Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Lesedauer 3 Min.

Jaeger-LeCoultre lässt seine Handwerkskunst strahlen: Master Ultra-Thin Tourbillon Enamel

Mit dem von Hand guillochierten Emaille-Zifferblatt schafft Jaeger-LeCoultre eine angemessene Bühne für das Tourbillon der Master Ultra Thin.
Jaeger-LeCoultre Master Ultra Thin Tourbillon Enamel

Jaeger-LeCoultre Master Ultra Thin Tourbillon Enamel

© Jaeger-LeCoultre 

Ganz ehrlich: Beim neuen Master Ultra Thin Tourbillon Enamel von Jaeger-LeCoultre weiß man gar nicht, wo man zuerst hinschauen soll. Das Tourbillon, das man durch den Ausschnitt im Süden des Zifferblatts sieht, ist schon spektakulär genug. Doch das guillochierte und emaillierte Zifferblatt in der neuesten Interpretation des Modells sorgt für ein faszinierendes Uhrengesicht. 

Jaeger-LeCoultre Master Ultra Thin Tourbillon Enamel Guillochiervorgang

Guillochieren: Jeder der 180 Sonnenstrahlen wird von Hand 6-mal gezogen.

© Jaeger-LeCoultre 

Aufwendige Zifferblattdekoration von Hand

Der Prozess, der hinter dieser Art der Zifferblattdekoration steht, ist äußerst aufwendig. Zunächst wird das Blatt guillochiert: Dafür nutzen die erfahrenen Kunsthandwerker von Jaeger-LeCoultre von Hand betriebene Guillochiermaschinen. Für jeden einzelnen der insgesamt 180 Sonnenstrahlen braucht es sechs Durchgänge. Wer einmal die Gelegenheit hatte, als Laie so eine Maschine zu bedienen, vielleicht bei einer Manufakturführung, kann ermessen, wie viel Erfahrung, Geduld und Fingerspitzengefühl es braucht, um einen, geschweige denn 180 Streifen absolut gerade und mit der gleichen Tiefe zu ziehen. Und das Blatt verzeiht keinen Fehler.

Jaeger-LeCoultre Master Ultra Thin Tourbillon Enamel Unterzifferblattansicht

Perlage unter dem Zifferblatt: Das Werk wird auch an nicht sichtbaren Stellen veredelt.

© Jaeger-LeCoultre

Grand-Feu-Emaille

Das Gleiche gilt für den nächsten Schritt, das Auftragen des Grand-Feu-Emailles. Auch hier hier es ein Meister seiner Kunst, der mit größter Sorgfalt die einzelnen Emailleschichten aufträgt. Insgesamt fünf sind vonnöten, um die gewünschte Farbintensität zu erreichen. Jede einzelne wird bei 800° C in einem Spezialofen gebrannt und danach langsam abgekühlt. Und wenn nur einer der genannten Schritte schiefgeht, kann das Zifferblatt nicht mehr verwendet werden. Gelingt es aber, besteht die Belohnung in einem beeindruckenden Lichtspiel. Denn je mach Handhaltung reflektieren die Strahlen das Licht anders und bringen die Uhr zum Funkeln. As Gegengewicht zum Tourbillon hat Jaeger-LeCoultre bei 12 Uhr ein Zeigerdatum platziert. In dessen innerem Bereich findet sich eine andere, nämlich kreisförmige Guillochierung. Sie bildet einen spannenden Kontrast zum Sonnenschliff des Hauptzifferblatts.

Jaeger-LeCoultre Master Ultra Thin Tourbillon Enamel Glasboden

Durch den Saphirglasboden blickt man auf das Manufakturkaliber 978.

© Jaeger-LeCoultre 

Manufakturwerk mit Tourbillon

Das Tourbillon selbst, das aus 77 Einzelteilen besteht, und der gesamte Mechanismus der Zeitmessung basieren auf dem automatisch aufziehenden Manufakturkaliber 978. Jaeger-LeCoultre hat es ursprünglich 2009 eingeführt und 2019 rundum überarbeitet. Der Tourbillonkäfig selbst besteht aus Titan und wiegt nicht einmal ein halbes Gramm. Das Werk ist auch an Stellen, die man von außen nicht sieht, mit verschiedenen Schliffen verziert und bietet 45 Stunden Gangreserve.

 

 

Jaeger-LeCoultre Master Ultra Thin Tourbillon Enamel: Einsetzen des Tourbillons

Jaeger-LeCoultre Master Ultra Thin Tourbillon Enamel: Einsetzen des Tourbillons

© Jaeger-LeCoultre 

Limitiert auf 50 Exemplare

Untergebracht sind Zifferblatt und Werk in einem 40 mm großen Rotgoldgehäuse von exakt 12,13 mm Höhe. Es ist bis 50 m wasserdicht und wird an einem schwarzen, unterfütterten Alligatorlederband getragen. Die rotgoldene Doppelfaltschließe ist austauschbar. Jaeger-LeCoultre hat die Produktion des Master Ultra Thin Tourbillon Enamel auf 50 Exemplare begrenzt.

Mehr aus der Linie: die Master Ultra Thin Moon

Jaeger-LeCoultre Master Ultra Thin Tourbillon Enamel: Bild von vorn

Limitiert auf 50 Stück: Jaeger-LeCoultre Master Ultra Thin Tourbillon Enamel

© Jaeger-LeCoultre 
Jaeger-LeCoultre Jaeger-LeCoultre Master Goldene Uhr Luxusuhren limitierte Uhren-Editionen Manufakturkaliber Automatikuhren Datumsanzeige

Neueste Beiträge

Bulgari lanciert den Octo Finissimo Perpetual Calendar 2026 erstmals in blauem Titan
Bulgari kleidet den ultraflachen Octo Finissimo Perpetual Calendar in diesem Sommer in Blau ein – technisch bleibt der Rekordhalter unverändert.
3 Minuten
Quadratisch, rund, Multifort TV Big Date: Mido lanciert neue Ausführung des Retro-Klassiker
Mit ihrem bildschirmförmigen Gehäuse knüpft die Multifort TV Big Date an ein Design der 1970er-Jahre an. Die neue Ausführung setzt die charmante Form in roségoldfarbenem PVD-Finish und blauem Dégradé-Zifferblatt in Szene.
3 Minuten
13. Jul 2026
Frederique Constant erweitert die Classics Runabout erstmals um eine Manufaktur-GMT
Zwei Farbvarianten, Manufaktur-GMT und je 888 Exemplare: Frederique Constant entwickelt die begehrte Classics Runabout konsequent weiter.
3 Minuten
Top Thema: Casio – Die neue Automatic-Generation von Edifice

Casio – Die neue Automatic-Generation von Edifice

- Top Thema
WatchTime Edition Sport 26/27: Jetzt erhältlich

WatchTime Edition Sport 26/27

- Jetzt erhältlich

Das könnte Sie auch interessieren

Richard Mille RM 41-01 Tourbillon Soccer: Höchste Uhrmacherkunst zur Fußball-WM - 2 Flybackchronographen in innovativen Gehäusematerialien
Fußball trifft höchste Uhrmacherkunst: Für die RM 41-01 Tourbillon Soccer hat Richard Mille einen Flybackchronographen mit Tourbillon um fußballspezifische Mechanismen wie Spielphasenanzeige und mechanischen Torzähler erweitert. Es gibt zwei limitierte Versionen in blauem Carbon-TPT sowie in karminrotem Basalt-TPT.
5 Minuten
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige