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Lesedauer 2 Min.

Ateliers deMonaco: Markenstart mit Komplikationen

Ateliers de monaco
Hightech und klassische Uhrmacherei gehen hier Hand in Hand
© PR
Es gab keine betriebswirtschaftlichen oder zwischenmenschlichen Komplikationen bei der Gründung der Marke Ateliers de Monaco, sondern ausschließlich uhrmacherische. So vereint das Erstlingswerk namens Carré d'Or in seinem Manufakturkaliber einen 80-teiligen Tourbillonkäfig mit variablen Massegewichten sowie Anker und Ankerrad aus verschleißfreiem Silizium. Die Siliziumteile werden mit Hilfe des im Uhrenbau relativ neuen DRIE-Verfahrens (Deep Reactive Ion Etching) hergestellt: Hierbei werden die gewünschten Bauteile aus dem Silizium herausgeätzt. Verschiedene Metallteile des hauseigenen Kalibers entstehen durch die ebenfalls erst seit kurzem für Uhren gebrauchte LIGA-Methode. Hier vereinen sich die namengebenden Arbeitsschritte Lithografie, Galvanik und Abformung zu einem Prozess, bei dem Metalle auf lithografisch vorbehandelten Trägern galvanisch abgeschieden und die so entstandenen Bauteile zuletzt abgeschliffen werden. Die Tourbillonbrücke besteht aus Saphirglas und ist dank einer mehrschichtigen Entspiegelung auf beiden Seiten kaum zu sehen. Für das Skelettieren und Gravieren des Goldrotors konnte die Marke den Pforzheimer Spezialisten Jochen Benzinger gewinnen. Das komplizierte Werk ist in einem besonders aufwendig gestalteten 44 mal 48 Millimeter großen Weiß- oder Rotgoldgehäuse mit Titankern untergebracht. Die Carré d'Or ist 18-mal für 98 000 Euro erhältlich. ak
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