Das Wichtigste über die Rolex Daytona

Was Sie über die Chronographen-Ikone Rolex Daytona wissen sollten

 Redaktion
von Redaktion
am 4. Juli 2017

Entdecken Sie die Rolex Daytona: Der eigens für Rennfahrer konzipierte Chronograph ist er einer der bekanntesten Zeitmesser und ein gefragtes Sammlerstück. Nach einem Start aus der zweiten Reihe entwickelte er sich schnell zum Mythos. Der folgende Artikel liefert einen Überblick über die Geschichte der Daytona sowie Infos, Bilder, Wristshots und Videos zu den aktuellen Modellen.

Rolex: Daytona 1963

Ursprung einer Ikone: Der Cosmograph Referenz 6239 von Rolex erschien 1963 zunächst ohne und dann mit dem Beinamen "Daytona"

Chronographen von Rolex

Für den Ruhm der Marke Rolex sind vor allem Datejust, Day-Date, Submariner und GMT-Master verantwortlich. Über lange Jahre hinweg konzentrierte sich die Manufaktur auf Uhren mit drei Zeigern – Stoppmessungen standen nicht im Vordergrund der wasserdichten Oyster-Kollektion. Zwar produzierte Rolex auch Chronographen, diese jedoch mit Fremdwerken und in gewöhnlichen, klassischen Gehäusen ohne besondere Wasserdichtheit. Erst später begann man, auch die Oyster-Gehäuse mit Chronographenwerken auszustatten.

Rolex: Daytona 1965

Die Rolex Daytona Referenz 6240 von 1965 erhält verschraubte Drücker und eine Lünette mit schwarzer Acryleinlage

Die Pre-Daytonas

Als Name wurde zunächst weder „Cosmograph“ noch „Daytona“ gewählt – obwohl ersterer bereits seit 1953 für Rolex registriert war. Auf dem Zifferblatt der Referenz 6234, die zwischen 1955 und 1961 gebaut wurde und Anfang der sechziger Jahre rund 200 Dollar kostete, stand schlicht „Chronograph“. Pro Jahr verließen etwa 500 Exemplare die Werkstätten von Rolex. Ein besonderer Erfolg war der Uhr nicht vergönnt: Die ersten Modelle lagen oft jahrelang bei den Händlern, da andere Hersteller sich beim Thema Chronograph längst etabliert hatten.

Heute sind die sogenannten Pre-Daytonas rar und begehrt: 20.000 Euro sind nur der Einstiegspreis in eines der seltenen Modelle mit silbernem oder schwarzem Zifferblatt im Edelstahlgehäuse.

Wie der Chronograph den Namen "Daytona" erhielt

Am Strand von Daytona, Florida, fanden bereits ab 1903 Geschwindigkeitsrennen statt, bei denen regelmäßig neue Rekorde aufgestellt wurden. Einer der erfolgreichsten Rennfahrer auf dieser Strecke war Sir Malcom Campbell, der in seinem ”Bluebird” Jahr für Jahr seine eigenen Weltrekorde verbesserte, nachdem sein größter Konkurrent Henry Segrave bei einem Bootsunfall tödlich verunglückt war. Als britischer Weltrekordhalter trug Campell in den 1930er-Jahren eine Rolex – und das auch im Rennen. Die Robustheit seiner Oyster überzeugte ihn, wie ein Telegramm an Rolex aus dem Jahr 1935 belegt: „Gestern beim Rekordversuch Rolex-Uhr getragen, läuft trotz harter Beanspruchung immer noch prächtig“.

Daytona Beach 1955

Die Rennstrecke von Daytona Beach, 1955

Der spätere Rennparcours von Daytona, ein langgestrecktes Oval mit leichtem Knick, verlief teilweise auf dem Strand und zur anderen Hälfte auf der Uferstraße. Erst 1959 wurden die ersten Rennen vollständig auf Asphalt ausgetragen, und zwar auf dem soeben eröffneten Daytona International Speedway, der damals der schnellste Kurs in den Vereinigten Staaten und einer der ersten „Superspeedways“ auf der Welt war.

Rolex startete 1962 sein Engagement als offizieller Zeitnehmer, und bereits ein Jahr später erschien der Cosmograph Referenz 6239. Den Beinamen „Daytona“ gab Rolex ihm noch im selben Jahr, um seine Verbindung zu den imageträchtigen Rennen zu unterstreichen. So gewann der Sieger eines Rennens nicht nur eine Trophäe, sondern auch den für Rennfahrer konzipierten Cosmographen. Und weil die Rolex Daytona für Rennfahrer gebaut wurde, fiel die Tachymeterskala auf der Lünette deutlich größer aus als bei den meisten anderen Herstellern.

Auch heute noch eine Sieges-Trophäe für Rennfahrer: Der Rolex Cosmograph Daytona

Auch heute noch eine Sieges-Trophäe für Rennfahrer: Der Rolex Cosmograph Daytona

Nur langsam findet „Daytona“ aufs Zifferblatt

Die Bezeichnung „Daytona“ fand sich in den ersten Jahren nur auf einigen Zifferblättern wieder, da diese Modelle nur für den amerikanischen Markt bestimmt waren. Erst nach und nach hielt der Schriftzug auf allen Daytona-Zifferblättern Einzug: halbkreisförmig, in roten Buchstaben über dem Totalisator bei sechs Uhr.

Der typische "Daytona"-Schriftzug auf dem Zifferblatt

Der typische "Daytona"-Schriftzug auf dem Zifferblatt

Die Rolex Daytona „Paul Newman“

Besagte Referenz 6239 zog Ende der sechziger Jahre einen prominenten Träger in ihren Bann: Paul Newman. Der Schauspieler mit den blauen Augen war auch Rennfahrer – erfolgreich und schnell.

Paul Newman, Le Mans 1979

Paul Newman, Le Mans 1979
Daytona Speedway 2012

Daytona Speedway 2012

In seinen Spitzenzeiten hatte er einen eigenen Rennstall. Seine Daytona begleitete ihn auch während der Rennen. Charakteristisch für das sogenannte „Paul-Newman-Zifferblatt“ einer Rolex Daytona war die Minuterie mit Sekundeneinteilung am Zifferblattrand. Sie trug die gleiche Kontrastfarbe wie die drei Totalisatoren, in einigen Fällen mit roter Graduierung. Um die Ablesbarkeit noch weiter zu verbessern, versah Rolex die Totalisatoren zusätzlich mit den sogenannten „Klötzchenindizes“. So gaben Sammler in den Achtzigern den Uhren dieses Typs den Beinamen „Paul Newman“.

Rolex: Daytona Paul Newman Ende 1960

Rolex Daytona Ende 1960er-Jahre: Das Zifferblatt der Daytona "Paul Newman" zeichnet sich unter anderem durch eine kontrastfarbene Sekundenskala aus

Eine solche Uhr kann auf Auktionen bis zu 100.000 Euro bringen. Dabei gibt es eklatante Unterschiede. Die ursprüngliche Newman-Uhr besitzt ein weißes Zifferblatt mit schwarzen Totalisatoren und großen, gut ablesbaren Ziffern im Art-déco-Stil.

Die andere Zifferblattvariante mit kleinen, schlichteren Ziffern in den Hilfszifferblättern ist bereits für 20.000 bis 30.000 Euro zu haben. Dabei ist die Wertsteigerung immens: Ende der achtziger Jahre wurden diese Uhren für umgerechnet 3.000 bis 4.000 Euro versteigert, der Preis hat sich also fast verzehnfacht.

Paul Newman und seine Rolex Daytona (Foto: Jake’s Rolex World website, www.rolexmagazine.com)

Paul Newman und seine Rolex Daytona (Foto: Jake’s Rolex World website, www.rolexmagazine.com)

Die Daytona, die Paul Newman tatsächlich am Handgelenk trug, ist im Frühsommer 2017 wieder in der Öffentlichkeit aufgetaucht: Sie wurde dem Auktionshaus Phillips von einem gewissen James Cox übergeben, einem guten Freund von Newman und ehemaligen Partner von seiner Tochter. Paul Newman hatte die Uhr einst von seiner Frau geschenkt bekommen, sie hatte den Gehäuseboden mit dem Schriftzug "Fahr vorsichtig" gravieren lassen. Am 26. Oktober 2017 wird die Uhr in New York versteigert. Weitere Informationen über diese besondere Daytona finden Sie hier.

Mit der Daytona Referenz 6262 aus dem Jahr 1970 erhöht Rolex die Unruhfrequenz auf 21.600 Halbschwingungen pro Stunde

Mit der Daytona Referenz 6262 aus dem Jahr 1970 erhöht Rolex die Unruhfrequenz auf 21.600 Halbschwingungen pro Stunde
Für die Daytona Referenz 6264 von 1970 kehrt Rolex zur Lünette mit Acryleinlage zurück

Für die Daytona Referenz 6264 von 1970 kehrt Rolex zur Lünette mit Acryleinlage zurück

Augen auf beim Kauf einer Rolex Daytona

Beim Kauf einer Rolex Daytona sollte man Vorsicht walten lassen. Zum einen wird schnell einmal aus einer Standard-Daytona eine „Paul Newman“: Experten gehen davon aus, dass mehr gefälschte als echte Newman-Zifferblätter in Umlauf sind. Zum anderen sind auch vollständige Uhren oft nicht original, sondern aus verschiedenen Einzelteilen als sogenannte Mariage zusammengebaut.

Rolex Daytona 1971

Die Daytona Referenz 6265 von 1971 ist die letzte Baureihe mit Handaufzugswerk

Als Antrieb kam bei allen klassischen Daytona-Handaufzugsmodellen das Valjoux-Kaliber 72 in verschiedenen Ausbaustufen zum Einsatz. Das Uhrwerk hat Rolex umfassend bearbeitet, mit einer eigenen Stoßsicherung versehen und in Gold- oder Stahlgehäuse eingeschalt. Das Großserienwerk erleichtert die Fälschung ebenfalls, da es in namenlosen Chronographen für wenige Hundert Euro zu haben ist. Die Unterschiede zwischen den Kalibervarianten fallen erst auf den zweiten Blick auf. Daher sollten solche Uhren nur bei namhaften Auktionshäusern oder Händlern gekauft werden; zudem ist immer eine Prüfung beim Hersteller ratsam.

Die Großserientechnik hat aber auch Vorteile: Ersatzteile für das Werk sind leicht zu finden, und auch Gehäusekomponenten wie Krone, Tubus oder Plexiglas lassen sich mit Originalteilen ersetzen.

Die Meilensteine der Rolex Daytona

Mit der Referenz 6240 stellte Rolex 1965 auf verschraubte Drücker um, die die Uhr ähnlich hermetisch abdichteten wie die Oyster-Modelle ohne Stoppfunktion. Auf die erhöhte Wasserdichtheit wurde nun auch auf dem Zifferblatt hingewiesen: Die Beschriftung „Cosmograph“ wurde um „Oyster“ ergänzt. Zudem erhielten die Uhren schwarze Lünetten mit Acryleinlage. Extrem selten – und nur 1970 gebaut – ist die Referenz 6262, die zur gravierten Stahllünette und unverschraubten Drückern zurückkehrt. Verändert wurde zudem das Werk: Rolex erhöhte die Frequenz des Valjoux-Kalibers auf von 18.000 auf 21.600 Halbschwingungen pro Stunde.

Rolex: Daytona Automatik 1988

Mit dem Kaliber 4030, einem modifizierten Zenith El Primero, erhält die Rolex Daytona ein Automatikwerk

Die Referenz 6264 aus den Jahren 1970 bis 1972 übernahm dieses Werk, nutzte aber im Gegensatz zur 6262 die Lünetteneinlage aus Acryl sowie die verschraubten Drücker. Die letzten Baureihen mit Handaufzugswerk waren die Referenzen 6263 und 6265, die von 1971 bis 1988 produziert wurden. Besonders wertvoll ist dabei die erstere Variante: 2013 schlug das Auktionshaus Christie's eine solche Uhr für eine knappe Million Schweizer Franken zu – ein absoluter Rekordpreis.

Die erste Rolex Daytona mit Automatikaufzug

Im Jahr 1988 war die mechanische Uhr eigentlich ein Relikt aus alter Zeit – längst hatte die Quarztechnik um sich gegriffen. Rolex entschied sich in dieser schwierigen Phase, die Daytona zur Automatikuhr weiterzuentwickeln. Das Werk stammte allerdings nicht aus eigener Fertigung, sondern von Zenith: Das El Primero, das seit 1969 nahezu unverändert gebaut wird, besitzt eine erhöhte Unruhfrequenz von 36.000 Halbschwingungen pro Stunde. Rolex überarbeitete das Werk stark und nannte es Kaliber 4030. Unter anderem wurde die Frequenz auf 28.800 Halbschwingungen verringert, was eine höhere Gangdauer und größere Service-Intervalle mit sich brachte. So zertifizierte Rolex die neuen Modelle als COSC-Chronometer. Das spiegelte sich auch auf dem Zifferblatt wider: Ab sofort war nicht mehr nur „Oyster Perpetual Cosmograph Daytona“ zu lesen, sondern auch „Superlative Chronometer Officially Certified“. Zudem wurden die bis heute bekannten Ringe um die Totalisatoren eingeführt. Doch nicht nur auf dem Zifferblatt kam es zu Veränderungen. Das Gehäuse von bis dato 36 Millimetern Durchmesser wuchs auf 40 Millimeter und schützte nun auch die Krone.

Die Rolex Daytona mit dem Zusatz „Superlative Chronometer Officially Certified“ auf dem Zifferblatt

Die Rolex Daytona mit dem Zusatz „Superlative Chronometer Officially Certified“ auf dem Zifferblatt

Nun wandelte sich auch das Verlangen nach dem sportlichen Chronographen: Wartezeiten von drei Jahren waren für Daytona-Käufer keine Seltenheit mehr. Rolex bot weiterhin die Modelle in Stahl und Gelbgold an, die später durch Bicolorvarianten und andere Goldtöne ergänzt wurden.

Auf dem Gebrauchtmarkt sind die Bicolormodelle ab den späten achtziger Jahren am günstigsten: Die Preise starten bei etwa 6.000 Euro. Stahlmodelle in gutem Zustand sind mit Preisen ab 7.000 Euro bereits etwas teurer. Auch hier gilt: mit offenen Augen kaufen, am besten beim renommierten Juwelier oder Auktionshaus. Papiere und Box sind zwar wertsteigernd, allerdings kein Kriterium für die Echtheit einer Uhr, denn auch dieses Zubehör wird meisterlich gefälscht.

Mit Automatik-Manufakturwerk wird die Rolex Daytona zum absoluten Klassiker

Zur Jahrtausendwende setzte Rolex neue Maßstäbe und präsentierte die Daytona erstmals mit hauseigenem Uhrwerk: Das bis heute verbaute Kaliber 4130 verfügt über 44 Lagersteine, 72 Stunden Gangautonomie und die Rolex-typischen Kif-Stoßsicherungen für Unruh und Ankerrad. Eine vertikale Kupplung ermöglicht das ruckfreie Anlaufen des Stoppsekundenzeigers, und die Chronographenfunktionen werden – wie schon beim Zenith-Kaliber – über ein Schaltrad gesteuert.

Rolex: Das Automatik-Manufakturkaliber 4130 arbeitet seit 2000 in der Daytona

Rolex: Das Automatik-Manufakturkaliber 4130 arbeitet seit 2000 in der Daytona
Das hauseigene Automatik-Kaliber 4130 macht die Rolex Daytona 2000 zur Manufakturuhr

Das hauseigene Automatik-Kaliber 4130 macht die Rolex Daytona 2000 zur Manufakturuhr

Äußerlich ist der Wechsel nur am Zifferblatt erkennbar: Die mitlaufende Sekunde ist von der Neun zur Sechs gewandert, und die Zeigeraugen des Minuten- und Stundenzählers liegen nun minimal oberhalb der Mittelachse.

Rolex: Cosmograph Daytona Platinum

Zum 50. Geburtstag der Rolex Daytona erschien diese Platinversion mit brauner Keramiklünette

Seit 16 Jahren gibt es nun die Daytona mit Manufakturwerk, und seit elf Jahren besitzt sie die Rolex-eigene Parachrom-Bleu-Spirale. Die Preise sind hoch – junge Gebrauchtuhren in Stahl kosten nahezu so viel wie ein neues Exemplar. Die gezeigte Platinversion mit brauner Keramiklünette ist ein Jubiläumsmodell, das zum 50-jährigen Bestehen der Daytona aufgelegt wurde.

Die neuesten Varianten der Oyster Perpetual Cosmograph Daytona

Zur Baselworld 2016 stellte Rolex zwei neue Edelstahl-Varianten ihres begehrten Klassikers vor: Die Oyster Perpetual Cosmograph Daytona gibt es mit einem weißen oder schwarzen Zifferblatt. Dass schwarze Totalisatoren mit einem hellen Zifferblatt und helle Hilfszifferblätter mit einem schwarzen Zifferblatt kombiniert werden, ist nichts Neues. Bereits bei den ersten Daytonas setzte Rolex auf den Kontrast, um eine bessere Ablesbarkeit zu erzeugen. Neu sind 2016 die schwarzen Totalisatorenkreise und die schwarze Cerachrom-Monobloc-Lünette. Diese Lünette aus schwarzer Keramik soll an das Modell von 1965 erinnern, das ebenfalls eine schwarze Lünette trug – allerdings aus Plexiglas. Der Preis der beiden neuen Daytonas von 2016 beträgt jeweils 11.300 Euro.

Rolex: Oyster Perpetual Cosmograph Daytona

Rolex Oyster Perpetual Cosmograph Daytona von 2016
Rolex: Oyster Perpetual Cosmograph Daytona in Schwarz

Rolex: Oyster Perpetual Cosmograph Daytona in Schwarz

Mit der patentierten Cerachrom-Monoblock-Tachymeterlünette kann der Träger Durchschnittsgeschwindigkeiten bis zu 400 Kilometer pro Stunde ermitteln. Dafür wird die Skala noch vor der Wärmebehandlung bei 1.500 Grad Celsius in der Keramikmasse herausgearbeitet und dann im PVD-Verfahren (Physical Vapour Deposition, physikalische Gasphasenabscheidung) mit einer Platinschicht überzogen. So zeichnet die Lünette eine besondere Kontrastschärfe aus. Außerdem ist sie kratzfest, korrosionsbeständig und die Farbe vor UV-Licht geschützt. Die Cerachrom-Monobloc-Lünette kam erstmals 2011 bei einer Daytona aus Everose-Gold zum Einsatz und zierte ebenfalls die Jubiläums-Platin-Daytona aus dem Jahr 2013.

Die Chronos-Redaktion hat eines der ersten in Deutschland ausgelieferten neuen Daytona-Modelle ergattert und ausführlich getestet. Ob sich das Warten auf die derzeit begehrteste Uhr der Welt lohnt, verrät der Artikel:

Hier können Sie den Test der neuen Rolex Daytona für 2,90 Euro herunterladen und direkt lesen!

Das offizielle Video von Rolex zur neuen Oyster Perpetual Cosmograph Daytona

2017 stellte Rolex die Daytona in Gelb-, Weiß- und Everose-Gold vor. Der Gehäusedurchmesser von 40 Millimetern, die Cerachrom-Lünette und das Automatikkaliber 4130 mit Rolex-Zertifikat "Chronometer der Superlative" wurden übernommen. Die aktuellen Preise: ab 25.000 Euro in Gelbgold, ab 26.150 Euro in Weißgold, ab 26.150 Euro in Everose-Gold – jeweils mit Oysterflexband, das die Daytona 2017 erstmals erhält. Mit Edelmetallbändern sind die Uhren jeweils rund 7.000 bis 8.000 Euro teurer, teilweise stehen sie auch mit Diamantzifferblättern zur Wahl.

Die folgende Bildergalerie zeigt die aktuellen Daytona-Modelle live und am Handgelenk:

Zertifizierung der Rolex Daytona als „Chronometer der Superlative“

2015 führte Rolex die Zertifizierung als „Chronometer der Superlative“ ein. Dieser neue Präzisionsstandard bescheinigt, dass die getestete Uhr eine Reihe von Rolex-eigenen Prüfungen bestanden hat. Dabei wird die Zertifizierung nicht nur am Werk, sondern an der fertig montierten Uhr vorgenommen. Die Gangtoleranz eines „Chronometers der Superlative“ nach dem Einschalen liegt bei etwa -2/+2 Sekun­den pro Tag. So sind die Präzisionskriterien mehr als doppelt so streng wie die der COSC. Der Status „Chronometer der Superlative“ ist zusätzlich mit einer internationalen Fünf-Jahres-Garantie verbunden. Die Rolex-Uhren werden aber auch weiterhin von der COSC geprüft. Die 2016 vorgestellten neuen Varianten der Oyster Perpetual Cosmograph Daytona tragen ab sofort das grüne Siegel und gelten damit als „Chronometer der Superlative“. Wie die 2016 erschienene Rolex Daytona live aussieht, sehen Sie im folgenden Video von der Baselworld 2016. Der englischssprachige Kommentar und die Bilder geben einen ausführlichen Eindruck von der Uhr:

Text: Thomas Gronenthal, Alexander Krupp und Melanie Feist

Fortlaufend aktualisierter Artikel, erstmals online gestellt im Dezember 2015.

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