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Lesedauer 4 Min.

Chronoswiss Pulse GMT Frosted Guilloche Gold und Opus Dakar Sundown: Zwei Handwerkskünste im Fokus

Eine praktische GMT mit handguillochiertem Zifferblatt und ein kunstvoll skelettierter Chronograph zeigen das Savoir-faire der Luzerner Uhrenmarke in neuem Licht.
Chronoswiss Pulse GMT Frosted Guilloche Gold, Frontansicht Uhr

 


© Chronoswiss

Chronoswiss präsentiert zwei neue Zeitmesser, die zwei prägende Facetten der modernen Uhrmacherkunst der Luzerner Manufaktur verkörpern. Die Pulse GMT Frosted Guilloche Gold verbindet ein Gehäuse aus 18-karätigem Gold mit einem von Hand guillochierten Zifferblatt und einer raffiniert inszenierten GMT-Anzeige. Die Opus Dakar Sundown rückt dagegen die Mechanik in voller Schönheit in den Mittelpunkt: Ihr vollständig skelettiertes Chronographenkaliber trifft auf ein ausdrucksstarkes Zusammenspiel von Edelstahl, Rotgold und warmen Brauntönen. Beide Modelle entstehen im Chronoswiss-Atelier in Luzern. Sie stehen zugleich für das Motto, traditionelle Uhrmacherkunst nicht nur zu bewahren, sondern durch neue Oberflächen, Materialien und Anzeigeformen zeitgemäß weiterzuentwickeln.

Chronoswiss Pulse GMT Frosted Guilloche Gold, Uhr liegend auf Tisch

Chronoswiss Pulse GMT Frosted Guilloche Gold


© Chronoswiss 

Pulse GMT Frosted Guilloche Gold: Feinste Guillochierung mit neuem Finish

Mit der Pulse hat Chronoswiss im letzten Jahr eine betont moderne anmutende Kollektion vorgestellt. Sie kombiniert klassische Designelemente der Marke – wie die Zwiebelkrone und die geränderte Lünette – mit einer markanten, architektonischen Gehäuseform. Zur Watches and Wonders 2026 wurde sie durch zwei kunsthandwerklich exquisite GMT-Uhren erweitert, die Pulse GMT Enamel Sky Gold und Pulse GMT Silver Guilloche. Daran knüpft die Pulse GMT Frosted Guilloche Gold an. Im Mittelpunkt steht das frosted Guilloche-Zifferblatt. Erstmals wird eine von Hand guillochierte Messingoberfläche durch ein spezielles Sandstrahlverfahren veredelt. Dabei werden feinste Partikel aus synthetischem Korund präzise auf das Zifferblatt aufgebracht. Das Ergebnis ist eine schimmernde, mattierte Oberfläche, die das traditionelle Muster in ein funkelnde Zusammenspiel aus Licht, Struktur und Tiefe verwandelt. Deutlich heben sich davon die Hilfszifferblätter für die Heimat- und Ortszeit ab. Die gebläuten Zeiger, von denen die für Minute und Sekunde zentral positioniert sind, Indexe und Ziffern bilden einen harmonischen Kontrast mit dem warmen Farbton.

Chronoswiss Pulse GMT Frosted Guilloche Gold: Boden und Werkansicht

Chronoswiss-Kaliber C.6002

© Chronoswiss

Im Innern des 41 Millimeter großen und 13 Millimeter hohen Rotgoldgehäuses kommt das Manufakturkaliber C.6002 zum Einsatz. Das gemeinsam mit La Joux-Perret entwickelte Automatikwerk bietet eine Gangreserve von 55 Stunden und die hohe Finissierungsqualität, für die die Schweizer Marke bekannt ist. Der Saphirglasboden stellt den skelettierten Wolframrotor und die rutheniumbeschichtete Platine mit von der Mitte ausgehendem Genfer Streifenschliff zur Schau.  

Chronoswiss Pulse GMT Frosted Guilloche Gold: wristshot, Uhr am Handgelenk

Chronoswiss Pulse GMT Frosted Guilloche Gold


© Chronoswiss

Ein schwarzes, integriertes Kautschukarmband setzt einen sportlichen Kontrapunkt zum warmen Goldton. Die Pulse GMT Frosted Guilloche Gold ist auf 50 Exemplare limitiert. Der Preis beträgt 46.500 Euro.

Chronoswiss Opus Dakar Sundown: Close-up der Uhr

Chronoswiss Opus Dakar Sundown


© Chronoswiss 

Opus Dakar Sundown: Sonnenuntergang über der Wüste

Mit der Opus Dakar Sundown rückt Chronoswiss zwei weitere Kernkompetenzen ins Rampenlicht – Chronographen und Skelettierung – und präsentiert sie in einer Farbkomposition, die an die untergehende Sonne in einer Wüstenlandschaft erinnert. Diese Ausstrahlung entsteht durch die Kombination von Rotgoldlünette, braunem Zifferblatt und sandfarbenem Nubuklederband. 

Chronoswiss Pulse GMT Frosted Guilloche Gold: Bodenansicht

Chronoswiss-Kaliber C.741S

© Chronoswiss C.741S

Das Herzstück der Opus Dakar Sundown ist das vollständig skelettierte, auf einem Eta-Valjoux 7750 basierende Chronoswiss-Kaliber C.741S. Das automatische Uhrwerk arbeitet mit einer Frequenz von 28.800 Halbschwingungen pro Stunde und weist eine Gangreserve von 46 Stunden auf. Seine schwarz galvanisierten Brücken und der CVD-beschichtete, skelettierte Rotor kommen durch den Saphirglasboden zum Vorschein.

Chronoswiss Opus Dakar Sundown: Zifferblattansicht Close-up

Chronoswiss Opus Dakar Sundown


© Chronoswiss 

Wesentliche Elemente des Chronographenmechanismus und seines Ablaufs lassen sich auch durch das auf maximale Transparenz ausgelegte Zifferblatt erkennen. Dieses trägt vier Hilfszifferblätter, die ebenfalls skelettiert sind: 30-Minutenzähler bei 12 Uhr, Stundenzähler gegenüberliegend bei der Sechs, Kleine Sekunde bei 9 Uhr und ein Zeigerdatum bei 3 Uhr. Der Stunden- und der Minutenzeiger sind mit durchbrochener Spitze à la Breguet ausgeführt und unterstreichen den klassischen Charakter der Opus Dakar.

Chronoswiss Opus Dakar Sundown: Uhr am Handgelenk

Chronoswiss Opus Dakar Sundown


© Chronoswiss

Die Opus Dakar Sundown hat ihren Auftritt in einem 41 Millimeter großen und bis 100 wasserdichten Bicolor-Gehäuse. Die Chronoswiss-typisch gerändelte Lünette, die ebenfalls für die Marke charakteristische Zwiebelkrone und die Chronographendrücker glänzen in warmen Gold. Die umlimitierte Edition liegt preislich bei 29.000 Euro.

Chronoswiss Skelettuhren Zifferblatt limitierte Uhren-Editionen Schweizer Uhren Uhren bis 50.000 Euro Uhren bis 30.000 Euro Chronograph

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