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Lesedauer 3 Min.

Einfach mega: Junghans feiert 35 Jahre Funk-Technologie

Drei limitierte Mega-Futura-Modelle würdigen das Jubiläum.
Junghans Mega Futura auf schwarzem Untergrund

Junghans Mega Futura

© Junghans

Eine Weltpremiere aus Schramberg

1971 stellte Junghans das erste Quarzarmbanduhr Made in Germany vor. Knappe 20 Jahre später unterstrich das Schramberger Traditionsunternehmen erneut seine technologische Vorreiterrolle: Die Mega 1 war die weltweit erste Digital-Funkuhr. Nicht nur das innovative Funkwerk, das damals die präziseste Zeitanzeige einer Armbanduhr bot, sondern auch das Design verkörperte Avantgarde. Verantwortlich dafür zeichnete die Agentur frog design unter der Leitung von Designlegende Hartmut Esslinger, der 1984 auch für die Gestaltung des Apple Macintosh ausgezeichnet worden war. 

Mega 1, erste Funkarmbanduhr von 1990, liegend auf blauem Hintergrund

Mega 1, erste Funkarmbanduhr von 1990

© Junghans

Drei limitierte Editionen

Die Mega Futura wurde anlässlich des 150. Geburtstag der Uhrenfabrik Junghans im Jahr 2011 lanciert. Ihre unverkennbare Form nimmt die Mega 1 zum Vorbild, interpretiert sie aber gleichzeitig neu. Die Idee einer asymmetrischen Grundform mit einer runden und einer geraden Flanke übernehmen die Junghans-Designer, jedoch erscheint die Auskragung an der linken Flanke deutlich markanter. Als Neuinterpretation der Mega 1 verbindet sie futuristisches Design, die Präzision der Funktechnologie und Hightech Made in Germany. Der Fokus auf das Wesentliche zeigt sich auch bei der digitalen Zeit- und Datumsanzeige. Sie verzichtet bewusst auf die Nullen, die für die Zeitinformation keine Relevanz haben. Drei auf je 80 Exemplare limitierte Varianten der Mega Futura richten sich an design- und technikverliebte Uhrenfans. Zwei gehen mit matt gebürsteten Edelstahlgehäusen an den Start, wahlweise mit hellgrauem oder schwarzem Display. Die dritte Mega Futura kommt mit schwarz PVD-beschichteten Edelstahlgehäuse und schwarzem Display sowie grünen Ziffern. Alle drei Uhren werden am schwarzen Lederarmband getragen.

Junghans Mega Futura (26/4100.00)

Mega Futura (26/4100.00)

© Junghans
Junghans_Mega Futura_26_4102 Freisteller

Junghans Mega Futura (26/4102.00)

© Junghans
Junghans_Mega_Futura_026_4104 Soldat

Mega Futura (26/4104.00)

© Junghans

Signale aus Frankfurt

Als Antrieb dient das in Schramberg entwickelte und gebaute Multifrequenz-Funkwerk Kaliber J604.90, das neben der Uhrzeit – wahlweise im 12- oder 24-Stunden-Format – auch die Kalenderwoche sowie Tag und Datum anzeigt. Im Grunde verfügt dieses Uhrwerk über einen ewigen Kalender, der aber ausgelagert ist in die Atomuhr der Physikalisch Technischen Bundesanstalt. Die verbreitet ihr Zeitnormal über den Funksender DCF-77 in Mainflingen bei Frankfurt, dessen Reichweite fast ganz Europa abdeckt. Über dieses Signal synchronisiert die Funkuhr ihre Anzeige mindestens einmal täglich mit dem Zeitnormal. Zusätzlich zum DCF-77 empfängt die Mega Futura auch die Signale des US amerikanischen Senders WWVB und der beiden japanischen Zeitsender JJY40 und JJY60.

Junghans_Mega_Futura_26_4104.00_Mood

Mega Futura

© Junghans

Die Mega Futura im klassischen Edelstahlgehäuse kosten jeweils 490 Euro. Die Ausführung im geschwärzten Gehäuse liegt bei 590 Euro.

Junghans Deutsche Uhrenhersteller Edelstahl Uhren Uhren bis 1.000 Euro

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