5 Fakten über Breitling

Was wissen Sie über Breitling?

 Redaktion
von Redaktion
am 5. September 2016

Denkt man an Breitling, denkt man fast automatisch an den Navitimer. Und das ist auch kein Wunder, vereint der Breitling Navitimer doch alles, wofür die Marke steht: präzise technische Zeitmesser – genauer gesagt Chronographen. Mit Chronographen begann auch 1884 die Geschichte von Breitling, als sich Gründervater Léon Breitling (1860-1914) im Schweizer Jurastädtchen Saint-Imier mit einem Uhrenatelier selbstständig machte. Separate Drücker für Start und Stopp sowie die Nullstellung wie wir sie heute gewohnt sind, basieren ursprünglich auf einer Breitling-Entwicklung. Bis heute ist Breitling eine der beliebtesten Sportuhrenmarken der Welt. Neben den Chronographen ist das Familienunternehmen Breitling auch für seine enge, historisch gewachsene Beziehung zur Fliegerei bekannt. Mit dem Breitling Jet Team verfügt das Unternehmen sogar über eine eigene Kunstflugstaffel. Außerdem werden eigene Flugshows veranstaltet und die Marke besitzt so legendäre Flugzeuge wie eine DC-3 von 1940 und eine Super Constellation von 1955. Breitling wirbt nicht nur mit dem Fliegen, die Chefs fliegen selbst! Schon der 2015 verstorbene Patron Ernest Schneider war ein begeisterter Pilot, das Gleiche gilt für seinen Sohn und Nachfolger Théodore sowie für Vizepräsidenten Jean-Paul Girardin. Die jährliche Produktion von Breitling wird auf 120.000 Uhren geschätzt. Was Sie sonst noch über Breitling wissen sollten, erfahren Sie in unserem Faktencheck.

Breitling: Navitimer 01
Breitling: Navitimer 01

Fakt #1 über Breitling: Die 3 wichtigsten Modelle

Der Navitimer ist die große Breitling-Ikone. Schon bei seiner Einführung 1952 verfügte die Herrenuhr über die von weitem erkennbare gerändelte Drehlünette mit Rechenschieberfunktion, die Piloten als Navigationshilfe verwendeten. Übrigens wird der berühmte Navitimer “Nawitaimer” ausgesprochen und nicht “Näiwitaimer”. Denn der Breitling Navitimer hat nichts mit der Navy zu tun; der vordere Wortteil leitet sich ab vom Begriff “navigation”.

Breitling: Chronomat 44
Breitling: Chronomat 44

Zwei weitere wichtige Modelle für Breitling sind der Chronomat und die Superocean. 1941 brachte Breitling den ersten Chronomat auf den Markt. Im Laufe der Jahrzehnte veränderte Breitling immer wieder das Aussehen des Chronomaten.1984 erhielt der Chronomat die berühmten aufgesetzten Lünettenreiter. Das bis 200 Meter wasserdichte Modell Superocean zeigt, dass Breitling nicht nur Luft, sondern auch Wasser kann. Die Superocean Heritage 44 (Bild) ist heute weltweit das meistverkaufte Modell der Marke.

Breitling: Superocean Heritage 44
Breitling: Superocean Heritage 44

Fakt #2 über Breitling: Quarzuhren

Breitling baut auch Quarzuhren. Die Marke lässt ausnahmslos alle Uhrwerke (Mechanik und Quarz) von der unabhängigen Schweizer Prüfstelle COSC als offizielle Chronometer zertifizieren. Zu den Quarzuhren von Breitling gehört auch die bekannte Emergency-Uhr, die mit zwei hochfrequenten Notrufsendern ausgestattet ist. So hat die Emergency bereits mehr als 20 Menschen das Leben gerettet. Aber auch ganze Kollektionen wie die Colt-Fliegeruhren oder die Superocean Chronograph M2000, die bis 2.000 Meter Tiefe wasserdicht bleibt, sind durchgehend mit einem Quarzwerk ausgestattet. Zudem schlägt in den Damenuhren von Breitling meist ein elektronisches Herz.

Breitling: Emergency II
Breitling: Emergency II

Fakt #3 über Breitling: Das Logo

Erst mit dem Verkauf von Breitling 1979 an Ernest Schneider erhielt die Marke ihr heute so bekanntes Logo: Das geflügelte B mit dem stilisierten Anker symbolisiert Breitlings Affinität zur Fliegerei und dem Tauchsport. Früher prangten nur ein schlichtes »B« und der Firmenschriftzug auf den Zifferblättern. Und mit der Lancierung des Navitimers wurde die Initiale der Marke das erste Mal mit dem Zeichen der Pilotenvereinigung AOPA (Aircraft Owners and Pilots Association) kombiniert.

Ernest Schneider
Ernest Schneider

2003 startete Breitling eine Kooperation mit dem britischen Luxus-Autobauer Bentley, die zu der eigenständigen Kollektion Breitling for Bentley führte. Das Breitling-Logo prangt auch bei diesen Modellen auf Zifferblatt, wird aber um den Zusatz “Bentley” ergänzt und ist am Rändelrelief auf der Lünette, das an den Kühlergrill eines Bentleys erinnern soll, zu erkennen.

Breitling for Bentley: Bentley B04 GMT
Breitling for Bentley: Bentley B04 GMT

Fakt #4 über Breitling: Erste Uhr ohne Chronographen-Funktion

Die erste Uhr ohne Chronographen-Funktion lancierte Breitling 1951: Die Unitime war eine Dreizeigeruhr mit Datum und drehbarer Lünette, auf der die Namen von 24 Hauptstädten standen. Dies kombiniert mit einer zweifarbigen 24-Stunden-Skala erlaubte es dem Träger, Lokalzeiten aus anderen Zeitzonen abzulesen.

 

Breitling: Galactic Unitime Sleek
Aktuelle Variante der Galactic Unitime Sleek von Breitling

Fakt #5 über Breitling: Kontrastfarbe Gelb

Das »Breitling-Gelb«, das kontrastiv zum dominierenden Schwarz eingesetzt wird, wurde eher zufällig zum Erkennungszeichen der Marke. In den 1950er-Jahren waren Anzeigen in Zeitschriften und Zeitungen zumeist schwarz-weiß oder in vier Farben abgedruckt. Breitling wollte sich davon abheben. Da ihre Inserate aber vor allem aus technischen Beschreibungen bestanden, brauchte es eine kräftige Signalfarbe, die den Text gut zur Geltung brachte. Blau oder Rot waren zu dunkel und so entschied man sich für ein kräftiges Gelb.

Breitling-Werbung der 1950er-Jahre: "Für das Flugzeug – für den Pilot"
Breitling-Werbung der 1950er-Jahre: “Für das Flugzeug – für den Pilot”

Fortlaufend aktualisierter Artikel, ursprünglich online gestellt im September 2016.

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