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Ferdinand Berthoud: Chronometer Ferdinand Berthoud FB 1

Ferdinand Berthoud: Chronometer Ferdinand Berthoud FB 1, Gehäuse aus Rosegold und schwarzer Keramik
Ferdinand Berthoud: Chronometer Ferdinand Berthoud FB 1, Gehäuse aus Rosegold und schwarzer Keramik
© PR
Eine neue Ära der Chronométrie Ferdinand Berthoud beginnt mit dem außergewöhnlichen Chronometer Ferdinand Berthoud FB 1. Es ist ein Chronometer mit mehreren Komponenten, die zum Patent angemeldet sind. Dazu gehören zum Beispiel ein Tourbillon mit Zentralsekunde, ein Regulierungsantrieb über Kette und Schnecke sowie ein mobiler Kegel für die Gangreserveanzeige.
Dem Präsident der Chronométrie Ferdinand Berthoud, Karl-Friedrich Scheufele, ist es ein besonderes Anliegen, das Erbe des herausragenden Uhrmachermeisters und Forschers des 18. Jahrhunderts exklusiv und zeitgenössisch zu interpretieren. Scheufele, als Co-Präsident von Chopard in der Uhrenbranche keine unbekannte Größe, hatte bereits im Jahr 2006 die Namensrechte erworben und 2013 die Chronométrie Ferdinand Berthoud gegründet. Das eigenständige Unternehmen betrachtet er als einen Meilenstein, der die Chopard-Gruppe um eine sehr hochwertige Uhrenmarke bereichert. Die extravaganten Zeitmesser werden am Standort Fleurier in limitierten Serien konzipiert, entwickelt und produziert.
Ferdinand Berthoud: Chronometer Ferdinand Berthoud FB 1, Gehäuse aus Weißgold und Titan
Ferdinand Berthoud: Chronometer Ferdinand Berthoud FB 1, Gehäuse aus Weißgold und Titan © PR
Die erste Kollektion besteht aus 100 COSC-zertifizierten Chronometern, aufgeteilt auf zwei Versionen: 50 Exemplare verfügen über ein Gehäuse aus Roségold und schwarzer Keramik, weitere 50 werden in Weißgold und Titan geschalt. Die 44 Millimeter großen, achteckigen Gehäuse sind nicht nur mit einem Saphirglas-Schraubboden, sondern auch mir vier entspiegelten Saphirgläsern an den Gehäuseflanken ausgestattet. Die Saphirgläser eröffnen faszinierende Einblicke auf den Mikrokosmos des Manufakturkalibers FB-T.FC, das auf 35,5 Millimetern Durchmesser und 8,0 Millimetern Höhe mehr als 1.120 Komponenten vereint. Sowohl die ausgefallene Säulenarchitektur als auch der konstante Antrieb über Kette und Schnecke gehen dabei auf Konstruktionen von Ferdinand Berthoud in seinem Marinechronometer MM Nr.6 von 1777 zurück. Der Antrieb ist eine „hängende“ Konstruktion, also nur auf der Platine gelagert. Federhaus und Schnecke sind über eine 28 Zentimeter lange Kette verbunden, deren 474 Glieder und 316 Sperrstifte komplett von Hand montiert werden.
Ferdinand Berthoud: Manufakturkaliber FB-T.FC
Ferdinand Berthoud: Manufakturkaliber FB-T.FC © PR
Ferdinand Berthoud: Manufakturkaliber FB-T.FC
Ferdinand Berthoud: Manufakturkaliber FB-T.FC © PR
Damit das Uhrwerk beim Aufziehen nicht stehen bleibt, ist das Aufzugssystem mit einem Differenzialgetriebe ausgestattet. Weitere technische Leckerbissen sind die Gangreserveanzeige mit hängendem mobilem Kegel und die Tourbillon-Hemmung. Die damit in Verbindung stehende zentrale Anzeige der Sekunde sucht ihresgleichen. Sie wird über ein Rad angetrieben, das auf der gleichen Achse wie das Antriebsrad des Torbillonkäfigs sitzt. Die Transmission lässt sich durch eine lang gestreckte Zifferblattöffnung erkennen. Die Anzeige der Sekunde erfolgt auf einem transparenten Saphirglas-Rehaut am Zifferblattrand. Stunde und Minute werden dagegen dezentral auf einem weiß lackierten Hilfszifferblatt bei zwölf Uhr dargestellt. Die Anzeige der Gangreserve erfolgt bei neun Uhr über eine auf die Platine gravierte Skala. Der Mechanismus ist über ein Antriebsrad direkt mit dem Federhaus verbunden. Der Chronometer Ferdinand Berthoud FB 1 wird am Alligatorlederband mit Sicherheitsfaltschließe inklusive Längenverstellung getragen. In beiden Versionen kostet der Chronometer 220.000 Euro. MaRi
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