Produkt: Download: Porsche Design 1919 Globetimer UTC im Test
Download: Porsche Design 1919 Globetimer UTC im Test
Die 1919 Globetimer UTC von Porsche Design ist eine innovative GMT-Uhr, die das Reisen am Handgelenk per Knopfdruck ermöglicht. Das UHREN-MAGAZIN hat die GMT-Uhr ausführlich getestet.

Rolex GMT Master: Entwicklung, aktuelle Modelle und Preise

Von der Uhr für Piloten zu einem der begehrtesten Rolex-Modelle

Rolex stellte die GMT-Master 1954 als Zeitzonenuhr für Piloten vor. Im Laufe der Jahre änderte sich das Design kaum. Nur bei den Farben auf der Lünette gab es Vielfalt. Das lag auch an den verbesserten Materialien.

Rolex: GMT-Master
Die erste GMT- Master von 1954 (Referenz 6542) besaß noch keinen Kronenschutz (Bild: Bert Buijsrogge)

Die GMT-Master gehört zu den begehrtesten Modellen von Rolex. Ihre Enstehungsgeschichte ist eng mit der Fliegerei verbunden: Als die Fluggesellschaft Pan Am begann, Transatlantikflüge durchzuführen, suchten die Verantwortlichen nach einer Uhr, die mehrere Zeitzonen darstellen konnte. Zudem sollte sie präzise laufen, denn eine hohe Ganggenauigkeit war damals extrem wichtig für Piloten. Rolex entwickelte daraufhin die GMT-Master.

Anzeige

Seit der Präsentation 1954 war die GMT-Master nicht nur bei Pan-Am-Flugkapitänen beliebt, sondern auch bei NASA- und US-Airforce-Piloten. Geschäftsleute, die häufiger in unterschiedliche Zeitzonen reisten, trugen sie ebenfalls. Denn der Jetlag lässt sich einfacher verkraften, wenn man die Ortszeit und die Heimatzeit gleichzeitig sieht – ein psychologischer Effekt.

Die erste GMT-Master war die Referenz 6542, die 1954 eingeführt wurde. Sie besaß keinen Kronenschutz und eine Lünette mit Bakelit-Inlay für die 24-Stunden-Skala. Dieses Bauteil wurde, da es sehr schnell brach, schon nach zwei Jahren durch ein Inlay aus Aluminium ersetzt. Dieses Modell sah man auch im James-Bond-Film „Goldfinger“ am Arm der Pilotin Pussy Galore. Die Referenz 6542 wurde bis 1959 gebaut.

Rolex: GMT-Master
Lange Bauzeit: Die zweite Version der GMT-Master (Referenz 1675) wurde von 1959 bis 1980 produziert (Bild: Bert Buijsrogge)

Wahrscheinlich das bekannteste alte GMT-Master-Modell ist die Referenz 1675. Sie wurde von 1959 bis 1980 hergestellt. Die lange Bauzeit und die daraus resultierenden hohen Stückzahlen sind wahrscheinlich auch der Grund, warum man diese Uhr relativ problemlos in einem guten Zustand auftreiben kann. Einige Sammler mögen sogar lieber die etwas abgenutzten Exemplare.

Bis in die späten 1960er Jahre besaß der 24-Stunden-Zeiger ein kleines Dreieck als Spitze. Er wurde in den 1970ern von einem roten Zeiger mit größerem Dreieck abgelöst. Frühe Versionen besaßen ein Rehaut und einen spitz zulaufenden Kronenschutz. Die GMT-Master war die erste Rolex-Sportuhr, die man sowohl mit Oyster- als auch mit Jubilé-Band bekam.

Die erste GMT-Master II: “Fat Lady”

Die Referenz 1675 wurde 1980 von der Referenz 16750 mit neuem Werk und glänzendem Zifferblatt abgelöst. Da sie nur bis 1988 gebaut wurde, ist sie recht selten und gesucht. Noch begehrter ist allerdings die Referenz 16760, genannt „Fat Lady“, die erste GMT-Master II. Bei diesem Modell ließ sich erstmals nicht nur die Lünette verdrehen, um eine Zeitzone einzustellen, sondern auch der Stundenzeiger. Außerdem besitzt die „Fat Lady“ ein dickeres Gehäuse, einen kräftigeren Kronenschutz sowie ein Saphirglas. Sie war nur mit „Coke“-Lünette, also halb schwarzer, halbroter 24-Stunden-Skala, erhältlich. Der Referenz 1675 folgte 1989 die Referenz 16700 – zuerst noch mit Tritium-Leuchtmasse und ab etwa 1997 mit Superluminova. Im Jahr 2001 wurde die Referenz 16700 zugunsten der parallel gebauten Referenz 16710 eingestellt.

Rolex: GMT-Master
Gesucht: die 1980 eingeführte Referenz 16750, genannt „Fat Lady“ (Bild: Bert Buijsrogge)

Die Referenz 16710 machte während ihrer Produktionszeit von 1989 bis 2007 einige Veränderungen durch: Auch bei ihr löste Superluminova die Tritium-Leuchtmasse ab. Das Band bekam massive Endglieder, die durchbohrten Bandanstöße verschwanden. Die Referenz 16710 boten die Genfer mit drei verschiedenen Lünetten an: Schwarz, Schwarz-Rot (genannt Coke) und Blau-Rot (genannt Pepsi).

Rolex: GMT-Master
Pepsi, Coke und Schwarz: Die Referenz 16710 (1989–2007) gab es mit drei unterschiedlichen Lünetten (Bild: Bert Buijsrogge)

Die aktuelle GMT-Master II wurde 2005 in Gold vorgestellt. Goldmodelle erkennt man übrigens an der Ziffer Acht am Ende der Referenznummer. 2006 folgte die Bicolor-Version mit der Referenz 16713LN. Schon früher gab es Bicolor-Ausführungen, deren Spitznamen „Root Beer“, „Nipple Dial“ oder „Tigerauge“ kreativ auf die Besonderheiten Bezug nehmen.

Rolex: GMT-Master
„Nipple Dial“: Die Goldmodelle besaßen teilweise andere Indexe (Bild: Bert Buijsrogge)

2008 wurde die Referenz 116710LN (die Buchstaben stehen für „lunette noir“) in Stahl eingeführt – mit leicht überarbeitetem, etwas größerem Gehäuse, Keramiklünette und Triplock- statt Twinlock-Krone. Zur Freude vieler Rolex-Liebhaber wurde auch das Armband überarbeitet und fiel nun deutlich massiver aus. 2013 folgte die erste Batman mit schwarz-blauer Lünette. 2018 brachte die Pepsi in Stahl das Jubilé-Band und das neue Werk in die Kollektion. Und seit 2019 verfügen alle Modelle über das neue Kaliber.

Die Rolex GMT-Master gab es in vielen Varianten
Die GMT-Master gab es in vielen Farbvarianten – das Design blieb aber weitgehend gleich (Bild: Bert Buijsrogge)

Rolex GMT-Master II – Alle Modelle im Überblick

Rolex hat in den letzten zwei Jahren die Kollektion komplett erneuert, auch wenn sich beim Design seit Einführung der Keramiklünetten 2005 außer den Farben und neuen Armbändern nicht viel getan hat. 2019 stellten die Genfer Varianten wie das Stahlmodell mit schwarzer Lünette ein. Es gibt nun nur noch zweifarbige Lünetten und das neuere Kaliber 3285 mit 70 Stunden Gangreserve. Beide Stahlvarianten besitzen das Jubilé-Band.

Rolex GMT-Master II in Rotgold mit Root-Beer-Lünette:

Rolex GMT-Master II
Rotgold, 40 Millimeter, Manufakturkaliber 3285, Automatik, Chronometer, seit 2018, (2019: 33.400 Euro), 35.800 Euro

2018 präsentierte Rolex die Rotgoldvariante der GMT-Master II. Sie nimmt die schwarz-braune Lünette früherer Versionen wieder auf, die von Sammlern „Root-Beer“ genannt wird. Wie alle aktuellen Modelle der Linie verfügt sie über das neue Werk.

Rolex GMT-Master II in Weißgold mit blauem Zifferblatt und Pepsi-Lünette:

 

Rolex GMT-Master II
Weißgold, 40 Millimeter, Manufakturkaliber 3285, Automatik, Chronometer, Zifferblatt blau, seit 2018, (2019: 33.400 Euro), 35.800 Euro

Die weißgoldene Pepsi bekommt seit 2018 zur besseren Unterscheidbarkeit vom Stahlmodell ein blaues Zifferblatt. Die kleine Rolex-Krone zwischen den Wörtern Swiss Made weist auf das neue Werk hin.

Rolex GMT-Master II in Weißgold mit Meteorit-Zifferblatt und Pepsi-Lünette:

Rolex GMT-Master II
Weißgold, 40 Millimeter, Manufakturkaliber 3285, Automatik, Chronometer, Zifferblatt Meteorit, seit 2019, (2019: 34.900 Euro), 37.350 Euro

Die exklusivste und teuerste GMT-Master stellte Rolex 2019 vor: Eine Weißgold-Pepsi mit Meteoritenzifferblatt. Interessanterweise kommen nun alle GMT-Master-II-Modelle aus Gold sowie einer Kombination aus Gold und Stahl am Oyster-Band, während alle Stahlmodelle das Jublié-Band besitzen.

Rolex GMT-Master II in Edelstahl und Rotgold mit Root-Beer-Lünette:

Rolex GMT-Master II
Edelstahl und Rotgold, 40 Millimeter, Manufakturkaliber 3285, Automatik, Chronometer, schwarz-braune Lünette, seit 2018, (2019: 12.800 Euro), 13.850 Euro

Wahrscheinlich die günstigste Möglichkeit an eine aktuelle GMT-Master II heranzukommen, da die Stahlmodelle kaum zu bekommen sind und teurer gehandelt werden als der Neupreis der Bicolor-Variante.

Rolex GMT-Master II in Edelstahl mit schwarzem Zifferblatt und Pepsi-Lünette:

Rolex GMT-Master II
Edelstahl, 40 Millimeter, Manufakturkaliber 3285, Automatik, Chronometer, blau-rote Lünette („Pepsi“), seit 2018, (2019: 8.400 Euro), 9.000 Euro

Die blau-rote GMT-Master II, genannt „Pepsi“ entspricht dem Ursprungsmodell in der Farbgebung und stellt die gesuchteste Variante dar. Obwohl Rolex 2019 deutlich mehr Uhren auslieferte und trotz der Preiserhöhung 20202, ist sie sehr schwer zu bekommen.

Rolex GMT-Master II ‘Batman’ in Edelstahl mit schwarzem Zifferblatt:

Rolex GMT-Master II
Edelstahl, 40 Millimeter, Manufakturkaliber 3285, Automatik, Chronometer, schwarz-blaue Lünette („Batman“), seit 2019, (2019: 8.400 Euro), 9.000 Euro

Die wegen ihrer Farbe liebevoll „Batman“ genannte Variante wurde erst 2019 in der Version mit Jubilé-Band und neuer Kalibergeneration 3285 vorgestellt. Auch hier übersteigt die Nachfrage das Angebot deutlich. Nach dem Chronograph Daytona in Stahl sind die beiden GMT-Master-II-Modelle die gesuchtesten Rolex-Uhren.

Text: Robert-Jan Broer und Jens Koch

[9904] [9848]

Produkt: Download: Tudor Black Bay GMT im Test
Download: Tudor Black Bay GMT im Test
Mit dem neuen Manufakturkaliber MT5652 kommt die Funktion der Weltzeit in die Tudor Black Bay. Das UHREN-MAGAZIN hat die GMT-Uhr ausführlich getestet.

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Have a Rolex GMT II “Pepsi” on order and have now waited one year. I have been told it may take two years or longer. To wait or not to wait, that is the question? The price has gone from 8400 to 9000 Euros and is it worth the wait? Seiko is looking very good with almost the same design and “all considered” maybe better. The price is 5200 Euros and almost no wait. Now let me think…….. Hmmmmmmmmmm…………

    Dan

    Auf diesen Kommentar antworten

Schreiben Sie einen Kommentar zu Daniel Preston Antworten abbrechen

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Das könnte Sie auch interessieren