 Euro entspricht.