Hamilton Khaki Field Mechanical 38 mm „Call of Duty“: Die Uhr von Captain Price wird Realität
Hamilton bewegt sich schon länger zwischen klassischer Uhrmacherei und Popkultur. Nach Auftritten in zahlreichen Filmproduktionen und früheren Kooperationen mit Videospielen folgt nun eine weitere Uhr, die zunächst für eine virtuelle Welt gestaltet wurde. Die Hamilton Khaki Field Mechanical 38 mm „Call of Duty: Modern Warfare 4“, Referenz H69469930, erscheint parallel zum neuen Teil der erfolgreichen Spielereihe. Im Spiel trägt Captain John Price die Uhr. Das reale Modell orientiert sich dabei deutlich stärker an einer klassischen militärischen Felduhr als an typischem Gaming-Merchandise.
Schwarze Field Watch mit versteckten Gaming-Details
Grundlage ist die Khaki Field Mechanical mit einem 38 Millimeter großen und 9,5 Millimeter hohen Edelstahlgehäuse. Die Oberfläche ist sandgestrahlt und mit einer schwarzen PVD-Beschichtung versehen. Entspiegeltes Saphirglas schützt das ebenfalls schwarze und stark texturierte Zifferblatt. Die Wasserdichtigkeit beträgt 50 Meter.
Militärischer Look bis ins Detail: Die „Call of Duty“-Hamilton kommt am khakigrünen Textilband.
HamiltonHamilton greift bei der Gestaltung Elemente historischer britischer General-Service-Militäruhren auf. Große arabische Ziffern und eine umlaufende Minuterie sorgen für gute Ablesbarkeit. Bei zwölf Uhr sitzt ein umgedrehtes Dreieck.
Erst bei genauerem Hinsehen wird die Verbindung zu „Modern Warfare 4“ deutlich. Die Ziffer 4 übernimmt die charakteristische Typografie des Spielelogos. Gelbe Akzente am Dreieck bei zwölf Uhr und an der Spitze des Sekundenzeigers setzen zusätzliche Kontraste. Ziffern, Indizes sowie Stunden- und Minutenzeiger sind mit Leuchtmasse versehen.
Im Dunkeln leuchten Ziffern, Indizes und Zeiger der Khaki Field Mechanical kräftig grün.
HamiltonAuch der massive Gehäuseboden gehört zum Konzept. Dort finden sich neben dem Hinweis auf „Modern Warfare 4“ eine eingravierte Soundwave-Grafik aus dem Spieluniversum.
Handaufzug statt Automatik
Passend zum reduzierten Field-Watch-Konzept entscheidet sich Hamilton für ein mechanisches Handaufzugswerk. In der Uhr ist das Kaliber H-50 verbaut, das mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde beziehungsweise drei Hertz arbeitet.
Besonders alltagstauglich fällt die Gangreserve aus: Voll aufgezogen läuft die Uhr bis zu 80 Stunden weiter. Das Kaliber besitzt außerdem eine Nivachronspirale, die unter anderem die Widerstandsfähigkeit gegenüber Magnetfeldern verbessern soll.
Damit bleibt die Uhr technisch eng an der regulären Khaki-Field-Familie. Einen Sichtboden gibt es bewusst nicht – stattdessen nutzt Hamilton die Rückseite vollständig für die Referenzen an das Videospiel.
Ein khakigrünes Textilband komplettiert den Military-Look
Getragen wird die schwarze Uhr an einem khakigrünen Textilband mit schwarzer Dornschließe. Die Kombination aus mattem Gehäuse, strukturiertem Zifferblatt und textilem Band unterstreicht den militärischen Charakter, ohne die Gaming-Kooperation zu plakativ in den Vordergrund zu stellen.
Das ist vermutlich auch die interessanteste Eigenschaft des Modells: Wer die Anspielungen nicht kennt, sieht zunächst eine schwarze Hamilton Field Watch. Erst Details wie die ungewöhnliche Vier, die gelben Akzente und der gravierte Gehäuseboden verraten ihre Herkunft aus „Modern Warfare 4“.
Die Hamilton Khaki Field Mechanical 38 mm „Call of Duty: Modern Warfare 4“ (Ref. H69469930) soll am 23. Oktober 2026 erscheinen. Anders als viele Uhren aus Film-, Gaming- oder Popkultur-Kooperationen ist das Modell nicht limitiert. Der Preis beträgt 750 Euro.