Produkt: Download: Breitling Superocean Héritage II im Test
Download: Breitling Superocean Héritage II im Test
Die Superocean Heritage II gestaltete Breitling ganz neu. Verändert haben sich Lünette, Zifferblatt und Uhrwerk. In der Taucheruhr tickt das Tudor-basierte B20.

Was ist ein Tauchcomputer und welche Funktionen hat er?

Tauchcomputer steigern die Sicherheit im Tauchsport

So faszinierend die Unterwasserwelt ist, so wenig ist der Mensch für sie geschaffen. Die fehlende Luft zum Atmen und der zunehmende Druck in der Tiefe sind die entscheidenden Faktoren dafür, dass der Eintritt in diese fremde Umgebung von steter Lebensgefahr begleitet wird. Und trotzdem hat sich das Tauchen über die letzten Jahrzehnte von der extremen Aktivität einiger Weniger zu einem beliebten Massensport entwickelt, dem ein statistisches Unfall-Risiko nachgesagt wird, das geringer ist als bei vielen anderen gängigen Sportarten. Zuverlässiges nahezu ausfallsicheres Tauch-Equipment und ein hoch standardisiertes Ausbildungssystem mit gleichermaßen einfachen wie wirksamen Sicherheitspraktiken sind die entscheidende Voraussetzung dafür.

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Tauchcomputer spielen in diesem Gesamtzusammenhang eine besondere Rolle. Bei korrekter und sorgfältiger Verwendung sind sie ein weiterer Garant für Sicherheit, vor allem aber haben sie zu einer enormen Steigerung des Komforts im Tauchsport gesorgt. Die Sättigung der Körpergewebe mit Stickstoff und anderen Inertgasen unter dem mit zunehmender Tiefe steigenden Umgebungsdruck kann zu gefährlichen Dekompressionsunfällen führen. Die exakte Kontrolle der Zeit unter Wasser ist hierbei von lebenswichtiger Bedeutung. Lange Zeit waren Taucheruhren in Kombination mit Tiefenmessern und speziellen Dekompressionstabellen dafür das Mittel der Wahl. Taucheruhren kommen auch weiterhin zum Einsatz, sind aber im praktischen Einsatz weitestgehend durch Tauchcomputer ersetzt worden. Uhrenfans nutzen die Taucheruhr oftmals als Back-Up-Instrument.

Der große Vorteil dieser mittlerweile nahezu weltweit lückenlos verbreiteten Geräte ist, dass man bezüglich Tauchtiefe und Tauchzeit wesentlich flexibler vorgehen kann, weil entsprechend der jeweiligen Umstände stets die entscheidenden Sicherheitsgrenzen angezeigt werden. Führt dies nun zu Nachlässigkeit bei Planung und Durchführung, könnte die Technik im weitesten Sinne sogar zu einer Steigerung des Risikos beitragen. Bei richtiger Verwendung hingegen bedeutet ein Tauchcomputer mehr Flexibilität, Zeit und Genuss bei der Entdeckung der faszinierenden Unterwasserwelt.

Aufgaben und Funktionen des Tauchcomputers:

  • Anzeige der Tauchtiefe
  • Anzeige der Tauchzeit
  • Anzeige der Restnullzeit (verbleibende Tauchzeit bei aktueller Tauchtiefe, bevor beim Aufstieg ein Dekompressionsstop gemacht werden muss)
  • Anzeige von Dekompressionsstops (notwendige Stops beim Aufstieg, sobald die Restnullzeit überschritten wurde)
  • Aufstiegswarnung bei zu schnellem Aufsteigen
  • Berechnung der Restsättigung für Wiederholungstauchgänge
  • Anzeige der Flugverbotszeit (je nach Sättigung notwendige Wartezeit vor einem Flug)
  • weitere optionale Funktionen, wie z.B.: Temperaturanzeige, Beleuchtung, Logbuch, unterschiedliche Atemgas-Gemische, etc.

Kategorien von Tauchcomputern:

  • nicht luftintegrierte Tauchcomputer
  • luftintegrierte Tauchcomputer

Aktuelle Tauchcomputer-Modelle:

Nicht luftintegrierte Tauchcomputer:

#1: Cressi Giotto
Einfaches Modell mit gutem Preis-Leistungsverhältnis, leicht ablesbarem Display mit Hintergrundbeleuchtung und diversen zusätzlichen Funktionen. Der Giotto kann mit unterschiedlichen sauerstoffangereicherten Gasgemischen genutzt werden und gestattet den Batteriewechsel durch den Benutzer.

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#2: Suunto – Zoop Novo
Das Einsteigermodell von Suunto, mit ausgezeichnetem Preis-Leistungs-Verhältnis ist übersichtlich, einfach zu bedienen und bietet ebenfalls Pressluft- und Nitroxmodus. Der Batteriewechsel kann vom Benutzer selbst durchgeführt werden.

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#3: Mares – Puck Pro
Günstiger Mares-Computer mit sehr guter Ablesbarkeit und intuitiver Bedienung. Neben weiteren Funktionen verfügt auch der Puck Pro über Pressluft- und Nitroxmodus, der Batteriewechsel ist selbst durchführbar.

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Luftintegrierte Tauchcomputer:

#1: Mares Quad Air mit Sender
Das neue Modell von Mares mit schlauchloser Integration der Tankdaten besticht durch sein klares Display mit großen Ziffern. Der Quad Air bietet eine Vielzahl an Funktionen, darunter Nitroxfähigkeit bis 99 Prozent. Die Batteriedauer ist mit ca. 150 Tauchgängen angegeben.

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#2: Scubapro Galileo 2 mit Sender
Die nächste Generation der Galileo Serie mit intuitiver Drei-Tasten-Navigation und brillantem TFT-LCD Display. Der erweiterte Uwatec-Algorithmus berechnet bis zu 8 Nitrox-/Trimixgemische, der wiederaufladbare Akku des Galileo 2 ermöglicht bis zu 50 Stunden Tauchzeit pro Ladung.

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#3: Suunto D6i Novo Zulu
Das verbesserte Top-Modell von Suunto, im stylischen Armbanduhrformat. Umfangreiche professionelle Tauchfunktionen wie Gaswechsel zwischen bis zu 3 Gasen und optionale schlauchlose Luftintegration, digitaler 3D-Kompass und innovativer Apnoe-Timer.

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Text: Frederik Franke

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Im Einzeltest nimmt die Chronos-Redaktion die Oris Aquis Depth Gauge genau unter die Lupe.

Kommentar zu diesem Artikel

  1. Sehr geehrter Herr Franke,

    wohltuend solch einen informativen, sachlich richtigen und angenehm kurzen Artikel zu lesen. Hier passt alles !

    Besten Dank + bitte weitere Artikel dieser Art.

    Mit sportlichen Grüßen

    Markus Rudolph
    ehem. Präsident AIDA Allemagne (Freitauchverband)

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