Rolex: Elegante Uhren-Zeiten

Eine der elegantesten Rolex-Uhren und bei Sammlern besonders begehrt ist die Referenz 6062, die von 1950 bis 1954 gebaut wurde. Diese Uhr, die von Sammlern und Experten bisweilen als die beste Rolex aller Zeiten bezeichnet wird, vereint ein zentrales Zeigerdatum, zwei Fensteranzeigen für Wochentag und Monat sowie eine Mondphasenindikation.
Es wurden lediglich 350 Exemplare in Gelbgold, 50 Stück in Rotgold und nur eine Hand voll Uhren in Stahl gebaut. Die genaue Anzahl lässt sich nicht mehr nachvollziehen, aber in jedem Fall ist die Version mit schwarzem Zifferblatt und Diamantindexen die seltenste Stahlvariante überhaupt: Bisher sind nur zwei Uhren auf dem Markt aufgetaucht.

Für Auktionsbesucher etwas leichter zu bekommen, aber dennoch ein Glanzpunkt jeder Sammlung, sind Gelbgoldmodelle wie die abgebildete 35-Millimeter-Uhr von 1954 mit versilbertem Zifferblatt, Keilindexen und Lederarmband. Das 18-karätige Goldgehäuse besitzt den Rolex-typischen Vollgewindeboden – in dieser Ausführung mit Rund- statt Längsschliff – sowie die selten gewordene „Super Oyster“-Krone, die auch in der Zeigerstellposition kein Wasser eindringen lässt.

Versteckter Antrieb
Das 9¾-linige Automatikkaliber wurde wie jedes von Rolex verwendete Werk mit einem Chronometerzertifikat für seinen genauen Gang ausgezeichnet. Es erhielt eine Glucydur-Schraubenunruh sowie gebläute Schrauben und wurde komplett rhodiniert. Leider entzieht sich das Werk auch nach dem Öffnen des massiven Bodens neugierigen Blicken, da es komplett von der Automatikbrücke verdeckt wird.
Wer eine Rolex Referenz 6062 sein Eigen nennen will, muss tief in die Tasche greifen: Sammlerträume wie die abgebildete Gelbgoldversion erreichten auf Auktionen in letzter Zeit Zuschläge von 90.000 bis 110.000 Euro.
Fotos und Basisinformationen: Auktionshaus Dr. Crott
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