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Lesedauer 3 Min.

Ming Projekt 21: Die Lieblingsuhr des Uhrmachers

Hinter dem Namen verbirgt sich ein faszinierendes Projekt, das der unabhängige Uhrmacher Ming Thein für sich selbst und eine Gruppe von Sammlern zum Leben erweckt hat. Nun gibt es auch 15 freiverkäufliche Exemplare der besonders flachen und kunsthandwerklich exquisiten Zwei-Zeigeruhr.
Ming Projekt 21 in Copper am Handgelenk

Projekt 21

© Ming Horloger

Mings Projekt 21 entstand aus einer hypothetischen Herausforderung, vor die Ming Thein, der Gründer der unabhängigen Marke, während eines Abendessens in Singapur im Jahr 2023 gestellt wurde. Die Frage war simpel: Wie würde seine Traumuhr aussehen, die er ausschließlich für sich entwerfen würde, ohne kommerzielle Zwänge? Der Challenge eröffnete spannende Chancen zur kreativen Entfaltung, stellte aber ihn aber auch vor die Aufgabe, seine persönliche Vision mit der Realität in Einklang zu bringen.

Maßgeschneiderter Zeitmesser mit Überraschungseffekt

Zehn Sammler waren jedoch auf Anhieb begeistert und verpflichteten sich zu diesem Projekt, ohne mehr zu wissen als den ungefähren Preisrahmen, den Liefertermin und die Tatsache, dass ein besonderes Uhrwerk zum Einsatz käme. Quasi ein uhrmacherisches „Omakase“. Dieser Ausdruck kommt aus dem Japanischen und beschreibt die Situation einer Essensbestellung im Restaurant, bei der man dem Chefkoch die Wahl überlasst.

Ming Projekt 21 mit blauen Details und Werkansicht

Projekt 21

© Ming Horloger

Ein Uhrwerk, welches Geschichte schrieb

Selbstverständlich entschied sich der Kenner Ming Thein für ein ganz spezielles Uhrwerk und zwar ein Vintage Frederic Piguet Cal. 21 mit einer Höhe von 1,75 mm – ein flaches historisches Handaufzugskaliber, das in Sammlerkreisen einen hohen Stellenwert besitzt. Es versteht sich, dass Ming Thein dieses im Jahr 1925 debütierte Uhrwerk umfangreich überarbeitete und mit neuen Brücken versah – darunter eine aus Titan. Weiter wurde diese Uhr teilskelettiert, um die Schönheit des Mechanismus in den Fokus zu rücken, und das Oeuvre nach allen Regeln der Kunst zu finissieren. Dabei arbeitete er mit TitAl SA und Mathis Horlogerie zusammen.

Als Rahmen für dieses mechanische Meisterwerk entschied er sich für ein Gehäuse aus Tantal, ein in der Uhrmacherei selten verwendetes Metall mit hoher Dichte und graphitgrauer Optik, welches die Flachheit und Raffinesse des Uhrwerks widerspiegeln sollte. Das Resultat: Bei einem Durchmesser von 35 Millimetern misst es gerade einmal 6,9 Millimeter in der Höhe. Dennoch ist es bis 50 Meter wasserdicht.

Ming Projekt 21 mit blauem Zifferblatt

Ming Projekt 21 mit blauem Zifferblatt

© Ming Horloger

Ein raffiniertes Zifferblatt

Die Vorderseite ist ebenso beeindruckend: Obwohl es sich bei Projekt 21 um ein ultraflaches Modell handelt, hat es sogar zwei Zifferblätter: Das erste zeigt ein mehrschichtiges Muster aus Schraffuren, die von dem Partnerunternehmen FEMTOprint in einer Schicht aus verschmolzenem Borosilikatglas eingeschlossen sind. Diese liegt über einer nur 400 Mikrometer starken CVD-beschichteten Messingbasis, die das Schraffurmuster widerspiegelt. Die Stundenmarkierungen sind in das Saphirglas eingearbeitet. Aufgrund der geringen Dimensionen verzichtete Ming auf Leuchtmaterial, was die Projekt 21 zu einer der wenigen Uhren der Marke macht, die nicht nachleuchtend sind.

Ming Projekt 21 in Copper, liegend auf türkisem Hintergrund

Projekt 21

© Ming Horloger
Ming Projekt 21 in Copper, Einblick auf das Werk über den Gehäuseboden

Projekt 21

© Horologer Ming

Nach der Auslieferung der ursprünglichen zehn „Omakase“-Stücke bringt Ming nun eine limitierte Auflage von 15 Exemplaren für den öffentlichen Verkauf heraus. Diese Edition verfügt über ein Zifferblatt in 5N-Pinkgold-Beschichtung und ein passendes Uhrwerk mit 5N-roségoldbeschichteten Brücken. Der Preis für diese Edition liegt bei 32.500 Schweizer Franken (ca. 34.000 Euro).

limitierte Uhren-Editionen Uhr Handaufzug Uhrengehäuse Zifferblatt

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