Pflege- und Tragetipps für mechanische Uhren

 Redaktion
von Redaktion
am 22. April 2010

CHTest.qxpDie Uhr ist ein hochkompliziertes Konstrukt: im Innern arbeiten Zugfeder, Räder und Hemmung perfekt zusammen.

Um auch noch über Generationen hinweg die richtige Zeit anzuzeigen, ist die richtige Pflege der Uhr enorm wichtig.

 

Wachtime.net gibt Ihnen Pflege- und Tragetipps, damit Sie so lange wie möglich Freude an Ihrer Uhr haben.

Die Uhr sollte stets vor Stößen, starker Hitze, Chemikalien, mechanischem Abrieb und Magnetfeldern geschützt werden. Vor allem Letztere können in einigen Fällen dazu führen, dass sich Bauteile des Uhrwerks aus Stahl und insbesondere die Spiralfeder magnetisieren. Einige Elemente können aneinander haften und die Uhr in der Folge deutlich vorgehen oder stehenbleiben. In diesem Fall muss sie zum Fachgeschäft gebracht werden.

Nachts, zum Schlafen, sollte die Uhr abgelegt werden. Vor allem beim Schlafen neigt der Körper zur verstärkten Schweißbildung. Hier kann es zu ungewollten chemischen Reaktionen kommen. Rückstände von Hautschweiß, besonders nach dem Sport, sollten regelmäßig abgewischt werden, so haben Armband und Gehäusedichtungen eine wesentlich längere Lebensdauer.

Bildet sich Kondenswasser (Beschlag unter dem Glas), muss die Uhr sofort ins Fachgeschäft gebracht werden, damit die Feuchtigkeit keinen Schaden anrichtet.

Beim Tragen der Uhr sollte die Krone stets hineingedrückt oder, falls es sich um eine Schraubkrone handelt, festgeschraubt sein.

Um Schäden am Uhrwerk zu vermeiden, sollten Sie als Laie Ihre Uhr niemals selbst öffnen.

Zifferblätter sind besonders sonnenempfindlich. Vermeiden Sie es deshalb, die Uhr der prallen Sonne auszusetzen. Die Folge der UV-Strahlung sind sonst Verfärbungen.

Ab und an sollte die Uhr kurz mit einem weichen Tuch aus Baumwolle gereinigt werden. Gehäuseschäden sind umgehend vom Fachmann zu beheben. Nur ein dicht verschlossenes und unbeschädigtes Gehäuse kann das Uhrwerk optimal schützen.

Sie sollten niemals Reinigungsmittel aus dem Supermarkt verwenden. Diese können chemische Stoffe enthalten, welche möglicherweise die Materialien Ihrer Uhr angreifen. Sie sollten nur Reinigungsmittel verwenden, die zur Uhren-Reinigung vorgesehen sind. Nehmen Sie Lederarmbänder bei der Reinigung Ihrer Uhr immer ab. Leicht verschmutzte Gehäuse können bei einer wasserdichten Uhr mit einem feuchten Tuch abgewischt werden.  

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 Darüber hinaus ist es empfehlenswert, bei mechanischen Uhren etwa alle fünf Jahre das Werk eingehend prüfen, reinigen und ölen zu lassen.

  

 
 
 Kurz zusammengefasst:

• Trocken und staubfrei (Etui oder Vitrine) lagern, wertvolle Uhren natürlich im Safe
• Extrem niedrige und extrem hohe Temperaturen vermeiden
• Mehrere Gehäuse voneinander trennen, es können sonst beim Zusammenstoßen Kratzer und Abreibungen entstehen
• Direktes Sonnenlicht vermeiden. Zifferblatt und Zeiger könnten durch lange Sonneinstrahlung beschädigt werden
• Bei längerem Lagern das Uhrengehäuse und Armband von Staub und Tragespuren mit einem weichen Tuch reinigen
• Automatikuhren sollten regelmäßig bewegt werden (Uhrenbeweger)
• Wasserdichte Uhren können mit einem leicht feuchten Tuch gereinigt werden
• Armbänder aus Leder sollten nicht mit Feuchtigkeit in Berührung kommen
• Nur spezielle Reinigungsmittel verwenden
• Alle fünf Jahre sollten mechanische Uhren einer Revision beim Fachmann unterzogen werden. Hier wird das Uhrwerk gereinigt, geölt und neu justiert
• Handaufzugsuhren werden bis zum ersten Widerstand aufgezogen. Wenn die Uhr über diesen Widerstand aufgedreht wird, kann das Uhrwerk beschädigt werden

Ob Ihre Uhr wasserdicht ist, wie Sie das Armband selbst wechseln können und andere nützliche Tipps erhalten Sie nur auf Watchtime.net.

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