5 GMT-Uhren unter 1.500 Euro

Sehenswerte Uhren mit zweiter Zeitzone für kleines Geld

Die zweite Zeitzone ist in den letzten Jahren zu einer beliebten Zusatzfunktion bei mechanischen Armbanduhren avanciert. Ob man nun die Heimatzeit während des Urlaubs oder die Uhrzeit des Freundes in Übersee im Blick behalten möchte, GMT-Uhren sind einfach sehr praktisch. Dass solche Zeitmesser aber nicht unbedingt sehr teuer sein müssen, zeigt unsere Auswahl an fünf GMT-Uhren unter 1.500 Euro.

#1 GMT-Uhr unter 1.500 Euro: Alpina Startimer Pilot Heritage Automatic GMT

Alpina Genève: Startimer Pilot Heritage Automatic GMT mit blauem Zifferblatt und Stahlband
Alpina Genève: Startimer Pilot Heritage Automatic GMT mit blauem Zifferblatt und Stahlband

Zeitreise: Die  Startimer Pilot Heritage Automatic GMT von Alpina Genève könnte Retro-Fans gefallen. Das Edelstahlgehäuse weist eine sanfte Kissenform auf, wie sie vor allem in den sechziger Jahren beliebt war. Dabei fällt die GMT-Uhr aber nicht zu groß aus. 40,8 auf 42 Millimeter ist das Gehäuse groß. Die zweite Zeit wird über eine zusätzliche Krone eingestellt, die die Scheibe mit weißem Dreieck im Zifferblattzentrum bewegt. Ein äußerer 24-Stunden-Ring unterstütz beim Ablesen. Den Antrieb gibt das automatische Sellita-Werk SW200. Preis: 1.395 Euro.

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#2 GMT-Uhr unter 1.500 Euro: Hamilton Khaki Aviation Converter GMT Auto

Hamilton: Khaki Aviation Converter mit GMT- und Rechenschieber-Funktion für 1.295 Euro
Hamilton: Khaki Aviation Converter mit GMT- und Rechenschieber-Funktion

Hamilton bietet mit der Khaki Aviation Converter GMT ein Modell mit Rechenschieber-Funktion und zweiter Zeitzone. Die Rechenschieber-Funktion, mit der man Dreisatzaufgaben lösen kann, wird über die Drehlünetten realisiert. Außerdem lässt sich mit der Uhr auch eine zweite Zeitzone ablesen. Möglich macht die Komplikation das Eta-Kaliber H-14 mit Automatikaufzug. Die Uhr kostet 1.379 Euro.

#3 GMT-Uhr unter 1.500 Euro: Tissot Chemin des Tourelles GMT

Tissot: Chemin des Tourelles GMT
Tissot: Chemin des Tourelles GMT

Klassische Zeit: Bei der Chemin des Tourelles GMT von Tissot wird die GMT-Funktion ganz klassisch mit einem zusätzlichen Zeiger und einer Skala am Zifferblattrand ausgewiesen. Eine Datumsanzeige befindet sich bei der Sechs. Dafür verantwortlich ist das automatische Powertmatic-Kaliber 80 mit 80 Stunden Gangreserve auf Basis des Eta 2824-2. Das Edelstahlgehäuse misst 42 Millimeter im Durchmesser. Am Lederband kostet das Modell 890 Euro.

Wir haben die Uhr in einem Hands-on ausführlich unter die Lupe genommen. Hier erfahren Sie alles Wichtige über die Tissot Chemin des Tourelles GMT.

#4 GMT-Uhr unter 1.500 Euro: Limes Endurance GMT

Limes: Endurance GMT
Limes: Endurance GMT

Über einen roten Zeiger indiziert die Limes Endurance GMT die zweite Zeitzone. Für die Funktion verantwortlich ist das Automatikkaliber Eta 2893-2. Der deutsche Uhrenhersteller bringt das Uhrwerk in einem 41,5 Millimeter großen Gehäuse aus Edelstahl unter, das bis 30 Bar wasserdicht ist. Dank der einseitig drehbaren Lünette mit 60-Minuten-Skala und nachtleuchtenden Indexen, ist das Modell auch zum Tauchen geeignet. Kostenpunkt: 1.480 Euro.

#5 GMT-Uhr unter 1.500 Euro: Mido Ocean Star GMT

Mido: Ocean Star GMT
Mido: Ocean Star GMT

Tauchen in verschiedenen Zeitzonen: Bei der Ocean Star GMT von Mido zeigt ein 24-Stunden-Zeiger mit Pfeilspitze in Verbindung mit der 24-Stunden-Anzeige am Zifferblattrand die zweite Zeitzone an. Die Datumsanzeige befindet sich bei drei Uhr. Auf der Gehäuserückseite sind die unterschiedlichen Zeitzonen mit den jeweiligen Referenzorten eingraviert. Im Innern der 44 Millimeter großen und bis 20 Bar druckfesten Taucheruhr verbaut Mido das Kaliber Powermatic 80 mit 80 Stunden Gangreserve, das auf dem Eta C07.661 basiert. Kostenpunkt: 1.150 Euro

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Kommentare zu diesem Artikel

  1. Nun ja, aber preislich erst massiv darüber wirds ja automatisch gerichtet:

    GMT: Auf eine einzige 2. Zeitzone ausgerichtet (ausser bei zusätzlichem manuellem Drehring) welche man sich merken muss.
    Weltzeit: Schon besser, aber die meisten müssen ja manuell über Drehring eingestellt und nachgeführt werden.
    Abgesehen von den vielfach unerträglichen Verstellmechanismen stört mich persönlich die meistens völlig vernachlässigte Berücksichtigung der DST/Sommerzeit. Da sind mir Nepal/Indien/Chatham oder Venezuela relativ egal. Und Kiribati, welches sich über 3 Zeitzonen erstreckt? Streicht da selbst das GPS-Zeitsignal die Segel?
    Herzliche Grüße, Marco.

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  2. Hallo…ich habe eine Frage. Vielleicht kann mir da jemand weiter helfen, bitte. Ich habe eine Rolex Daytona und wollte die Gangreserve testen. Ich bin jetzt bei 80 Stunden und die Uhr läuft weiter (laut Hersteller Angaben soll die 72 Stunden laufen) ist das normal? Hat jemand vielleicht ähnliches Fall? Danke für eure Tipps und Antworten.
    VG Addy

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  3. Lieber Addy, das ist wohl wie auch bei den Autos. Das eine hat die zugesagten 190 PS, das andere sogar 194 PS, das nächste nur 186. Aber die Zusage, dass Ihre Daytone 72 h läuft bedeutet, dass in dieser Zeitspanne, die Uhr auch garantiert 72 h lang die genaue Zeit anzeigt. Bei der restlichen Gangdauer kann es sein, dass dann die Gangabweichung etwas mehr als die garantierten (COSC-zertifizierten) -4 bis +6 s/d bzw. Superchronometer-mäßige -2 bis +4 s/d sind.

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  4. Hey Addy, das ist total normal. Die Gangreserve, die der Hersteller angibt, bezieht sich auf die Stunden, in denen die Uhr bei konstantem Gang weiterläuft. Die Uhr läuft dann zwar – teils deutlich – länger, man muss hier aber evtl. Abstriche beim Gangverhalten machen.
    Gruß Susanne

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