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Lesedauer 2 Min.

Artya Chorus will den Klang von Kathedralen ertönen lassen 

Die Artya Chorus ist ein Zeitmesser, aber auch ein Klangkörper. Der rechteckige Korpus mit dem Kathedralen Minutenrepetition Tourbillon ehrt zugleich Pierre Favre. 
Gehäuse der Artya Chorus
© Artya

Die neue Uhr von Artya erinnert daran: Das Verstreichen der Zeit war sehr früh auch ein akustisches Erlebnis. Noch heute verkünden Kirchenglocken den Menschen der Umgebung verlässlich die halbe oder die volle Stunde. Aber nicht nur weite Entfernungen mussten von Uhrmachern überwunden werden. Als es noch kein Licht auf Knopfdruck gab, signalisierten Zeitmesser mithilfe unterschiedlicher Töne, welche Minute oder Stunde es gerade geschlagen hatte. Das Genfer Unternehmen führt dieses Erbe der Minutenrepetition nun mit der Artya Chorus einen Schritt weiter – und das hat seinen Preis.

Artya Chorus setzt auf das Klangerlebnis

Denn diese Uhr ist als ganz besonderer Klangkörper inszeniert. Das beginnt bei dem ungewöhnlichen, rechteckigen Gehäuse. Über die Basis aus Titan erhebt sich eine mit Roségold eingefasste Kuppel aus Saphirglas. In ihr sollen sich die Klänge der Repetition besonders wirkungsvoll entfalten, wie Artya bei der Vorstellung der Chorus mitteilt. Das Gehäuse misst 44,20 Millimeter mal 42,30 Millimeter mal 16,14 Millimeter.

Das Herzstück der Uhr, mit einer Gangreserve von 90 Stunden, bildet aber das Kathedralen Minutenrepetition Tourbillon. Bei der Komplikation wurde darauf geachtet, dass nur die klarsten Töne entstehen. Dafür haben die Uhrmacher laut dem Hersteller die 317 Komponenten des Uhrwerks akribisch bearbeitet und dann mit extremer Sorgfalt eingesetzt. Den Angaben zufolge assistierten bei dieser fragilen Aufgabe sogar Akustiker. Das Ziel: Die Einzelteile im idealen Winkel zu verbauen, damit die Schallwellen sich unter der Saphirglas-Kuppel bestmöglich ausbreiten können. 

"Dieser außergewöhnliche Zeitmesser, sowohl praktisch als auch poetisch, verwandelt jeden Augenblick in eine Abfolge von Tönen, die es uns erlauben, die Zeit zu vergessen, während wir voll und ganz in die Gegenwart eintauchen."

Artya

Artya ehrt Pierre Favre

Das Kathedralen Minutenrepetition Tourbillon der Artya Chorus ist dabei zugleich als Hommage gedacht. Die Uhrenmanufaktur, die 2024 ihr 15-jähriges Bestehen feiert, will damit den Uhrmacher Pierre Favre und dessen Unternehmen MHC würdigen. Favre gilt als Meister der Branche und hat unter anderem Zeitmesser für Hermès konstruiert. Allein der Preis hebt die neue Uhr von Artya aus der Masse der Luxusuhren hervor. Sie kostet laut Hersteller umgerechnet circa 377.000 Euro (ohne Mehrwertsteuer).

Minutenrepetition Luxusuhren

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